In einem Wort: Vorsicht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dort zu arbeiten, bringt einem bei, dass nicht jeder dein Bestes im Sinn hat und es manchmal besser ist, den Schaden durch Abstandnahme zu begrenzen. (Und die Benefits)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den herablassenden Umgang mit den Kollegen
Ständige Überwachung, wenig Entscheidungsfreiheit
Verbesserungsvorschläge
Auf dem Papier ist das Unternehmen super. Und es hat unfassbar viel Potenzial ein super Unternehmen für alle zu sein, die mit anpacken. Aber das bewirkt man weder mit passiv aggressivem Ton, noch im absoluten Alleingang. Ihr habt die Leute angestellt. Vertraut darauf, dass ihr die richtige Entscheidung getroffen habt und unterstützt die Kollegen, statt ihnen noch mehr Steine in den Weg zu legen. Fragt nach Meinungen und nehmt auch mal was an, statt defensiv zu werden.
Und vergesst nicht, dass Kollegen immer reden. Vor allem, wenn sich jemand über einen auslässt. Insbesondere, wenn es die Geschäftsführung oder die Verwandten sind. Und wenn Leute gekündigt werden und WARUM, das weiß auch schnell jeder. Das geht ja mal garnicht! Natürlich arbeitet keiner gerne, wenn man Angst haben muss, dass einen die nächste Laune den Arbeitsplatz kosten kann. Da geht man lieber selber.. oder schaut sich zumindest um. Und die Kollegen die sich entschieden haben zu gehen dann vor versammelter Mannschaft bloßzustellen hebt auch nicht die Lust zur Arbeit zu kommen. Einfach mal bisschen Umgang, Verständnis und Verantwortung für das eigene Benehmen übernehmen.
Arbeitsatmosphäre
Leicht Unterdurchschnittlich, jedoch abhängig von der Abteilung. Wer sich einen Fehler erlaubt, darf davon ausgehen, dass er dabei erwischt wurde. Kameras in den Gängen, Misstrauen der Geschäftsführung und regelmäßiger lauter Geräuschpegel, wenn mal wieder jemand für einen kleinen Fehler ganz groß angeschrien wird. Unrealistische Fristen und ständiger Druck wo keiner sein müsste, sorgen für eine angespannte Atmosphäre- auch unter wohlwollenden Kollegen.
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Fragt mal jemanden in der Berufsschule..
Work-Life-Balance
Hatte persönlich keine Probleme meine Aufgaben während der Arbeitszeit zu erledigen. Problematisch ist eher der Kontrast zwischen „Ich benutze an der Arbeit 100% meiner Kapazitäten“ und „Zuhause warten 30 Dinge auf mich“. Die workload ist vergleichsweise eher hoch, muss man mögen- und strukturieren können.
Karriere/Weiterbildung
Beschränkte Möglichkeiten für Auszubildende. „Azubi Plus-Status“ gibt die Aufgaben eines Ausgelernten für ein paar Tacken mehr im Monat.
Gehalt/Benefits
Gehalt in Studium und Ausbildung ist ok-und identisch.
Die Benefits sind auf die Grundbedürfnisse der Kollegen zugeschnitten. Altersvorsorge, Obstkorb, Mitarbeitermassage.. sehr rücksichtsvoll. Letztere wurde scheinbar abgeschafft. War trotzdem schön.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Müll wird getrennt
Kollegenzusammenhalt
Vorsicht, wem man glaubt etwas Gutes tun zu wollen. Aber wenn man seine Handvoll Kollegen hat, dann macht es das erträglicher. (Vorsicht, Freundschaften sind erfahrungsgemäß wohl nicht gerne gesehen. Gott bewahre man fühlt sich für seine Kollegen verantwortlich und hilft, wenn man 5 Minuten über hat)
Umgang mit älteren Kollegen
Ein bisschen rücksichtsvoller.
.. Aber wenn es um einen Familienvater geht der so viel arbeiten muss dass er kaum noch Frau und Kind sieht.. dann ist Rücksicht wieder sparsam angesetzt. Das Unternehmen muss laufen.
Vorgesetztenverhalten
Niemals anschreien lassen und ggf. kontern. Sonst hört es nicht auf.
Arbeitsbedingungen
Kollegen von Büro zu Büro zu scheuchen halte ich für wenig hilfreich, um sich zumindest am Platz wohlzufühlen.
Kommunikation
Passiv Aggressiv, immer nett und mit einem Lächeln. Selten direkte Kritik. Dafür durfte ich schon häufig hören, dass sich gewisse Personen in der Führungsetage nicht nur lautstark, sondern auch vulgär über ihre Mitarbeiter ausgelassen haben sollen. Und das ohne je persönlichen Kontakt mit besagten Kollegen gehabt zu haben. Einfach so. Sehr schade.
Gleichberechtigung
In einer anderen Bewertung steht, wer mit der Geschäftsführung verwandt oder verschwägert sei, habe gute Chancen. Alte Freunde und Leute aus dem gleichen Ort bekommen auch eine fairere Chance. Und wer viele Überstunden macht. Aber nur im Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, es muss gesehen werden, nicht nur gehört.
Interessante Aufgaben
Durchschnittlich, weder gut noch schlecht
