Ich habe schlechte Arbeitserfahrungen mit dem ILL gemacht. Daher empfehle ich diese Schule nicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die negativen Aspekte der Arbeitsatmosphäre an dieser Schule sind nicht zu unterschätzen. Das Fehlen einer offenen und transparenten Kommunikation, Mobbing unter Kollegen und das fehlerhafte Vorgesetztenverhalten schaffen ein toxisches Arbeitsumfeld. Die fehlenden Möglichkeiten, sich frei und ohne Angst zu äußern, führen zu einem Klima der Unsicherheit und Unzufriedenheit.
Verbesserungsvorschläge
Eine gute Schule sollte in der Lage sein, eine inklusive und qualitativ hochwertige Arbeits- und Unterrichtsumgebung zu schaffen, in der sich alle respektiert und unterstützt fühlen.
Arbeitsatmosphäre
Ein Kritikpunkt ist das Mobbing innerhalb des Kollegiums, das von der Schulleitung scheinbar toleriert oder nicht ausreichend bekämpft wird. Es entsteht der Eindruck, dass Fehlverhalten von bestimmten Kollegen durch persönliche Bindungen innerhalb des Führungsteams gedeckt wird. Im Gegenzug werden gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter, die ihre Meinung offen äußern, oft aus dem Team entfernt. Dies fördert eine Atmosphäre der Ungerechtigkeit und des Misstrauens und trägt dazu bei, dass sich die Mitarbeitermotivation verringert.
Mitarbeiter, die neu an der Schule anfangen, werden von der Leitungsebene nicht ausreichend unterstützt.
Image
Die Schule tut alles für eine positive Außenwahrnehmung. Leider hat diese Einstellung zur Folge, dass Konflikte prinzipiell als inexistent betrachtet werden. Man erkennt jedoch schnell, wieviel Fassadendenken darin steckt.
Karriere/Weiterbildung
Der Weiterbildungskatalog für Lehrkräfte bietet sehr gute Möglichkeiten, sich fachlich und pädagogisch weiterzubilden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt erscheint pünktlich.
Kollegenzusammenhalt
Schnell erkennt man eine Zweiklassengesellschaft innerhalb des Personals. Es gibt eine klare Trennung zwischen einigen „Eingeweihten“, einigen Mitarbeitern in Führungspositionen sowie den 'sonstigen' Mitarbeitern, insbesondere den Neuankömmlingen. Die Teamarbeit ist unter den neuen Kollegen stark eingeschränkt, da sie nie in den Kreis der Eingeweihten integriert werden. Dies führt zu einer Fragmentierung des Kollegiums, in dem vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie gegenseitige Unterstützung schwerfallen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist ein zentraler Kritikpunkt. Es scheint, als ob innerhalb der Schule ein familiäres Verhältnis zwischen Führungskräften und Lehrkräften besteht, was die berufliche Distanz und Professionalität infrage stellt, denn diese Nähe führt mitunter zu einer problematischen Vermischung von Objektivität und Freundschaft. Außerdem entsteht der Eindruck, dass Beförderungen und Entscheidungen über Leitungspositionen weniger aufgrund von Qualifikationen, sondern vielmehr auf persönlichen Freundschaften beruhen. Dies begünstigt eine „Innere Kreis“-Mentalität, bei der diejenigen in den Führungskreis aufsteigen, die enge persönliche Beziehungen zu den Vorgesetzten pflegen, unabhängig von ihrer fachlichen Eignung.
Arbeitsbedingungen
Organisationsstrukturen bzgl. der Unterrichtsarbeit und administrativer Aufgaben ist für Neuankömmlinge nicht nachvollziehbar. Eine vernünftige Einarbeitung in diese Aufgabenfelder gibt es nicht. Man wird ins kalte Wasser geschmissen; bei Problemen wird man allein gelassen.
Kommunikation
Obwohl offene Kommunikation in einem pädagogisch tätigen Kollegium erwartet werden sollte, zeigt sich ein anderes Bild, wenn Mitarbeiter ihre Meinung äußern. Lehrkräfte, die konstruktive Kritik anbringen, werden schnell mit negativen Konsequenzen konfrontiert und systematisch isoliert. Es gibt Fälle, in denen Mitarbeiter aufgrund ihrer Kritik massiv kontrolliert oder entlassen werden. Dies untergräbt das Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit am Arbeitsplatz und führt zu einer Atmosphäre der Angst, in der sich Mitarbeiter nicht frei äußern können.
Die „Stille Post“-Mentalität ist am Arbeitsplatz weit verbreitet. Gerüchte über unzufriedene Mitarbeiter oder interne Konflikte werden häufig hinter dem Rücken verbreitet. Solche Spekulationen führen aber zu Unsicherheit und Misstrauen im Kollegium und erschweren eine konstruktive Zusammenarbeit.
Gleichberechtigung
Die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, sollte transparent und fair sein. Bei der Vergabe von Aufgaben muss die Eignung des Mitarbeiters Basiskriterium für die Auswahl sein.
Schule ist lebendig, Fehler passieren immer. Jedoch sollten diese nie unter den Teppich gekehrt und zu Lasten von Schülern oder Kollegen ausgelegt werden.
