Die gesündeste Jobentscheidung im Sozialen Bereich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fantastische Work-Life-Balance, ein gutes und vor allem absolut wertschätzendes Miteinander
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manche Hintergrundprozesse sind noch optimierbar.
Verbesserungsvorschläge
Einarbeitung bei den Assistenznehmenden zu Hause und verschiedene Fortbildungen sollten verstärkt angeboten werden. Wochenend- aber besonders Sonntagszuschläge würden das Arbeiten am Wochenende attraktiver machen
Arbeitsatmosphäre
Die direkte Arbeit in 1:1 mit den Assistenznehmenden macht wahnsinnig Spaß. Besonders wenn man vorher den auslaugenden Pflegealtag im stationären Bereich ertragen musste.
Image
Das Image was Ispa Vita online zeigt, entspricht (heutzutage aus meiner Sicht überraschend) tatsächlich der Realität.
Work-Life-Balance
Absolut perfekt. Monatspläne werden gemeinsam mit den Kolleg:innen, Teamleitungen und Assistenznehmenden erstellt. Man ist also maßgeblich selbst dafür verantwortlich die Arbeit um seine Termine herum zu bauen. Durch die 24h Dienste gewinnt man so viel mehr freie Zeit für sich. Als Vollzeitstelle arbeite ich 8x24h im Monat.
Karriere/Weiterbildung
Ich würde mir hier tatsächlich mehr Möglichkeiten zu Fortbildungen wünschen. Kinästhetik und auch Erste Hilfe Kurse würde ich mir bei der Arbeit mit unseren Assistenznehmenden wünschen. Auch eine Art „Grundkurs“ für Quereinsteiger wäre absolut sinnvoll. Eine Einarbeitung bei den Assistenznehmenden habe ich persönlich auch nicht erlebt. Allerdings darf man hier auch nicht vergessen, dass diese einem natürlich auch vieles selbst erklären und zeigen können. Ich kann mir aber vorstellen, dass ein solcher Einstieg für Personen ohne pflegerische Vorerfahrung doch etwas beängstigend sein kann.
Gehalt/Benefits
Es gibt leider keine Benefits wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Aber dank der Nachtzuschläge kommt man auf einen ordentlichen Stundenlohn. Besonders in Anbetracht dessen, dass ich so mit 8 24h Diensten bereits meine Vollzeitstelle bedient habe. Hiermit komme ich auf einen besseren Lohn, als ich ihn vorher als Quereinsteiger in der stationären Pflege (katholischer Träger) hatte. Leider gibt es auch keine Sonntagszuschläge, was Dienste am Wochenende natürlich unattraktiv macht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unnötige Fahrten werden vermieden. Die monatlichen Teambesprechungen finden online statt. Das spart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Umwelt. Wenn MA die Chance haben ihre Einsatzorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, werden diese Unterstützt.
Kollegenzusammenhalt
Ich kann nur für meine Teams sprechen, aber hier gibt es Zusammenhalt und sofern möglich unterstützt man sich und nimmt Rücksicht. Die 1:1 Arbeit mit den Assistenznehmenden sorgt aber auch dafür, dass die Zeit die man mit Kolleg:innen verbringt, eher begrenzt ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Mir ist nichts negatives zu Ohren gekommen. Bei der Arbeit mit Menschen mit körperlichen Behinderungen, wird es natürlich auch schonmal körperlich anstrengend. Es waren bei den Assistenznehmenden, bei denen ich eingesetzt war, auch immer entsprechende Hilfsmittel (Lifter etc.) vorhanden. Allerdings entscheiden die Assistenzgebenden auch beim Kennenlernen selbst, ob die Arbeit hier zu einem passt oder nicht. Hierbei sollte man solche Punkte natürlich auch selbst im Blick haben
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleitungen sind zur Stelle. Man fühlt sich gesehen und verstanden. Probleme können oft schnell behoben werden. Wie überall in diesen Arbeitsbereichen gibt es natürlich auch hier Ausfälle und man wird schonmal gefragt ob man einspringen kann. Allerdings erlebe ich hier nicht diesen Zwang und die Nötigung zum Einspringen, wie ich es bisher in jedem stationären Bereich ertragen musste. Es läuft alles auf Augenhöhe und es wird Verständnis gezeigt, wenn man in der Situation nicht einspringen kann.
Arbeitsbedingungen
Die Einsatzorte sind im häuslichen Umfeld der Assistenznehmenden. In den 24h Diensten habe ich hier einen Rückzugsort und eine Schlafmöglichkeit. Auch hier sehe und entscheide ich aber beim Kennenlernen ja auch bereits selbst, ob die Bedingungen für mich passen oder nicht.
Kommunikation
Menschlich und auf Augenhöhe
Gleichberechtigung
Es gibt absolut nichts zu beanstanden. Es wird aufeinander Rücksicht genommen und die Teams sind bunt durchgemischt
Interessante Aufgaben
Den Alltag gemeinsam mit seinen Assistenznehmenden zu gestalten sorgt dafür, dass jeder Tag spannend und individuell ist. Ich arbeite mit einer sehr aktiven Person, mit Arbeitsalltag und vielen spannenden Hobbys. Es steht immer etwas an und es wird einfach nie langweilig.