Unklare Aufgaben, schlechte Einarbeitung & angespannte Stimmung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Mangelnde Unterstützung durch die Führungsebene bei wichtigen organisatorischen Themen.
- Schlechte Kommunikation und verzögerte Reaktionen auf dringende Anliegen.
- Bessere Kommunikation und schnellere Reaktionen auf Anfragen der Mitarbeiter, insbesondere bei wichtigen Themen wie Gehaltsabrechnungen.
- Mehr Unterstützung von der Führungsebene, um Probleme rechtzeitig zu lösen.
- Ein klarer und transparenter Prozess für die Bearbeitung von Mitarbeiteranliegen.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht bräuchte es dringend eine grundlegend modernisierte Führungskultur, die auf echter Wertschätzung, offener Kommunikation und konsequentem Vorgehen gegen Ungleichbehandlung basiert. Dazu gehört, dass Versprechungen, wie etwa jährliche Gehaltsanpassungen, wirklich eingehalten werden und keine bloßen Lippenbekenntnisse bleiben. Gerade bei Weiterbildungen und Karriereschritten sollte Transparenz herrschen, sodass nicht nur jene aufsteigen, die sich durch Ellenbogenmentalität oder Intransparenz hervortun, sondern alle, die gute Leistungen und Teamgeist zeigen. Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens, insbesondere mit der Führungsebene, war oft mangelhaft. Mehrere E-Mails und Anfragen wurden ignoriert oder nur sehr verspätet beantwortet, was zu Verzögerungen in wichtigen Prozessen führte. Eine Verbesserung der internen Kommunikationsstruktur wäre dringend erforderlich.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als zweigeteilt: Auf der einen Seite waren die Kolleginnen und Kollegen sehr hilfsbereit und kollegial, auf der anderen Seite trübte eine mangelhafte Wertschätzung seitens der Führungskräfte oft die Stimmung. So vergrault man die guten Mitarbeiter. Die Stimmung in der Belegschaft ist auf einem Tiefpunkt. Die Wut und Verbitterung gegenüber dem Unternehmen sind seit der Umgangsweise schlechter geworden.
Image
Es wird versucht, das Image zu wahren und mit bedeutungsschwangeren Begriffen zu jonglieren, doch jeder kennt die Wahrheit und die eigentliche Motivation dahinter. Es wird verzweifelt versucht, ein falsches Image aufrechtzuerhalten. Es gibt keinerlei Wertschätzung, während falsche Versprechungen gemacht werden. Man wird hingehalten, entmutigt und am Ende weiß keiner mehr was davon. Home-Office will man am liebsten komplett abschaffen, darf max. 1 x die Woche gemacht werden, wenn überhaupt die Anfrage genehmigt wird. Es herrscht keinerlei Vertrauen zu den Führungskräften. Eine Identifikation mit der Firma ist kaum noch vorhanden. Mitarbeitermotivation ist völlig fehl am Platz – im Gegenteil, sie sinkt weiter.
Work-Life-Balance
Home-Office wird nicht gern gesehen. Man arbeitet zuhause ja nicht... ist so ein Verdacht der von Chefs geäußert wird. Abläufe sind nicht klar... einfach im Büro von 8-17 Uhr immer da sein, und nicht auffallen, dann hat man seine Ruhe.
Karriere/Weiterbildung
Obwohl es formale Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung gibt, sind diese de facto vor allem Personen vorbehalten, die denselben Führungsstil wie das Management an den Tag legen. Das bedeutet: Ellenbogenmentalität, Intransparenz, mangelnde Kommunikation und fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden.
Kollegenzusammenhalt
Leider gibt es wenig Teamgeist, und das Zusammenarbeiten fällt manchmal schwer. Ich würde mir wünschen, dass mehr Wert auf Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gelegt wird. Der Zusammenhalt unter den Kollegen war leider sehr schwach. Es gab kaum Unterstützung im Team, und oft herrschte eine angespannte Atmosphäre. Ein Mangel an Kooperation und gegenseitiger Hilfe war deutlich spürbar, was das Arbeitsklima erheblich beeinträchtigt hat.
Vorgesetztenverhalten
Wichtige Entscheidungen werden ohne Vorwarnung über betroffene Personen getroffen und erst in letzter Minute kommuniziert – oft mit sofortiger Wirkung ab dem nächsten Arbeitstag. Die persönlichen Konsequenzen für die Mitarbeitenden werden dabei vollkommen ignoriert.
Es ist eine Führung, durchschaubar, nutzlos und nur auf eins bezogen. Ihre Position! Reden und Prozesse optimieren will man nur, wie es die Führung sieht. Mehrfach kam es auch schon zu Mobbing seitens der Vorgesetzten, etwa wenn Kolleg*innen aufgrund vermeintlicher Kleinigkeiten öffentlich bloßgestellt wurden. Der Umgang mit Problemen in Bezug auf Mitarbeiterangelegenheiten werden oft auf die lange Bank geschoben, was zu unnötigem Frust führt. Die Führungsebene scheint wenig Bereitschaft zu haben, auf dringende Anliegen der Mitarbeiter zeitnah zu reagieren.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war intransparent und unregelmäßig. Wichtige Informationen erreichten die Mitarbeiter oft zu spät oder gar nicht, was zu Missverständnissen und unnötigem Frust führte. Gleichzeitig blieben Rückfragen häufig unbeantwortet, sodass ein konstruktiver Austausch nur schwer möglich war. Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens, insbesondere mit der Führungsebene, war oft mangelhaft. Mehrere E-Mails und Anfragen wurden ignoriert oder nur sehr verspätet beantwortet, was zu Verzögerungen in wichtigen Prozessen führte. Eine Verbesserung der internen Kommunikationsstruktur wäre dringend erforderlich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Sozialleistungen waren für mich in Ordnung und entsprachen den Erwartungen. Allerdings gibt es keine außergewöhnlichen Zusatzleistungen oder Benefits. Leider ist die Entlohnung trotz gleicher Stelle sehr schwankend, es gibt kein einheitliches Gehalt. Der eine hat mehr Erfahrung und einen höheren Abschluss, bekommt aber weniger der nur eine Ausbildungt hat bzw. nicht die nötige Erfahrung.
Gleichberechtigung
Einige Mitarbeiter werden bevorzugt.
Interessante Aufgaben
Die Projekte für Kunden waren durchaus interessant, besonders wenn man eigene Verantwortung übernehmen konnte. Insgesamt empfand ich die Aufgabenstellung als abwechslungsreich, allerdings wurde das Potenzial durch die angespannten Führungs- und Kommunikationsstrukturen oft nicht voll ausgeschöpft. Wenn man sich was eigenes sucht, paar interessante Projekte begleiten will, ist man komplett auf sich selbst verantwortlich. Geht was schief, ist man dran. Also besser immer das Gleiche machen.