Mit Abstand mein schlimmster Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einmal pro Woche gibt es eine Obstschale, man muss allerdings schnell sein, wenn man noch etwas abbekommen will. Die Kaffeemaschinen hingegen sind wirklich gut. Man trifft gelegentlich wirklich nette Menschen, aber es fehlt an Gelegenheiten, sie besser kennenzulernen. Die Zeit ist mega knapp und viele sind schon wieder weg, bevor man sich überhaupt ihre Namen merken kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führung, Kommunikation, Gehälter, Umgang mit Mitarbeitnden, Respektslosigkeit. Führungskompetenz zu erwarten ist bei den dort Verantwortlichen meiner Meinung nach vergeblich.
Verbesserungsvorschläge
Die Unternehmenskultur sollte grundlegend überarbeitet und strategisch neu aufgebaut werden. Statt Führungsschwächen durch Symbolpolitik zu kompensieren, braucht es gezielte Investitionen in echte Kompetenz: Führungskräfte müssen entweder ersetzt oder professionell weiterentwickelt werden. Externe Effizienz- und Organisationsberater könnten dabei helfen, strukturelle Defizite zu erkennen, bevor die nächste Welle guter Mitarbeiter das Unternehmen verlässt – denn qualifizierte Fachkräfte tolerieren weder schlechte Arbeitsbedingungen noch Intransparenz oder leere Versprechen. Anstelle von 100 Berufseinsteigern für 40.000 Euro wäre es unter Umständen sinnvoller, fünf erfahrene Mitarbeitende im Homeoffice für 100.000 Euro einzustellen, die komplette Prozesse übernehmen und wesentlich effizienter arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Mega toxisch
Kommunikation
So gut wie keine.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt dort viele nette Leute, aber leider haben sie nichts zu sagen und möchten, dass alle so schnell wie möglich wieder gehen.
Work-Life-Balance
Null
Vorgesetztenverhalten
Ich habe bereits einige Erfahrungen gesammelt, aber so inkompetente Vorgesetzte und eine derart schwache Führung habe ich noch nie erlebt. Meiner Meinung nach ist mehr Inkompetenz kaum noch möglich.
Interessante Aufgaben
Reine Copy-Paste-Aufgaben, keine Entwicklungsmöglichkeiten. Man lernt dort nichts dazu – im Gegenteil, man verlernt sogar das, was man einmal konnte.
Gleichberechtigung
Eine der wenigen positiven Seiten bei Innoscripta
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es dort nicht, kaum jemand bleibt länger als ein paar Monate.
Arbeitsbedingungen
Naja, es gibt Büros… 7 oder mehr Personen in einem Raum, mind. zwei davon reden ununterbrochen. Ohne schallisolierende Kopfhörer, die man übrigens selbst mitbringen muss, ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für Münchner Verhältnisse lächerlich gering. Innoscripta verspricht zwar gerne Boni, aber meiner Meinung nach gelten diese nur für das Management. Die Zielvorgaben zu erreichen ist nicht besonders schwer, aber ausgezahlt wird trotzdem nichts, denn die Auszahlung hängt nicht nur von der eigenen Leistung ab. Dazwischen stehen noch zwei bis drei andere Personen, also kannst du dir die Boni gleich abschminken, ganz egal, wie gut du performst. Die Bonusvereinbarung ist meiner Meinung nach schlichtweg eine Lüge.
Image
Das Unternehmen tut alles, um nach außen hin ein gutes Image zu erzeugen – inklusive der Pflichtveranstaltungen am Freitag um 18 Uhr, bei denen alle Mitarbeitenden einem Vortrag eines eingeladenen Promis zuhören müssen, nur damit anschließend etwas für Social Media gepostet werden kann.
Karriere/Weiterbildung
Für TPMs gibt es keinerlei Entwicklungsperspektiven, außer man möchte Case Manager werden. Diese Rolle könnte meiner Meinung nach problemlos durch ein Google-Forms-Formular ersetzt werden, wenn das Management die Abläufe auch nur ansatzweise verstehen würde.


