Gut am Arbeitgeber finde ich
- Man bekommt einen (alten) Arbeitslaptop, mit dem man von Zuhause aus arbeiten könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die (fehlende) Kommunikation.
- Die Vorgesetzten.
Verbesserungsvorschläge
- Einen richtigen Ausbilder zulegen.
- Auf Feedback hören.
- Das Gesetz lesen.
Arbeitsatmosphäre
Mit den anderen Azubis kam ich am Besten zurecht. Manche Kollegen waren auch ganz nett zu mir und haben ihr bestes versucht. Andere haben teils nur Krawall gesucht, oder mich nicht ernstgenommen.
Karrierechancen
Man kann sich übernehmen lassen, wenn man möchte.
Arbeitszeiten
Relativ normaler Standard mit Gleitzeit-ähnlichem System. Allerdings wurde ich während meiner Ausbildung illegalerweise zu Überstunden gezwungen, obwohl ich erwähnt hatte, dass das rechtlich nicht erlaubt ist. Generell sind Überstunden hier gerne gesehen, das Ausgleichen eher nicht. So zumindest hieß es am Ende der Ausbildung, als mir mein Ausgleichen negativ ausgesprochen wurde, weil ich ja stolz drauf sein sollte, arbeiten zu können...
Ausbildungsvergütung
Es gab weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld. Die Vergütung selbst ist auch deutlich unter dem Niveau. (Verglichen mit anderen Azubis im selben Gebiet.)
Einziger Pluspunkt (daher auch 2 Sterne): Relativ pünktlich ausgezahlt.
Die Ausbilder
inSynergie besitzt vielleicht auf dem Papier einen Ausbilder - den habe ich aber in meinen 3 Jahren vielleicht 2x gesehen. Mein tatsächlicher Ansprechpartner war jemand komplett anderes, der auch absolut keine Kompetenzen zum Ausbilden besitzt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Lernen heißt bei inSynergie meist "viel Spaß beim Googlen". So wirklich was beigebracht bekommt man hier nichts. Schulzeugs (Lernen, Üben, Abschlussprojekt, Berichtsheft) soll man gefälligst Zuhause machen, außer man besteht mehrfach auf sein gesetzliches Recht, da muss man sich dann aber nicht wundern, dass die Kollegen hinterm Rücken schlecht über einen reden. Zum Berichtsheft speziell wurde mir gesagt, dass ich das nicht brauchen würde - nur um dann wenige Wochen vor der Prüfung alle Seiten nachschreiben zu dürfen.
Variation
Das Aufgabenfeld war über die Jahre sehr abwechslungsreich, auch wenn man gerne mal ein halbes Jahr am selben Projekt steckt.
Respekt
In der Firma besteht ein starkes zwei-Klassen-Verhalten. Das fängt beim Exlusiven Chef-Siezen an und hört mit fehlendem Respekt auf. Mein Chef war stehts unhöflich und unfreundlich zu mir - darunter auch jedes Mal, wenn ich nach Homeoffice oder Urlaub gefragt habe, einen blöden Spruch von sich gegeben.