Das potenzial des jungen Teams wird nicht genutzt. Außen Start-up Charakter und innen 1975er-Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Aufgaben sind vielseitig und abwechslungsreich, sodass der Arbeitsalltag nie eintönig wird. Außerdem ist der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen sehr gut, man unterstützt sich gegenseitig und hält zusammen, auch wenn das Arbeitsumfeld oft schwierig ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt keine Arbeitszeiterfassung, und Überstunden werden als selbstverständlich vorausgesetzt. Wer pünktlich geht, muss oft mit abfälligen Kommentaren rechnen. Mitarbeitende stehen dauerhaft unter Beobachtung Vertrauen in die eigene Belegschaft scheint hier nicht vorhanden zu sein. Statt Eigenverantwortung und Motivation herrscht Misstrauen und Kontrolle.
Der Umgangston ist häufig respektlos. Lautstarke, cholerische Ausbrüche seitens der Geschäftsführung gehören ebenso zum Alltag wie persönliche Beleidigungen. Entscheidungen ändern sich im Minutentakt, was jede Form von Planung oder Struktur unmöglich macht. Mitarbeitende werden übergangen, Kritik wird nicht angenommen, und Wertschätzung existiert kaum. Das führt zu einem belastenden Arbeitsklima, in dem Druck und Unsicherheit ständige Begleiter sind.
Auch die Arbeitsmittel und Strukturen sind stark veraltet. Veraltete Software, unzuverlässige Hardware und ineffiziente Prozesse bremsen den Arbeitsalltag enorm aus. Moderne Tools oder funktionierende Systeme sucht man oft vergeblich. Wenn ein Rechner gar nicht mehr richtig läuft, landet er meist bei den Azubis. Tastaturen und Geräte sind teilweise so alt und unhygienisch, dass man kaum professionell damit arbeiten kann.
Nach außen wird gerne ein modernes, dynamisches Start-up-Image vermittelt, intern fühlt es sich jedoch an wie in den 1970er-Jahren: starre Hierarchien, veraltete Denkweisen und kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Das große Potenzial des jungen Teams wird dadurch völlig verschenkt.
Verbesserungsvorschläge
Zuerst sollte dringend am Umgang mit den Mitarbeitenden gearbeitet werden Respekt, Wertschätzung und ein ruhiger, professioneller Ton sind die Grundlage für ein gesundes Arbeitsklima. Führungskräfte sollten lernen, Konflikte sachlich zu lösen und Mitarbeitende fair zu behandeln.
Ebenso wichtig ist ein vertrauensvolleres Arbeitsumfeld. Mitarbeitende sollten nicht ständig unter Beobachtung stehen, sondern eigenverantwortlich arbeiten können Vertrauen statt Kontrolle würde hier viel bewirken.
Darüber hinaus wären modernere Strukturen und Prozesse sinnvoll: eine transparente Arbeitszeiterfassung, flexible Arbeitszeiten (z. B. Gleitzeit), Homeoffice-Möglichkeiten sowie Angebote zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.
Auch die technische Ausstattung sollte dringend auf den neuesten Stand gebracht werden moderne Hard- und Software sowie besseres Arbeitsmaterial würden die Effizienz und Zufriedenheit deutlich steigern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre lässt wirklich zu wünschen übrig. Den Mitarbeitern wird in der Regel nicht zugetraut, Verantwortung zu übernehmen. Jeder Mitarbeiter steht im Prinzip dauerhaft unter Überwachung. Oftmals entscheiden Vorgesetzt über die Köpfe der Angestellten hinweg und die Abteilungen müssen dann mit den Konsequenzen dieser fachfremden Entscheidungen leben.
Image
Oftmals wird man ausgelacht oder zumindest belächelt, wenn man erzählt, dass man bei ISIHOME arbeitet. Aufgrund der hohen Fluktuationsrate kennt auch so gut wie jeder im Umkreis von 30 km das Image der Firma. ISIHOME hat sich den schlechten Ruf selbst aufgebaut und tut auch alles dafür diesen schlechten Ruf weiter zu halten.
Work-Life-Balance
Es wird von jedem erwartet mehr zu arbeiten und da es keine Arbeitszeiterfassung gibt, werden diese Stunden auch nicht bezahlt. Überstunden gibt es keine und geht man mal pünktlich, kann man sich auf abfällige Kommentare einstellen. Das wird von jedem erwartet und als selbstverständlich angesehen.
Karriere/Weiterbildung
Wirklich was erreichen kann man in der Firma (fast) nur, wenn man in irgendeiner Form mit der Geschäftsführung verwandt oder verschwägert ist
Kollegenzusammenhalt
Auf Augenhöhe versteht man sich gut. Die Kollegen sind in allen Abteilungen sehr freundlich. Der Umgang von Vorgesetzten zu Mitarbeitern ist schwierig, teilweise respektlos, kommt aber immer darauf an, mit wem man zu tun hat.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist äußerst respektlos.
Ein professioneller Umgangston fehlt völlig. Die Geschäftsführung zeigt regelmäßig cholerische Ausbrüche und reagiert oft laut und beleidigend gegenüber Mitarbeitenden. Auch andere Vorgesetzte verhalten sich abfällig und respektlos unabhängig davon, ob es sich um langjährige Beschäftigte oder Auszubildende handelt. Mehrere Kolleginnen und Kollegen haben das Büro der Geschäftsleitung bereits weinend verlassen ein wertschätzendes Miteinander existiert hier nicht.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Software und überholte Hardware treffen auf den Wunsch nach modernen Tools. Wenn ein Computer so alt und abgenutzt ist, dass kein Mitarbeiter mehr vernünftig damit arbeiten kann, ist er für die Azubis genau richtig. Die Tastaturen tragen die Kruste von drei Generationen an Mitarbeitern auf sich.
Kommunikation
Kommunikation ist seitens der vorgesetzten unterirdisch schlecht. Relevante Entscheidungen ändern sich im Minutentakt und man kann sich auf nichts verlassen. Zwischen den Kollegen sieht das besser aus.
Gehalt/Benefits
wer gut verhandelt wird gut bezahlt.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung ist nicht schlecht, weil jeder angeschrien wird da gibt es keine ausnahmen
Interessante Aufgaben
Es gibt tage und tage, auf nervige aufgaben folgen immer wieder auch neue interessante aufgaben und Herausforderungen. Abwechslung gibt es da genug.
