Schwach angefangen, stark nachgelassen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bei Fragen und Hilfe im Support wurde dies beantwortet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auf Fehler der Mitarbeiter wird rumgeritten, aber sobald die Geschäftsführung mal einen Fehler gemacht hat, wird dies sofort vergessen und man möge doch bitte einfach weitermachen, um der Firma Geld zu verdienen.
Verbesserungsvorschläge
Respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern sollte definitiv mal untersucht werden seitens der Geschäftsführer. Es wird immer mit irgendwelchen Sprüchen gewitzelt, die mehr ernst gemeint sind, als dass sie ein Witz sind. Feedback dazu, dass es einen beschäftigt, wird leider ignoriert und immer weiter gemacht.
Arbeitsatmosphäre
Durch strikte Durchführung mancher Dinge der Geschäftsführung, mussten die Arbeitnehmer Sachen hinnehmen, die sehr grenzwertig an einem guten Arbeitsalltag waren. Das hat zu einer leider sehr schlechten Arbeitsatmosphäre geführt - gerade in den letzten Monaten im Jahr 2025.
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Nicht nur die Mitarbeiter sind unzufrieden, sondern auch leider die Kunden, die mit dem Support unzufrieden sind. Tage- oder sogar wochenlang keine Rückmeldung auf schnell zu erledigende Tickets. Mitarbeiter klagen tagtäglich über die schlechten Zustände der Firma.
Work-Life-Balance
Durch die wöchentlich-wechselnde Homeoffice/Office-Regelung konnte man immerhin in der Homeoffice-Woche etwas Zuhause schaffen. Durch die Systemhaus-Deklarierung konnte aber auch dort durch die festen Gesprächszeiten nicht viel privat erledigt werden.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wurde leider nie unterstützt. Wenn man mit der eingesetzten Hard- und Software noch nicht vertraut ist, lernt man diese wenigstens neu, aber spezielle Weiterbildung mit Zertifikat etc. wurde immer wieder abgelehnt.
Gehalt/Benefits
Gehaltsgespräche wurden entweder verlegt, abgesagt oder wenn sie stattgefunden haben, einfach vergessen. Nach mehrerer Erinnerung an die vereinbarte Gehaltserhöhung nach der Probezeit wurde leider nie etwas umgesetzt. Die Begründung dafür war auch teilweise, dass man den Kunden ja den gleichen Preis wie vor 25 Jahren bieten möchte und daher sind keine Gehaltserhöhungen möglich. Total an der heutigen Entwicklung vorbei.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Kollegen wurde oft über die Probleme gesprochen, die zu dem Jobwechsel in meinem Fall führten, jedoch wurde vor dem Arbeitgeber meist nichts angesprochen. Der Team-Spirit war leider nicht wie erhofft.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es nicht, außer die Geschäftsführung und einen langjährigen Mitarbeiter. Der Rest sind möglichst junge Kollegen, um eventuell Kosten zu sparen? Man weiß es nicht.
Vorgesetztenverhalten
Planung und Organisation ist definitiv ein Problem, was sich die Geschäftsführung auf die Fahne schreiben muss. Teilweise war ein Mitarbeiter im Dienst, der dann aus dem Homeoffice ins Büro gerufen werden musste, weil die ganze Woche einfach verplant war. Da waren die beiden Geschäftsführer verantwortlich, was für die Planung des Arbeitnehmers im Zweifelsfall inakzeptabel war.
Kommunikation
Feedback der Arbeitgeber gibt es leider kaum, außer in dem monatlichen Meeting. Auf Vorschläge (bspw. wöchentlich oder sogar tägliche kurze Meetings) wurde nicht reagiert, um auch kleinere schnelle Themen anzusprechen. Im monatlichen Meeting hat der Arbeitgeber meist nur Kritik an den Arbeitnehmern ausgelassen. Ebenso ist die Kommunikation unter den beiden Geschäftsführern sehr schlecht.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist der Geschäftsführung leider auch ein Fremdwort. Es wird immer das "familiäre Bild" vermittelt, aber meist wird der langjährige Mitarbeiter deutlich bevorzugt und in die kundenspezifische Kommunikation einbezogen.
Interessante Aufgaben
Man ist in der Regel in einer Alltag-Routine gefangen, aber 2-3x im Jahr kommen Projekte auf den Arbeitnehmer zu, die dann auch Spaß machen. Diese Projekte kommen häufiger vor, werden aber im Regelfall von der Geschäftsführung übernommen.