Ernstgemeinte Veränderung mit Raum für Eigeninitiative
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Veränderungsprozess von der hierarchischen Verwaltung hin zum agilen, modernen IT Dienstleister geht von der GF aus. Die GF baut mit viel Eifer und Konsequenz die Organisation um und bereitet sie so auf spürbar mehr Agilität und damit auch Widerstandsfähigkeit ggü. den Marktgegebenheiten vor. Wer darauf Lust hat, kann hier enorm viel bewegen - das macht Spaß und feuert an.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Jede Veränderung braucht Zeit. Intern müssen wir uns sehr bemühen alle mitzunehmen, Irritationen aufzunehmen und zu besprechen. Die Etablierung einer Dialogkultur und die Gewöhnung an Eigenverantwortung nebst völlig neuen Meetingstrukturen erfordert Durchhaltevermögen. Das zu begleiten ist herausfordernd.
Arbeitsatmosphäre
Habe nach 7 Montane alle Standorte und Bereiche kennengelernt. Zudem in meinen Rolle als Interner Kommunikator und Employer Brander unsere Verhaltensweisen mit Führung erkundet und mit Mitarbeitenden gespiegelt: Im Ergebnis sind wir vor allen Dingen lösungsorientiert und humorvoll. zudem stehen alle Türen und Ohren offen, geholfen wurde mir zu jederzeit sehr pragmatisch. Fühle mich rundum wohl.
Image
Wir haben "wenig" Image in der breiten Öffentlichkeit ;-), das zeigt eine externe Umfrage im Rahmen des Employer Branding Projekts. Im Kontext unserer Geschäftstätigkeit und unserer Kunden (Verwaltungen der Kommunen, Gemeinden, Städte) schätze ich das Image als gut bis sehr gut ein.
Work-Life-Balance
Seit über 2 Jahren wird rollenbasiertes Arbeiten eingeführt. Damit einher geht ein hohes Maß an Eigenverantwortung vor dem Hintergrund der Rollenautonomie. Das heißt: In meinen rollen entscheide ich eigenverantwortlich. Dass allein trägt zu einem wirkungsvollen Arbeiten und damit einem guten Arbeitsgefühl bei. Gleitzeit, Homeoffice, 30 Tage Urlaub zzgl Silvester und Heiligabend und zumindest in meinem Team das Vertrauen der Führungskraft in die Selbstorganisation sorgen dafür, dass ich Arbeiten und Leben sehr gut verbinden kann.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitende (zumindest in meinem Team) sind angehalten, sich fortzubilden. Kleinere Budgets stehen dafür auch zur Verfügung.
Kollegenzusammenhalt
Wie gesagt, jederzeit pragmatische Hilfe erfahren. Gute Stimmung in den Teams.
Vorgesetztenverhalten
Ist sicher über alle Teams noch uneinheitlich. Der Change, den wir seit 2 Jahren durchlaufen wird Schritt für Schritt durch alle Teams getragen und geschult. Das damit verbundenen Umdenken braucht Zeit. Manche Bereiche sind da recht weit, andere ziehen nach. Letztlich hängt Führung(skultur) immer von der jeweiligen Führungspersönlichkeit ab.
Führungsleitsätze wurden gemeinsam erarbeitet und werden aktuell vertieft, was zu einem gemeinsamen Orientierungsrahmen beiträgt.
Für mein Team 4 Sterne, denn Luft ist immer ;-)
Kommunikation
An den internen Kommunikationsmechanismen arbeiten wir noch. Der Change bei der ITEBO geht deutlich spürbar in Richtung Dialog. Das Top-Down-Prinzip existiert strukturell und ist bei über 300 Mitarbeitenden auch hilfreich, informell und persönlich ist Augenhöhe angesagt. Von GF bis auf Teamebene.
Interessante Aufgaben
Dass der Verwaltungskontext vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Digitalisierung so vielseitig ist, war mir vorher nicht bewusst. In Verbindung mit dem Changeprozess, dem rollenbasierten Arbeiten sowie meinen Aufgaben in den Bereichen interne Kommunikation und Employer Branding ist es aktuell ein fantastisches Aufgabengebiet.

