Leider in allen Punkten mangelhaft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ehrlicherweise fällt es mir schwer, hier viel Positives zu benennen – das Beste war am Ende, dass ich diesen Weg hinter mir lassen konnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
1. Kündigungswellen, die den Eindruck erwecken, gezielt langjährige Mitarbeiter loswerden zu wollen.
2. Fehlende Organisation und mangelnde, klar definierte Prozesse im Arbeitsalltag.
3. Keine klare Kommunikation – weder zwischen den Abteilungen noch von oben nach unten.
4. Untragbares Verhalten einzelner Vorgesetzter, ohne dass Kritik daran ernst genommen oder aufgearbeitet wird.
5. Insgesamt angespannte, frustrierte Stimmung im Unternehmen – ein Gegeneinander statt Miteinander.
6. Realitätsferne und kaum bewältigbare Anforderungen an die IT, oft ohne Rücksicht auf Sicherheitsaspekte oder vorhandene Kapazitäten.
Verbesserungsvorschläge
1. Klare Prozesse, Strukturen und Ordnung etablieren – aktuell fehlt vielerorts eine verlässliche Grundlage für die tägliche Zusammenarbeit.
2. Das Miteinander über Abteilungsgrenzen hinweg stärken. Im täglichen Umgang fehlt es teilweise spürbar an Respekt und Wertschätzung.
3. Kommunikation zwischen den Abteilungen verbessern, damit Transparenz darüber entsteht, woran andere Teams gerade arbeiten.
4. Einen professionellen und respektvollen Umgang mit Mitarbeiterfeedback sicherstellen – Kritik von Mitarbeiterseite sollte ernst genommen und in einem echten Gespräch aufgegriffen werden, statt unkommentiert zu bleiben.
5. Individuelle Entwicklungswünsche der Mitarbeiter stärker berücksichtigen, statt Weiterbildung und Spezialthemen pauschal an externe Dienstleister abzugeben.
6. Neue Anforderungen sauberer in bestehende Prozesse einbetten und dabei sicherheitstechnische Aspekte von Anfang an mitdenken.
7. Gehalt und Benefits auf ein wettbewerbsfähigeres Niveau anheben, um die allgemeine Unzufriedenheit und hohe Wechselbereitschaft im Team zu adressieren.
Arbeitsatmosphäre
Die allgemeine Stimmung im Unternehmen ist überwiegend angespannt. Statt eines kollegialen Miteinanders erlebt man häufig ein Gegeneinander – zwischenmenschlich, in der Kommunikation und in den Arbeitsprozessen. Von der Geschäftsführung kommt vor allem Druck, ohne dass die eigentlichen Ursachen der Unzufriedenheit angegangen werden. Die Fluktuationsbereitschaft im Team ist entsprechend hoch
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Work-Life-Balance
Es besteht die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Die Arbeitszeiten werden zwar als "flexibel" bezeichnet, sind in der Praxis aber durch Schichtdienst und feste Anwesenheitszeiten deutlich eingeschränkt. Von echter Flexibilität kann daher nur bedingt die Rede sein.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote gab es in meiner Zeit dort kaum – abgesehen von einer ITIL-Schulung ist mir nichts in Erinnerung. Im Mitarbeitergespräch habe ich konkret den Wunsch geäußert, mich stärker in Richtung Netzwerkbereich zu entwickeln. Die Antwort darauf war lediglich, dass dieser Bereich extern über einen Dienstleister abgedeckt wird. Auf individuelle Entwicklungswünsche wird also kaum eingegangen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bewegt sich auf einem mäßigen Niveau. An zusätzlichen Benefits gibt es im Wesentlichen den Obstkorb sowie ein paar Mitarbeiterrabatte – insgesamt ist das Angebot hier eher dürftig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
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Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des eigenen Teams funktioniert der Zusammenhalt gut. Man kann sich offen austauschen, und auch nach Feierabend bleibt Raum für Humor und einen lockeren Umgang miteinander. Das direkte Kollegenverhältnis ist ein echter Pluspunkt, auch wenn die übergeordnete Situation im Unternehmen davon unberührt bleibt.
Umgang mit älteren Kollegen
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Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Teamlead hat sich sichtlich bemüht und verdient hier ein Sonderlob – dafür allein schon einen Stern extra. Abseits davon war meine Erfahrung mit dem Führungsverhalten im Unternehmen jedoch sehr negativ: Ich wurde in Anwesenheit der Personalabteilung von einer Führungskraft in einer Weise kritisiert, die ich als persönlichen Angriff empfunden habe. Eine dreiseitige schriftliche Ausarbeitung dazu sowie entsprechende Hinweise im Exit-Fragebogen blieben ohne Reaktion – ein klärendes Gespräch fand nicht einmal statt. Der Umgang mit berechtigter Kritik von Mitarbeiterseite scheint im Unternehmen kaum vorgesehen zu sein.
Arbeitsbedingungen
Als Benefit gibt es einen Obstkorb – darüber hinaus fällt mir zu den Arbeitsbedingungen leider nicht viel Positives ein.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen funktioniert nur unzureichend. Zwischen den Abteilungen herrscht wenig Transparenz – oft ist nicht bekannt, woran andere Teams gerade arbeiten. Klare Prozesse fehlen weitgehend, und auch verbindliche Aussagen oder Entscheidungen sind selten zu bekommen. Das führt im Arbeitsalltag immer wieder zu Reibungsverlusten und Missverständnissen.
Gleichberechtigung
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Interessante Aufgaben
"Interessant" trifft es tatsächlich – jeden Tag gibt es neue Spezialanforderungen, nur leider meist ohne durchdachtes Sicherheitskonzept und ohne dass es dafür einen klaren Prozess gibt. Abwechslung ist also garantiert, strukturiertes Arbeiten eher nicht

