Führung nicht enthalten, Betriebsrat unerwünscht, Zukunft unsicher.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleginnen und Kollegen. Ohne sie wäre das hier ein Sanierungsfall mit Kaffeemaschine und Outlook-Kalender.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Meetings statt Ergebnisse, Sitzplatz-Roulette statt Lösungen, PowerPoint statt Kompetenz. Möbel werden verschoben, als ließe sich damit das Geschäftsmodell reparieren.
Verbesserungsvorschläge
Betriebsrat gründen und die Führung gegen Leute tauschen, die etwas können, statt Inkompetenz als Management zu verkaufen.
Arbeitsatmosphäre
Die schlechte Führung vergiftet das Klima. Es herrscht Unsicherheit statt Orientierung, Frust statt Motivation. Ohne Betriebsrat bleibt freie Bahn für Fehlentscheidungen auf Kosten der Belegschaft.
Image
Zu viele Kündigungen, zu viele Verfahren, zu wenig Führung – so wirkt inzwischen die Arbeitgebermarke.
Hinweis für Bewerber:
Vor der Unterschrift unbedingt zweimal nachdenken – der Unterschied zwischen Versprechen und Alltag ist gewaltig.
Kollegenzusammenhalt
Die Belegschaft hält zusammen, hilft sich und trägt den Laden und genau das wird offenbar als Bedrohung bekämpft
Vorgesetztenverhalten
Es gibt Vorgesetzte, aber keine Führung. Fachliche Kompetenz erscheint als freiwillige Zusatzleistung.
Entscheidungen haben die Haltbarkeit von Seifenblasen, Verantwortung die von Einwegbechern. Verkauft wird Rhetorik, geliefert wird nichts. Stillstand bekommt jede Woche ein neues Deckblatt.
Arbeitsbedingungen
Improvisation ist Geschäftsmodell, Chaos der Normalzustand und die Führung hält das für Management. Verlässliche Strukturen gibt es nicht. Der Laden läuft nur, weil die Belegschaft ausgleicht, was oben niemand beherrscht.
Kommunikation
Sprechblasen Unlimited.
Heute so, morgen anders, übermorgen „nie so gemeint“. Verlässlichkeit existiert nur als PowerPoint-Begriff.