Große Erwartungen und noch größere Enttäuschungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Erreichbarkeit des Büros
- Wohnung für externe Mitarbeitende
- Mittagessen, frisch zubereitet! (Wurde abgeschafft)
- Massagen (wurde abgeschafft)
- Team Events
- Mitarbeitende!
- Produkte, die wirklich Sinn machen
- ist wirklich vegan
- achtet auf sehr hohe Qualität!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Transparenz in der Kommunikation
- Gehalt
- Weiterbildung nicht gewünscht oder gefördert
- Massenhafte Produktion von unnötigen NEM
- Keine Kritik an eigener Verantwortung ggü. Ressourcen, Stichwort „degrowth“ und „Kapitalismus“
- nicht divers und auch nicht interessiert daran, Diversität zu fördern
- alles muss man sich als Team hart erkämpfen, egal, wie wichtig es ist
- man ist ein niemand
Verbesserungsvorschläge
Überdenkt GRÜNDLICH eure Werte und seid EHRLICH ggü. Mitarbeitenden, insbesondere, wenn es um ihre Zukunft und ihr Potential im Unternehmen geht. Wenn ihr nicht mehr diese familiäre Atmosphäre von damals aufrechterhalten könnt und wollt, kommuniziert es und jeder weiß, wo er oder sie dran ist.
Arbeitsatmosphäre
Am Anfang super und am Ende meiner +2 Jahre komplett im Eimer
Image
Das Image ist nach außen hin gesehen sehr gut.
Work-Life-Balance
Wir haben lange für die Abschaffung von Arbeitstagen am WE und Feiertagen gekämpft, die zudem auch nicht bezuschusst wurden. Alle aus meinem Team haben sich mehr Flexibilität gewünscht, was Home Office betrifft, da unsere Aufgaben völlig unabhängig von einem festen Büro stattfinden können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es kommt darauf an, welchen Anspruch man hat. Eine externe Person, die sich mit umweltschonenden Ressourcen in Unternehmen wirklich auskennt und Degrowth fördert, gab es nicht. Bei den Produkten hatte ich, bis auf das „unnötige Massenware und Produkte“ den Eindruck, dass hohe Standards galten hierbei.
Karriere/Weiterbildung
Trotz meiner Bemühungen und fachspezifischer Weiterbildungen gingen alle meine Versuche mehr zu geben gegen Null.
Kollegenzusammenhalt
Das Team war überwiegend sehr empathisch und hilfsbereit!
Vorgesetztenverhalten
Am Anfang noch ok und zeitweise gut und im letzten halben bis Dreiviertel Jahr katastrophal. Hier geht es insbesondere um fehlende Feedback Gespräche, Aufschieberitis von Meetings, ständiger CEO-Wechsel und fehlender „Kurs“ und Transparenz über die eigene Zukunft im Unternehmen.
Arbeitsbedingungen
Es kommt darauf an, wo man arbeitet. Das Büro war es mir persönlich zu ablenkend. Die Technik war für meine Abteilung gut.
Kommunikation
Sehr schlecht! Die Führungskräfte wissen selbst nicht, was sie mit mir oder anderen Kolleginnen anfangen sollen.
Gehalt/Benefits
Es gab für mich keine einzige Gehaltsanpassung, trotz Betriebsloyalität, Engagement in anderen Abteilungen oder Aufnahme weiterer Aufgaben.
Interessante Aufgaben
Hätte ein großes Potential gehabt, abteilungsübergreifend Mitarbeitende abzuholen und zu fördern. In meiner Abteilung ging es dann nur noch monoton zu, trotz wachsender Unzufriedenheit ALLER Mitglieder und dem Potential, was wir haben und hatten für das Unternehmen!