Intermate - mehr Schein als Sein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die fehlende Selbstreflexion auf Führungsebene, vor allem, wenn es um den Umgang mit Mitarbeitenden geht, war leider deutlich spürbar. Es gab immer wieder abwertende oder sogar spöttische Kommentare über Kolleg:innen...
So ein Verhalten ist nicht nur absolut unprofessionell, sondern kann auch ernsthafte Folgen für die psychische Gesundheit der Betroffenen haben, was dort aber niemanden wirklich zu interessieren scheint. Da bringt auch Nilohealth nichts mehr. Hier gilt: wer sich nicht unterordnet, wird gekündigt.
Verbesserungsvorschläge
Mit den Arbeitnehmern in den Austausch gehen, statt ihnen zu zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Es sollte nicht normal sein, dass man mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht und Feedback gekonnt ignoriert wird.
Arbeitsatmosphäre
Anfangs war das Arbeitsklima eigentlich ganz in Ordnung, aber das hat sich ziemlich schnell ins Gegenteil gewendet. Der Druck war enorm, und man hatte ständig das Gefühl, bloß keinen Fehler machen zu dürfen, weil direkt Konsequenzen drohen. Irgendwann war’s leider ganz normal, mit Bauchschmerzen zur Arbeit zu gehen.
Image
Leider war vieles mehr Schein als Sein – echt schade. Aber wenn in der Führungsebene Leute sitzen, die für diese Position nicht geeignet sind, dann leidet nicht nur das Team darunter, sondern am Ende das ganze Unternehmen.
Work-Life-Balance
Anfangs waren die Arbeitszeiten noch in Ordnung, später standen Überstunden an der Tagesordnung. Allerdings ist eine gewisse Anzahl mit dem Gehalt abgegolten, was nicht gerade wenig ist...
Karriere/Weiterbildung
Beförderungen werden teils sehr in die Länge gezogen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war sehr schön. Man wurde schnell vom Team aufgenommen.
Vorgesetztenverhalten
Wo soll man anfangen? Die Führungskräfte wirkten in vielen Situationen überfordert mit ihrer Rolle, was sich leider deutlich auf das Team ausgewirkt hat. Entscheidungen und Verhalten der Teamleitung waren häufig von persönlichen Empfindungen geprägt, das bekam man als Mitarbeiter mehr als nur einmal zu spüren.
Besonders enttäuschend war der Umgang mit mentaler Gesundheit: Wer offen kommunizierte, dass es einem nicht gut geht, musste befürchten, dass genau sowas gegen einen verwendet wird. Wer hier Empathie oder Rücksichtnahme sucht, ist fehl am Platz.
Und dann in einem unternehmensweit öffentlichen Chatverlauf mitlesen zu müssen, wie Führungskräfte über einen während einer Krankschreibung sprechen, zerstört auch den letzten Funken Hoffnung auf Sicherheit und Respekt im Job. Es wurde immer mehr über einen als mit einem gesprochen, schade!
Arbeitsbedingungen
Agenturübliche Technik, Büros waren schön.
Kommunikation
Feedbackgespräche wurden immer wieder nach hinten geschoben, ohne ein genaues Datum zu definieren. Auch das 1. Gespräch nach einem Monat wurde einfach vergessen und auch nicht weiter thematisiert.
Gehalt/Benefits
Gehalt war branchentypisch. Die Benefits waren vielfältig.
Gleichberechtigung
Großer Frauenanteil


