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Ippen 
Digital 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Für mich war die Zeit bei Ippen psychisch sehr belastend – auch nach dem Ausscheiden

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich IT bei Ippen Digital GmbH & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter, der leicht zu erreichende Standort am Münchner Hbf, der creative Raum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meetingraumsituation, Vorgesetzten und deren Verhalten, Homeoffice regelung, Bezahlung, die gelebte Kultur (vor allem der Umgang mit Kritik, wie ich empfinde) und alles, was unten aufgeführt ist

Verbesserungsvorschläge

(Löschversuch der 2... und dieses Mal andere Passagen, die beim ersten Mal nicht gemeldet wurden vgl Vorgesetztenverhalten.
Für mich wirkt es so, als ob Ippen großen Wert darauf legt, das eigene Image durch anwaltliche Schritte gegenüber Kritik zu schützen, statt sich mit der Kritik inhaltlich auseinanderzusetzen und etwas zu verbessern. Schade)

- Mein Eindruck ist, dass die Führung genauer hinschauen sollte, wen sie in höheren Rängen einstellt.
- Mitarbeiter wieder mit Respekt und Anstand behandeln; sie sind der Stützpfeiler der Firma, ohne die sie den Bach runtergeht
- Ein wöchentlicher Obstkorb ist kein attraktiver Benefit, schafft bessere Incentives
- Kommunikation bewusster beherrschen (intern!)
- Sofern man immer noch als "modernes Medienunternehmen" gelten möchte, sollte man auch mit der Zeit gehen und modernes Arbeiten ermöglichen
- Findet euch selbst als Firma und eifert nicht großen US Big Playern nach

Arbeitsatmosphäre

Kommt ganz auf das Team an; meist ist der Zusammenhalt der Mitarbeiter gut und Interaktionen herzlich. Teamleader sollen nach dem Prinzip der "Servant Leadership" arbeiten aber nun ja... klappt teilweise nicht wirklich (von den hohen Führungskräften ganz zu schweigen)

Kommunikation

Firmeninternes Bauchtätscheln vorhanden, starker Fokus darauf, ob andere Medienunternehmen besser sind als die Firma. Gegenüber den Mitarbeitenden auf operativer Ebene wurde Transparenz meines Erachtens nur dann gezeigt, wenn sie den Interessen der Führungsebene diente.

Kollegenzusammenhalt

Mitgehangen-Mitgefangen. Gegenseitiges Leid schweißt zusammen und bringt so manche Freundschaften hervor. Manche sind - meiner Meinung nach - aber dann typische Ja-Sager, die es dann auch weiter bringen.

Work-Life-Balance

Arbeit auf "Vertrauensbasis", aka "Wie du hast Überstunden gemacht?". Remote war anfangs Top, dann, so finde ich, ging das Unternehmen zurück in die digitale Steinzeit. Für mich wirkte es, als würde die Führungsebene das Thema Produktivität im HO kritisch sehen. Ist aber nur mein persönliches Empfinden, wie es uns damals kommuniziert wurde. Urlaubsplanung recht spontan, gab hier nie Probleme.

Vorgesetztenverhalten

Ihr eigenes Hemd ist ihnen näher als die Hose. Vornerum wird geheuchelt, komplimentiert und "unterstützt" (in Beziehungskreisen würde man wohl von lovebombing reden..) solange du dem Vorgesetzten von Nutzen bist und dein eigenes Rückgrat nicht findest. Sobald dies passiert, hast du deinen Grund für den Vorgesetzten verwirkt. Ich hatte in einzelnen Situationen den Eindruck, dass Kritik nicht offen aufgearbeitet wurde und ich mich von der Kommunikation nicht ernst genommen gefühlt habe. Aus meiner Sicht war das Vorgesetztenverhalten von wenig Transparenz und geringer bis nahezu keiner Unterstützung geprägt. In Konfliktsituationen mit anderen Abteilungsleitern habe ich mir mehr Rückhalt und Klarheit gewünscht; stattdessen erlebte ich die Reaktionen oft als beschwichtigend, wenig lösungsorientiert und für mich persönlich nicht hilfreich sondern das Gegenteil. Insgesamt habe ich das Verhalten als belastend und demotivierend wahrgenommen und mich als Mitarbeiter hilflos ausgeliefert gefühlt. Hauptsache das eigene Image wahren. Meiner Meinung nach war ein nachhaltiges Zerstören jeglicher mentalen Resilienz vorprogrammiert.

Interessante Aufgaben

Kommt wieder auf den Aufgabenbereich/das Team an. Zumeist interessante Aufgaben, auch da man von anderen Kollegen lernt und sich gegenseitig unter die Arme greift.

Gleichberechtigung

Männerdominiert & man spürt es. Ob Unterschiede in Gehalt kann man nicht beurteilen, da man in dieser Firma nicht über Gehälter spricht. Manche Frauen in höheren Positionen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine älteren Kollegen in meinem Team vorhanden gewesen. Aus anderen Teams schien der Umgang gut zu sein, sofern ich das beurteilen kann.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüro eine einzige Katastrophe. Vor allem mit der No-Remote Policy bevor so viele Kollegen gekündigt haben. Lärmpegel durch Baustelle teils so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstanden hat. Belüftung... naja man hat ne Klimaanlage aber das wars schon. Technische Ausstattung war gut, jedoch nicht eines "modernen" Medienunternehmens gerecht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt? Soziales? Kann man das mit KI lösen?

Gehalt/Benefits

"Medienbranche zahlt halt nicht gut." Kein Inflationsausgleich, kein Weihnachtsgeld, nichts dergleichen vorhanden. Aber hey - wusstet ihr, dass ihr großzügigerweise einen freien Urlaubstag bekommt, wenn ihr heiratet? Kein Zuschuss zum Deutschlandticket, obligatrisches JobRad und Rabatte auf einer Website. Mehr nicht. Zumindest kam das Geld immer pünktlich.

Image

Ippen an sich kennt man nicht durch die Inhalte, da man die Seiten konsumiert und weniger auf das IppenLogo achtet. Bei Gesprächen untereinander bei den Kollegen wurde - meiner Meinung nach - nicht positiv über die Firma geredet. Mein Eindruck war, dass nur wenige Kollegen noch Motivation oder echte Begeisterung für die Firma gezeigt haben.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung durch interne Academy vorhanden und die externen Gäste sind auch gute Dozenten. Aber es ist teilweise dann doch etwas schwieriger, an diese Weiterbildungen zu gelangen.

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