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Bewertung

Mit Abstand mein schlimmster Arbeitgeber

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei innoscripta SE in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einmal pro Woche gibt es eine Obstschale, man muss allerdings schnell sein, wenn man noch etwas abbekommen will. Die Kaffeemaschinen hingegen sind wirklich gut. Man trifft gelegentlich wirklich nette Menschen, aber es fehlt an Gelegenheiten, sie besser kennenzulernen. Die Zeit ist mega knapp und viele sind schon wieder weg, bevor man sich überhaupt ihre Namen merken kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung, Kommunikation, Gehälter, Umgang mit Mitarbeitnden, Respektslosigkeit. Führungskompetenz zu erwarten ist bei den dort Verantwortlichen meiner Meinung nach vergeblich.

Verbesserungsvorschläge

Die Unternehmenskultur sollte grundlegend überarbeitet und strategisch neu aufgebaut werden. Statt Führungsschwächen durch Symbolpolitik zu kompensieren, braucht es gezielte Investitionen in echte Kompetenz: Führungskräfte müssen entweder ersetzt oder professionell weiterentwickelt werden. Externe Effizienz- und Organisationsberater könnten dabei helfen, strukturelle Defizite zu erkennen, bevor die nächste Welle guter Mitarbeiter das Unternehmen verlässt – denn qualifizierte Fachkräfte tolerieren weder schlechte Arbeitsbedingungen noch Intransparenz oder leere Versprechen. Anstelle von 100 Berufseinsteigern für 40.000 Euro wäre es unter Umständen sinnvoller, fünf erfahrene Mitarbeitende im Homeoffice für 100.000 Euro einzustellen, die komplette Prozesse übernehmen und wesentlich effizienter arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Mega toxisch

Kommunikation

So gut wie keine.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt dort viele nette Leute, aber leider haben sie nichts zu sagen und möchten, dass alle so schnell wie möglich wieder gehen.

Work-Life-Balance

Null

Vorgesetztenverhalten

Ich habe bereits einige Erfahrungen gesammelt, aber so inkompetente Vorgesetzte und eine derart schwache Führung habe ich noch nie erlebt. Meiner Meinung nach ist mehr Inkompetenz kaum noch möglich.

Interessante Aufgaben

Reine Copy-Paste-Aufgaben, keine Entwicklungsmöglichkeiten. Man lernt dort nichts dazu – im Gegenteil, man verlernt sogar das, was man einmal konnte.

Gleichberechtigung

Eine der wenigen positiven Seiten bei Innoscripta

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es dort nicht, kaum jemand bleibt länger als ein paar Monate.

Arbeitsbedingungen

Naja, es gibt Büros… 7 oder mehr Personen in einem Raum, mind. zwei davon reden ununterbrochen. Ohne schallisolierende Kopfhörer, die man übrigens selbst mitbringen muss, ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für Münchner Verhältnisse lächerlich gering. Innoscripta verspricht zwar gerne Boni, aber meiner Meinung nach gelten diese nur für das Management. Die Zielvorgaben zu erreichen ist nicht besonders schwer, aber ausgezahlt wird trotzdem nichts, denn die Auszahlung hängt nicht nur von der eigenen Leistung ab. Dazwischen stehen noch zwei bis drei andere Personen, also kannst du dir die Boni gleich abschminken, ganz egal, wie gut du performst. Die Bonusvereinbarung ist meiner Meinung nach schlichtweg eine Lüge.

Image

Das Unternehmen tut alles, um nach außen hin ein gutes Image zu erzeugen – inklusive der Pflichtveranstaltungen am Freitag um 18 Uhr, bei denen alle Mitarbeitenden einem Vortrag eines eingeladenen Promis zuhören müssen, nur damit anschließend etwas für Social Media gepostet werden kann.

Karriere/Weiterbildung

Für TPMs gibt es keinerlei Entwicklungsperspektiven, außer man möchte Case Manager werden. Diese Rolle könnte meiner Meinung nach problemlos durch ein Google-Forms-Formular ersetzt werden, wenn das Management die Abläufe auch nur ansatzweise verstehen würde.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ana Ciulei, People Partner
Ana CiuleiPeople Partner

Hallo und danke für dein ehrliches Feedback. Es ist schade zu lesen, dass du deine Zeit bei uns so empfunden hast, denn viele der angesprochenen Punkte spiegeln nicht das wider, wofür wir als Unternehmen stehen möchten.

Unsere Führungskräfte erhalten regelmäßige Trainings und Coachings, um ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Viele Mitarbeitende in leitenden Rollen bringen eine fundierte Ausbildung und Erfahrung mit. Gleichzeitig fördern wir gezielt junge Talente, die durch Leistung und Engagement überzeugen. Dabei achten wir darauf, alle Bewerber*innen unabhängig vom Alter oder Hintergrund gleich zu behandeln.

Wir gestalten die Einarbeitung strukturiert und bieten jederzeit Unterstützung bei Fragen an. Persönliche Weiterentwicklung, internes Coaching und berufliche Perspektiven sind uns wichtig. Unsere Bonusstruktur ist leistungsbezogen und wird im Bewerbungsprozess offen erklärt.

Kritik hilft uns, besser zu werden. Wenn du konkrete Erfahrungen teilen möchtest, freuen wir uns über eine Nachricht an hr@innoscripta.com.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.