Potenzial vorhanden, aber notwendige Verbesserung in Unternehmenskultur und Personalentwicklung
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Die Möglichkeit, Home Office zu machen (lt. Vertrag zumindest einmal im Monat) je nach Führungskraft wird die Häufigkeit definiert ( das kann auch zum Nachteil für manche Mitarbeiter sein)
• Eine grundsätzlich flexible Arbeitsatmosphäre, die Raum für individuelle Bedürfnisse lässt.
• Der Kollegenzusammenhalt ist trotz der Herausforderungen durch das Management wirklich toll. Leider ist eine negative Tendenz zu beobachten, aber es bleibt ein positiver Aspekt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Unterdurchschnittliche Gehaltsstruktur, besonders für einen Finanzdienstleister, und keine Gehaltserhöhung über die Jahre.
• Fehlende Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeiter und ungleiche Chancen in diesem Bereich.
• Eine stagnierende Managementstruktur, die keine echten Veränderungen zulässt, sowie das Fehlen echter Wertschätzung für die Mitarbeiter.
• Der Wiedereinstieg nach einer Auszeit oder Veränderung wird nicht wirklich begleitet, sodass Mitarbeiter schnell auf ein „Abstellgleis“ gestellt werden.
• Trotz eines hohen Frauenanteils in der Belegschaft sind es überwiegend Männer, die gefördert und in Management-Positionen besetzt werden.
• der Betriebsrats hat leider nicht die notwendige Durchsetzungskraft und setzt sich zu schwach für die Interessen der Mitarbeiter ein
Verbesserungsvorschläge
• Managementstruktur überdenken und dafür sorgen, dass Personen nicht zu lange in denselben Positionen bleiben, um frische Perspektiven und Wandel zu ermöglichen.
• Mehr Investitionen in den Faktor Mensch, insbesondere in Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter und nicht nur für eine ausgewählte Gruppe.
• Gehalt und Wertschätzung der Mitarbeiter in Bezug auf Weiterbildung und Potenzialerkennung anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
• Den Wiedereinstieg von Mitarbeitern besser begleiten, anstatt sie auf ein „Abstellgleis“ zu stellen. Hier sollte mehr Unterstützung und Perspektiven geboten werden.
• Mehr Chancengleichheit schaffen: Obwohl Frauen durch die hohe Anzahl an Call-Center-Positionen in der Mehrheit sind, zeigt sich eine klare Tendenz, dass überwiegend Männer gefördert und in Management-Positionen aufsteigen.
• der vorhandene Betriebsrat ist grundsätzlich von Vorteil, allerdings fehlt ihm die notwendige Durchsetzungskraft gegenüber dem Management. Statt die Interessen der Mitarbeiter entschlossen zu vertreten, wirkt das Engagement oft passiv. Hier wäre ein aktiverer und engagierterer Einsatz wünschenswert.