75 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
75 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
75 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess bei innoscripta für eine B2B-Sales-Position in Hamburg bestand aus einem Erstgespräch, einer Case Study und einem finalen Gespräch. Der gesamte Prozess fand online statt. Bis zum letzten Schritt war mein Eindruck grundsätzlich positiv: Die HR-Abteilung war freundlich, die Kommunikation angenehm und das Feedback mir gegenüber im bisherigen Prozess fiel ebenfalls positiv aus.
Nach dem finalen Gespräch mit dem Senior Sales Teamlead änderte sich dieser Eindruck jedoch. Nach dem finalen Gespräch erhielt ich zunächst eine Absage. Erst auf meine Nachfrage nach den Gründen wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass der Verdacht bestehe, ich hätte während des finalen Gesprächs Künstliche Intelligenz genutzt. Diese Unterstellung ist nicht nur falsch, sondern aus meiner Sicht auch äußerst unprofessionell. Außerdem ist sie sehr irritierend, da offenbar meine Ausdrucksweise oder die Qualität meiner Antworten Anlass dazu gegeben haben. Wenn strukturierte oder überzeugende Antworten in einem Bewerbungsgespräch als möglicher KI-Einsatz interpretiert werden, wirkt das wenig wertschätzend und hinterlässt einen sehr negativen Eindruck.
Kritisch ist außerdem, dass mir diese Rückmeldung nicht direkt von meinem Gesprächspartner im finalen Gespräch gegeben wurde. Stattdessen wurde sie mir telefonisch durch eine weitere am Gespräch beteiligte Person übermittelt. Dadurch war eine direkte Klärung mit der Person, die offenbar eine zentrale Rolle bei dieser Einschätzung spielte, nicht möglich.
Wenn ein Unternehmen überhaupt in Erwägung zieht, derart schwerwiegende Vermutungen über Bewerbende anzustellen, sollte es aus meiner Sicht auch die Rahmenbedingungen entsprechend gestalten. Gerade bei einem finalen Gespräch wäre dann ein persönliches Gespräch vor Ort deutlich angemessener gewesen als ein Zoom-Meeting, bei dem im Nachhinein unbelegte Interpretationen über das Verhalten der Bewerbenden angestellt werden.
Insgesamt ist es schade, dass ein bis dahin positiver Bewerbungsprozess offenbar an einer unbelegten Vermutung gescheitert ist. Am Ende des Bewerbungsverfahrens hatte ich den Eindruck eines intransparenten und unprofessionellen Umgangs.
Sich besser informieren und professioneller arbeiten. Die Arbeitsweise lässt zu wünschen übrig! Vielleicht auch die Arroganz der Recruiter runterschrauben!
Mehr auf den Menschen eingehen! Wer Familie hat und nicht von 8 bis 20 arbeiten möchte um etwas von seinen Kindern zu haben, wird direkt gewertet als No Go. Man wäre nicht bereit mehr Arbeit aus ich zu nehmen? Schwachsinn, auch in seiner Regelarbeitszeit schafft man seine Aufgaben. Wenn mal Überstunden anfallen ist das völlig ok und normal! Dies aber von vornherein zu erwarten, spiegelt keinen Arbeitnehmerfreundlichen Arbeitgeber wieder.
Klasse statt Masse
Der einzelne Bewerber sollte stärker im Mittelpunkt stehen – idealerweise in einem persönlichen Gespräch oder zumindest in einem separaten Interview – anstatt nur Teil einer Gruppe von fünf oder mehr Kandidat:innen in einem Zoom-Call zu sein. In der aktuellen Form erinnerte der Ablauf eher an eine Massenbesichtigung in Berlin, was dem Anspruch eines individuellen Auswahlprozesses nicht gerecht wird. Zudem wäre es wünschenswert, wenn auch kritische Punkte hinsichtlich Innoscripta offen und transparent kommuniziert würden.
Prüfen ob der Prozess noch zeitgemäß.
Wir haben über meine bisherigen Erfahrungen im Kundenkontakt gesprochen. Die Fragen waren fair und gut vorbereitet.
Das Gespräch war gut. Trotzdem habe ich mich gegen die Position entschieden. Insgesamt war der Prozess echt gut.
Ehrlicherweise keine Verbesserungsvorschläge. Alles war genau durchdacht und geplant. Die Gespräche erfolgen auf Augenhöhe und es wird auch auf die persönliche Geschichte und Erfahrungen des Arbeitnehmers eingegangen.
So verdient kununu Geld.