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ITEK 
GmbH
Bewertung

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Hohe Fluktuation als fester Bestandteil der Unternehmenskultur

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei ITEK GmbH in Paderborn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv fand ich das eigenverantwortliche Arbeiten, die Gleitzeitregelung sowie die Möglichkeit, einen festen Homeoffice-Tag pro Woche zu nutzen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding war faktisch nicht vorhanden. Neue Mitarbeitende werden in bestehende Projekte „geworfen“, die andere begonnen haben, ohne fertige Konzepte, ohne saubere Dokumentation und ohne klare Übergaben. Die daraus entstehenden Probleme werden vollständig auf einen selbst abgewälzt!
Besonders belastend ist das Klima im Unternehmen. Über mehrere Abteilungen hinweg werden regelmäßig Kolleg:innen aus meiner Sicht und deren Mitteilung unbegründet gekündigt. Das erzeugt massiven Druck, Unsicherheit und nimmt jede langfristige Perspektive im Unternehmen.
Was aus meiner Sicht gar nicht geht, ist die Art der Trennung: Kündigungen erfolgen ohne vorherige Ankündigung, ohne Personalgespräch und ohne nachvollziehbare Begründung. Wertschätzung oder Menschlichkeit waren dabei nicht erkennbar.

Verbesserungsvorschläge

Das Onboarding muss dringend verbessert werden. Es gab so gut wie keine strukturierte Einarbeitung, weder ein ganzheitliches Bild des Unternehmens noch eine Erklärung, wie die Systeme im Detail(!) zusammenhängen. Stattdessen wurde lediglich auf interne Lernplattformen verwiesen, die unübersichtlich, kaum gepflegt und schwer nachvollziehbar waren.
Auch wenn offiziell Kulanzzeiten gewährt werden, ist die gelebte Devise aus meiner Sicht klar „friss oder stirb“. Eine echte Unterstützung oder Begleitung in der Einarbeitung findet nicht statt. Hier wäre mehr Geduld, Klarheit und Führung notwendig.
Zudem sollte der Umgang mit Konflikten und problematischen Teamkonstellationen deutlich professioneller werden. Toxisches Verhalten einzelner Kolleg:INNEN wird nicht konsequent adressiert, obwohl es den Projekterfolg spürbar beeinträchtigt hat.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von starkem Druck und Unsicherheit geprägt. Durch regelmäßige Kündigungen ohne für Mitarbeitende nachvollziehbare Gründe entsteht ein Klima, in dem man eher funktioniert als sich sicher oder wertgeschätzt fühlt.

Kommunikation

Kommunikation erfolgte häufig unklar, kurzfristig oder widersprüchlich. Wichtige Informationen zu Projekten, Erwartungen oder Entscheidungen wurden oft nicht transparent oder zu spät vermittelt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen war sehr unterschiedlich. Während einzelne Teams unterstützend waren, wurden Konflikte mit einem toxischen Kollegen nicht aktiv gelöst, was Zusammenarbeit und Projekterfolg spürbar belastet hat.

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit und einen festen Homeoffice-Tag pro Woche waren die Rahmenbedingungen grundsätzlich gut.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte agierten aus meiner Sicht wenig unterstützend und kaum transparent. Trotz offiziell gewährter Einarbeitungszeit herrschte faktisch eine „friss oder stirb“-Mentalität.
Besonders problematisch war der Umgang mit Kündigungen: Diese erfolgten teilweise sehr plötzlich, ohne vorherige Gespräche, ohne nachvollziehbare Begründung und abteilungsübergreifend.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und fachlich anspruchsvoll. Problematisch war jedoch, dass man häufig in laufende Projekte ohne fertige Konzepte, Dokumentation oder klare Übergabe eingesetzt wurde. "Mach maL..."

Arbeitsbedingungen

Die technischen Arbeitsbedingungen waren in Ordnung. Fachlich wurde jedoch erwartet, sehr schnell produktiv zu sein. Man wird ins kalte Wasser geworfen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lag bei mir, ebenso wie bei anderen Kolleg:innen, unter dem Marktniveau, teilweise deutlich darunter. Eine Anpassung an Verantwortung oder Leistung war nicht erkennbar.
Zusätzlich gab es keine betriebliche Altersvorsorge, keine vermögenswirksamen Leistungen, kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld.

Image

Image ist alles.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.