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Zuletzt aktualisiert am 17.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen für Innomotics GmbH fällt negativ aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Kommunikation des Top-Managements: Reviewende beschreiben sie als intransparent, zu spät und politisch aufbereitet – besonders im Zusammenhang mit Entlassungen und dem Verkauf des Unternehmens. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls stark bemängelt; viele sehen das Unternehmen seit dem Spin-off von Siemens als Karrierebremse, da Beförderungen und Schulungen aus Kostengründen kaum noch stattfinden. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter zunehmendem Druck von oben, Überstunden und fehlender Wertschätzung. Das Vorgesetztenverhalten wird auf operativer Ebene gelegentlich gelobt, auf höheren Führungsebenen jedoch häufig als unprofessionell und mitarbeiterunfreundlich bewertet. Der Kollege...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Innomotics GmbH wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders der hohe Arbeitsdruck steht im Vordergrund: Viele berichten von Stress, knappen Deadlines und einem rauen Umgangston. Erzwungene Überstunden, eine wachsende Arbeitslast ohne Gehaltsanpassung und Druck von oben auf die operative Ebene prägen das Stimmungsbild. Seit der Abspaltung von Siemens habe sich die Atmosphäre nach Meinung einiger Nutzer:innen spürbar verschlechtert. Zudem bemängeln einige, dass Wertschätzung kaum vorhanden sei und Kolleg:innen aufgrund der Überlastung untereinander in Konflikt geraten. Wenige Nutzer:innen beschreiben jedoch die Stimmung im direkten Team als gut und heben das Vertrauen seitens der Vorgesetzten sowie selbstständiges Arbeiten positiv hervor. Diese positiven Eindrücke beschränken sich allerdings auf einzelne Abteilungen und stehen im klaren Gegensatz zur mehrheitlich belasteten Gesamtatmosphäre im Unternehmen.
Die Kommunikation bei Innomotics GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr schlecht bewertet. Besonders die Kommunikation seitens des Managements steht stark in der Kritik: Mehrere Bewertungen bemängeln, dass Informationen zu Entlassungen zu spät, zu oberflächlich oder gar nicht weitergegeben werden. Einige Nutzer:innen empfinden die Rhetorik der Führungsebene als widersprüchlich – etwa wenn Zusammenhalt betont wird, während gleichzeitig Entlassungen folgen. Townhalls werden als zu spät und wenig substanziell beschrieben.
Die Kommunikation der CEO- und CFO-Ebene gilt vielen als politisch aufbereitet und wenig transparent, was bei Mitarbeiter:innen ein Gefühl der Enttäuschung hinterlässt. Wenige Nutzer:innen merken an, dass die Kommunikation je nach Führungskraft und Hierarchieebene variiert – das mittlere Management schneidet dabei etwas besser ab als die obere Führungsebene. Wichtige Informationen seien zudem häufig nur auf Englisch verfügbar und erreichen nicht alle Mitarbeiter:innen gleichermaßen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Innomotics GmbH werden von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele sehen kaum Aufstiegschancen und berichten, dass Weiterbildungsmaßnahmen seit der Trennung von Siemens aufgrund von Kosteneinsparungen und Umstrukturierungen nahezu zum Erliegen gekommen sind. Einige bezeichnen das Unternehmen sogar als „Karrierekiller". Zudem kritisieren Nutzer:innen, dass gemachte Versprechen – etwa zu dualen Studienprogrammen oder Chancengleichheit – nicht eingehalten wurden.
Wenige Stimmen äußern sich positiver und betonen, dass Engagement belohnt werden kann. Allerdings gilt dies offenbar nicht einheitlich, da Karriereförderung stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängt. Ein duales Studienangebot wird zwar als positiv hervorgehoben, jedoch fehlen weiterführende Programme wie Masterstudiengänge. Die vereinzelten positiven Einschätzungen stehen im deutlichen Widerspruch zur mehrheitlichen Meinung, die kaum Perspektiven für persönliche oder berufliche Entwicklung sieht.
Der Kollegenzusammenhalt bei Innomotics GmbH wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Thema ist die wahrgenommene Konkurrenzkultur am Arbeitsplatz: Einige Bewertungen beschreiben eine Atmosphäre, in der Stellenabbau und Unsicherheit das Miteinander belasten. Mehrere Nutzer:innen schildern ein Klima, in dem jede:r primär um die eigene Stelle kämpft, was den Teamgeist erheblich belastet. Einige merken an, dass der Zusammenhalt früher – noch unter dem Namen Siemens – besser gewesen sei, während er heute stark vom jeweiligen Bereich abhänge.
Positiver fällt das Bild auf der direkten Teamebene aus: Einige Nutzer:innen berichten von einem kollegialen Umgang auf Augenhöhe und gutem Zusammenhalt innerhalb einzelner Abteilungen oder in der Produktion. Diese positiven Eindrücke wirken jedoch begrenzt, da sie meist auf das unmittelbare Arbeitsumfeld beschränkt bleiben und das negative Gesamtbild nicht aufwiegen.
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