Starke Produkte, aber Mikromanagement und „Nasenfaktor“ bremsen das Unternehmen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Solide, qualitativ hochwertige Produkte in der Fördertechnik und eine starke, gewachsene Position am Markt. Gehaltszahlungen erfolgen stets pünktlich, und die grundlegende technische Arbeitsausstattung ist in Ordnung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ausgeprägte Kontrollsucht und Mikromanagement statt Vertrauen. Aufstiegs- und Entwicklungschancen (wie der Wechsel vom Innen- in den Außendienst) sind stark vom Sympathiebonus der Führungskräfte abhängig. Dazu kommt die zunehmende Einsetzung unstrategischer Teamleiter, deren arrogantes Verhalten dem Arbeitsklima massiv schadet und erfahrene Leistungsträger systematisch in die Kündigung treibt.
Verbesserungsvorschläge
Sehr enttäuschend. Eigene Initiative und Weiterentwicklungswille werden leider überhaupt nicht gefördert. Ich habe mich aus dem Innendienst heraus eigeninitiativ für eine Stelle im Außendienst beworben, hatte jedoch keinerlei faire Chance. Aufstiegschancen hängen extrem vom subjektiven Sympathiebonus („Nasenfaktor“) der Führungskräfte ab, nicht von Qualifikation, Leistung oder jahrelangem Einsatz. Wer Entwicklung sucht, stößt hier schnell an eine gläserne Decke.
Arbeitsatmosphäre
Angespannt und von starkem Anpassungsdruck geprägt. Statt Vertrauen herrscht eine ausgeprägte Kontrollkultur seitens der Führungskräfte. Der Vertriebsinnendienst wird nicht auf Augenhöhe wahrgenommen, sondern eher als reine Abarbeitungs-Instanz behandelt. Wer sich fügt und zu allem „Ja und Amen“ sagt, kommt gut durch. Sachliche Kritik oder eigene Ideen sind unerwünscht.
Work-Life-Balance
Durch den hohen Kontrolldruck und die fehlende Wertschätzung leidet die mentale Belastung im Arbeitsalltag deutlich. Die Arbeitslast im Innendienst ist hoch, was die Ausgewogenheit im Alltag oft erschwert.
Karriere/Weiterbildung
Sehr enttäuschend. Eigene Initiative und Weiterentwicklungswille werden leider überhaupt nicht gefördert. Ich habe mich aus dem Innendienst heraus eigeninitiativ für eine Stelle im Außendienst beworben, hatte jedoch keinerlei faire Chance. Aufstiegschancen hängen extrem vom subjektiven Sympathiebonus („Nasenfaktor“) der Führungskräfte ab, nicht von Qualifikation, Leistung oder jahrelangem Einsatz. Wer Entwicklung sucht, stößt hier schnell an eine gläserne Decke.
Gehalt/Benefits
Keine Tarifzahlung
Kollegenzusammenhalt
Zweischneidig. Während es unter einigen Kollegen noch echte gegenseitige Unterstützung gibt, ist das Gesamtbild gespalten: Einige Mitarbeiter übernehmen die Arroganz der Führungsebene, um sich anzupassen, und versuchen durch ständiges Nicken Punkte beim Vorgesetzten zu sammeln. Das zerstört das Vertrauen im Team nachhaltig.
Vorgesetztenverhalten
Mangelhaft. Vertrauen in die Mitarbeiter ist ein Fremdwort – stattdessen wird auf Mikromanagement und komplette Kontrolle gesetzt. Es wurden immer wieder interne Leute als in Führung eingesetzt, die auch schon mal weg das Unternehmen verlassen hatte und wieder kamen - ohne klare Strategie und Fürungskompetenz. Anstatt die Atmosphäre zu verbessern, entwickelten einige mit der Zeit ein sehr arrogantes und abgehobenes Verhalten, das in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Leistung steht.
Die Folge: In jüngster Zeit haben bereits zahlreiche erfahrene Leistungsträger und Schlüsselfiguren dem Unternehmen frustriert den Rücken gekehrt. Die Abwanderungswelle geht spürbar weiter, da auch weitere geschätzte Kollegen kurz vor dem Absprung stehen. Das Management schaut diesem Know-how-Verlust tatenlos zu.
Arbeitsbedingungen
Gutes Equipment und funktionierende Arbeitsmittel sind vorhanden – das ist in Ordnung. Der Druck entsteht hier nicht durch die Infrastruktur, sondern durch die permanente Kontrolle, das Mikromanagement und die hohe Arbeitslast im Innendienst, was das tägliche Arbeiten unnötig anstrengend macht.
Kommunikation
Eher einseitig und von oben herab. Eine offene oder transparente Kommunikation findet kaum statt. Feedback wird selten konstruktiv genutzt; stattdessen geht es vor allem um Kontrolle
Interessante Aufgaben
Die Produkte und Lösungen in der Fördertechnik sind an sich solide und der Bereich ist an sich spannend. Allerdings wird das Potenzial der Aufgaben im Innendienst stark ausgebremst: Statt Eigeninitiative, Projektverantwortung oder kreative Ansätze zu fördern, geht es primär um das bloße Abarbeiten nach Vorgabe und ständige Kontrolle.