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2 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 1,4Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schwach angefangen, stark nachgelassen.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bei Fragen und Hilfe im Support wurde dies beantwortet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auf Fehler der Mitarbeiter wird rumgeritten, aber sobald die Geschäftsführung mal einen Fehler gemacht hat, wird dies sofort vergessen und man möge doch bitte einfach weitermachen, um der Firma Geld zu verdienen.

Verbesserungsvorschläge

Respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern sollte definitiv mal untersucht werden seitens der Geschäftsführer. Es wird immer mit irgendwelchen Sprüchen gewitzelt, die mehr ernst gemeint sind, als dass sie ein Witz sind. Feedback dazu, dass es einen beschäftigt, wird leider ignoriert und immer weiter gemacht.

Arbeitsatmosphäre

Durch strikte Durchführung mancher Dinge der Geschäftsführung, mussten die Arbeitnehmer Sachen hinnehmen, die sehr grenzwertig an einem guten Arbeitsalltag waren. Das hat zu einer leider sehr schlechten Arbeitsatmosphäre geführt - gerade in den letzten Monaten im Jahr 2025.

Image

Nicht nur die Mitarbeiter sind unzufrieden, sondern auch leider die Kunden, die mit dem Support unzufrieden sind. Tage- oder sogar wochenlang keine Rückmeldung auf schnell zu erledigende Tickets. Mitarbeiter klagen tagtäglich über die schlechten Zustände der Firma.

Work-Life-Balance

Durch die wöchentlich-wechselnde Homeoffice/Office-Regelung konnte man immerhin in der Homeoffice-Woche etwas Zuhause schaffen. Durch die Systemhaus-Deklarierung konnte aber auch dort durch die festen Gesprächszeiten nicht viel privat erledigt werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wurde leider nie unterstützt. Wenn man mit der eingesetzten Hard- und Software noch nicht vertraut ist, lernt man diese wenigstens neu, aber spezielle Weiterbildung mit Zertifikat etc. wurde immer wieder abgelehnt.

Gehalt/Benefits

Gehaltsgespräche wurden entweder verlegt, abgesagt oder wenn sie stattgefunden haben, einfach vergessen. Nach mehrerer Erinnerung an die vereinbarte Gehaltserhöhung nach der Probezeit wurde leider nie etwas umgesetzt. Die Begründung dafür war auch teilweise, dass man den Kunden ja den gleichen Preis wie vor 25 Jahren bieten möchte und daher sind keine Gehaltserhöhungen möglich. Total an der heutigen Entwicklung vorbei.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Kollegen wurde oft über die Probleme gesprochen, die zu dem Jobwechsel in meinem Fall führten, jedoch wurde vor dem Arbeitgeber meist nichts angesprochen. Der Team-Spirit war leider nicht wie erhofft.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es nicht, außer die Geschäftsführung und einen langjährigen Mitarbeiter. Der Rest sind möglichst junge Kollegen, um eventuell Kosten zu sparen? Man weiß es nicht.

Vorgesetztenverhalten

Planung und Organisation ist definitiv ein Problem, was sich die Geschäftsführung auf die Fahne schreiben muss. Teilweise war ein Mitarbeiter im Dienst, der dann aus dem Homeoffice ins Büro gerufen werden musste, weil die ganze Woche einfach verplant war. Da waren die beiden Geschäftsführer verantwortlich, was für die Planung des Arbeitnehmers im Zweifelsfall inakzeptabel war.

Kommunikation

Feedback der Arbeitgeber gibt es leider kaum, außer in dem monatlichen Meeting. Auf Vorschläge (bspw. wöchentlich oder sogar tägliche kurze Meetings) wurde nicht reagiert, um auch kleinere schnelle Themen anzusprechen. Im monatlichen Meeting hat der Arbeitgeber meist nur Kritik an den Arbeitnehmern ausgelassen. Ebenso ist die Kommunikation unter den beiden Geschäftsführern sehr schlecht.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist der Geschäftsführung leider auch ein Fremdwort. Es wird immer das "familiäre Bild" vermittelt, aber meist wird der langjährige Mitarbeiter deutlich bevorzugt und in die kundenspezifische Kommunikation einbezogen.

Interessante Aufgaben

Man ist in der Regel in einer Alltag-Routine gefangen, aber 2-3x im Jahr kommen Projekte auf den Arbeitnehmer zu, die dann auch Spaß machen. Diese Projekte kommen häufiger vor, werden aber im Regelfall von der Geschäftsführung übernommen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Sehr negative Entwicklung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meist waren die Geschäftsführer ansprechbar, wenn es Probleme mit Aufträgen gab. Da dies aber auch im Sinne des Arbeitgebers liegt, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wurde versucht, ständig Druck auszuüben. Dinge, die man seitens der Geschäftsleitung nicht vorgelebt, aber den Mitarbeitern aufgezwungen hatte. Eventuell, weil dies die Geschäftsleitung selber nicht umsetzen konnte und es einfach erscheint, dass andere das machen oder weil man wirklich selber darauf keine Lust hatte. Die Geschäftsführung tritt aber auch als Vorbild auf und sollte dies auch wissen. Die Einstellung, dass man keinerlei Fehler einsehen möchte und nur an den Mitarbeitern die Schuld sucht, mag das eigene Ego zuerst stärken, aber dauerhaft ist dies aus Firmensicht definitiv nicht hinnehmbar. Hier sollte man seine eigene Fehler erkennen und mal über Veränderungen nachdenken, auch wenn man ein Mensch ist, der mit Veränderungen nicht klar kommt.

Verbesserungsvorschläge

Eine Firma lebt von glücklichen Mitarbeitern und glückliche Mitarbeiter kann man nur haben, wenn sowohl der Lohn stimmt, als auch die Bedingungen. Dazu gehört eben auch ein respektvoller Umgang mit dem Mitarbeiter und ein professionelles Auftreten. Die flachen Hierarchien mögen zwar dazu führen, dass sich alles familärer anfühlt, aber dies ist meist bei allen sehr kleinen Firmen so. Es braucht ein Feingefühl dafür, als Chef und als Kollege zu agieren. Dieses Gefühl kam leider seit längerer Zeit nicht mehr an und es wurde eine Einstellung, die von "oben herab" wirkte. Dies in Kombination mit der Tatsache, dass man auf Kosten der Mitarbeiter Geld sparen will, macht die Situation so, wie sie ist. Hier sollte schleunigst nachgebessert werden, denn andere Firmen zeigen, dass dies möglich ist.

Arbeitsatmosphäre

Mit dem Jahreswechsel kamen die Probleme und es wurden seitens der Geschäftsleitung schwerwiegende Dinge durchgesetzt, die der Mitarbeiter so hinnehmen soll. Dies führte zu einer deutlichen Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre. Es war die letzten Monate immer eine angespannte Situation, bei der seitens von einer Geschäftsleitung auch nicht versucht wurde, dieses Problem zu lösen.

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Sowohl langjährige als auch relativ neue Mitarbeiter beschwerten sich tagtäglich über die Zustände der Firma. Auch bei Gesprächen mit zu dieser Zeit aktiven Kunden, teilen selbstständig immer mit, dass sie sehr unzufrieden mit dem Support sind und kündigen den Servicevertrag nur nicht, weil dieser Wechsel oft mit sehr viel Stress, Arbeit und Geld zusammenhängt. Einige haben aber diesen Schritt auch gewagt. Diese Entwicklung zeigte schon, dass man mit vielen Entscheidungen in die falsche Richtung gesteuert hat.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich sind Termine kurzfristig wahrnehmbar, was sich bei Arztbesuchen etc. oft auch kaum verhindern lässt. Da man von morgens bis spät Nachmittag arbeitet, bleibt auch nichts anderes übrig, als sich dafür kurzfristig frei zu nehmen. Aufgrund der Funktion als Systemhaus und der geringen Anzahl an Mitarbeitern konnte diese Work-Life-Balance aber auch nicht umgesetzt werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen gab es keine. Auch mehrere Nachfragen hatte anfangs nicht dazu geführt, dass man hier tätig werden wollte. Erst nachdem viele Kollegen Beschwerde eingereicht hatten, fühlte man sich gezwungen, sich zumindest schon mal mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Aufsteigen in eine bessere Position war nicht möglch und wollte man so auch nicht. Denn mit dem Gehalt war es schier nicht möglich, auch noch Verantwortung zu übernehmen, auch wenn man das gerne gewollt hätte. Es war nach meinem Gefühl her immer oberste Priorität, die Ausgaben für Mitarbeiter immer so gering wie möglich zu halten.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe mit den Kollegen untereinander sehr viel in Einzelgesprächen gesprochen und sie teilten mir die gleichen Sorgen mit, hatten aber Angst, dass sie durch einen Jobwechsel, wieder so etwas erleben. Sie hatten sehr viele Beschwerden, jedoch schaffte man es im Team nicht, diese Probleme anzusprechen, was ich sehr schade fand. Der Zusammenhalt war daher nicht gegeben, wenn es darauf ankam. Man hat hier nicht im Sinne des Teams gehandelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich würde behaupten, dass langjährige Mitarbeiter definitiv gehalten werden, nicht aus dem Grund, weil man sie von der Person her gerne behalten will, sondern weil sie die einzigen sein können, die die Firma noch halten. Es wurden immer nur vergleichsweise junge Menschen eingestellt, da diese für ganz anderes Geld arbeiten als erfahrene Personen.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden nicht in Entscheidungen einbezogen. Es regiert klar die Entscheidung der Geschäftsführung. Dies sehe ich nicht als grundsätzliches Problem, jedoch hat die Geschäftsführung in den letzten Monaten sehr viele Fehler in der Planung und Organisation gemacht, die die Mitarbeiter sehr unzufrieden gemacht hat. Aus Sicht der Geschäftsleitung verstehe ich zwar, dass sich solche Fehler nicht mehr rückgängig machen lassen, jedoch erwarte ich zumindest Einsicht für die gemachten Fehler. Auch sollte man all die Probleme, die dann auftauchen, nicht an dem Mitarbeiter auslassen, sondern gezielt versuchen als Team zu arbeiten und nicht dem Mitarbeiter das Gefühl geben, seine Meinung sei nichts wert und möchte man nicht hören. Dann hätte man über so viel hinwegsehen können.

Kommunikation

Es gibt ein monatliches Meeting, welches oft nur dafür gedacht war, dass der Arbeitgeber negative Aussagen tätigte ggü. dem einen oder anderen Arbeitnehmer. Wurde dies umgekehrt versucht, wurde es entweder abgestritten oder es hieß seitens des Arbeitgebers, dass dies nichts im Meeting zu suchen habe. Mit einem der Geschäftsführer gab es in meinem Fall keine großartigen Probleme, jedoch fiel sofort auf, dass die Geschäftsführer sich untereinander nicht oder sehr schlecht austauschten. Das führte zu viel Frustration. Ich muss zwar anmerken, dass nicht jeder Mitarbeiter den Mut hatte, gegenüber dem Arbeitgeber Kritik auszuüben, somit auch die Kommunikation der Mitarbeiter nicht immer einwandfrei lief, jedoch wussten auch diese, dass ihre Kritik sowieso schnell abgeschmettert werden würde.

Gehalt/Benefits

Der Lohn ist sehr unterdurchschnittlich, eine Gehaltserhöhung wird abgeschmettert. Es wird ganz klar kommuniziert, dass eine Gehaltserhöhung nicht akzeptiert wird, da es laut Geschäftsführung "ein Standard sei, die Preise bei den Kunden nie zu erhöhen." Als Mitarbeiter muss man das akzeptieren oder "man muss sich eine andere Firma suchen". Diese Aussage hat mit Wertschätzung eines Mitarbeiters nichts zu tun.

Interessante Aufgaben

Es gab immer wieder Projekte und Aufgaben, die wie in jedem Beruf herausstechen und interessant sind. Leider war dies aufgrund der geringen Anzahl an Mitarbeitern nicht immer möglich und alles, was größer gestaltet war oder viel Geld gebracht hat, aber relativ simpel war, wurde nur durch die Chefetage durchgeführt und erledigt. Die Anfragen, die "nervig" waren oder zuviel Zeit beansprucht hätten, wurden dann an die restlichen Mitarbeitern ausgespielt.

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