Schlechter Arbeitgeber und Karikatur seiner Selbst
Gut am Arbeitgeber finde ich
den mannigfaltigen Obstkorb (essenzieller Bestandteil des im Titel erwähnten karikaturistischen Charakters des Konzerns).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe Kommentare 1-12.
Arbeitsatmosphäre
ist von viel Druck und wenig Wertschätzung geprägt.
Kommunikation
erfolgt schleppend, oft widersprüchlich und in Teilen manipulativ.
Kollegenzusammenhalt
besteht grundsätzlich. Da viel Druck von oben (und voneinander gegenseitig) herrscht und ständig Kollegen die Firma verlassen, hat dieser aber auch seine Grenzen.
Work-Life-Balance
ist hier meiner Erfahrung nach nicht vorgesehen.
Vorgesetztenverhalten
ist innerhalb des Standorts in Ordnung, darüber hinaus aber oftmals willkürlich, extrem fordernd und unempathisch.
Interessante Aufgaben
gibt es nach ein paar Monaten nicht mehr. Die Aufgaben sind sehr repetetiv und auf hohen Durch- bzw. Umsatz ausgelegt.
Umgang mit älteren Kollegen
findet nicht statt, da keine älteren Kollegen eingestellt werden.
Arbeitsbedingungen
könnten besser sein, wenn den Mitarbeitern gegenüber mehr Vertrauen entgegengebracht würde, man sich an Kollegen gewöhnen könnte und Mittel über das Minimum hinaus zur Verügung gestellt werden würden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
ist meiner Erfahrung nach weder Teil des Büroalltags noch der Konzernstrategie.
Gehalt/Benefits
sind stark Positionsabhängig. Das Grundgehalt ist meiner Meinung nach vergleichsweise niedrig, die Boni (sowie die Chance, diese zu erreichen) gehen weit außeinander.
Image
ist nicht annähernd dort, wo die Firma sich selbst präsentiert. Ich habe in Abwesenheit von Vorgesetzten kaum jemanden je positiv über die Firma reden hören. Ein gesunder Zynismus über den Konzern, dessen Strukturen und den eigenen Platz darin ist fester Bestandteil der Mittagspausengespräche.
Karriere/Weiterbildung
fand für mich abseits von Kundenkontakt und KI-Nutzung nicht statt.


