Bedauerlicherweise geht es bergab...
Verbesserungsvorschläge
Mehr aufrichtige Kommunikation, bitte geht in den offenen Dialog und weicht Fragen nicht aus.
Lasst die MA mitentscheiden.
Wenn das Ergebnis/der Gewinn tatsächlich so hoch ist wie bei den Quartalsberichten angegeben:
Gewinnbeteiligung für die AN und keine Panikmache als würden wir insolvent gehen. Und auf keinen Fall die Weihnachtsfeier absagen.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima hat sich in meinem Augen leider im letzten Jahr aufgrund zahlreicher Veränderungen massiv verschlechtert.
Kommunikation
Kommunikation seitens der Führungsebene aktuell leider völlig unzureichend.
Die wichtigsten Infos erhält man leider häufig durch den Flurfunk bevor sie offiziell kommuniziert werden.
Kollegenzusammenhalt
Schwierig zu beziffern. In vielen Fällen familiärer Zusammenhalt.
In anderen Fällen wird allerdings trianguliert statt offen und direkt zu kommunizieren und es gibt Lagerbildung und Streit unter den Kollegen.
Die fehlenden (abgesagten) Events machen es leider nicht besser.
Work-Life-Balance
Ich habe das Gefühl, dass es von Person zu Person und von Abteilung zu Abteilung sehr unterschiedlich ist.
Bei mir persönlich ist die Balance da.
Aber ich habe auch von Kollegen gehört, dass sie fehlt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetze (Abteilungsleiter und höher) kommunizieren wenig. Im Allgemeinen frage ich mich, was die Chefs in ihrer 40 Stundenwoche machen, da man relativ wenig Ergebnisse sieht - trotz monatelanger Verhandlungen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind interessant, die internen Prozesse aber oft übermäßig kompliziert zu bedienen und die Arbeitslast ist innerhalb des Unternehmens sehr unterschiedlich.
Gleichberechtigung
Es gibt keine Diskriminierung in meinen Augen.
Ich bezweifele allerdings das gleiche Arbeit (am Aufwand und Aufgabenbereich gemessen) auch immer gleich bezahlt wird.
Hier kommt es nach meinem Gefühl vor allem auf das Verhandlungsgeschick an.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann mich nicht beschweren.
Allerdings sah sich ein geschätzer Kollege mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit gezwungen, uns zu verlassen... Ich denke das spricht für sich.
Arbeitsbedingungen
Büro wurde leider umstrukturiert zu Desksharing, Kantine wurde ebenfalls geschlossen. Seit dieser Entwicklung leider nicht mehr angenehm. Immerhin gibt es für viele Kollegen die Möglichkeit Homeoffice zu machen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Meinem Gefühl nach bemüht sich die ITENOS an dieser Stelle schon, beispielsweise mit Gesundheitsbudget für die Angestellten und Events wie die Blutspendeaktion mit dem DRK.
Gehalt/Benefits
Mittlerweile habe ich das Gefühl die ITENOS fällt im Markt, auch im Vergleich zum Mutterkonzern, zurück.
Außerdem wurden Gehaltserhöhungen (Karriereemtwicklungen) ausgesetzt und erst mit vielen Monaten Verspätung nachgeholt.
Für mich ist das aufgrund von Gewinnen in Millionenhöhe nicht nachvollziehbar
Image
Nach Außen gute PR.
Im Inneren bröckelt es leider, das Vertrauen fehlt.
Karriere/Weiterbildung
Findet meines Erachtens nach vor allem auf dem Papier (Konzernfragebögen) statt.
An tatsächlichen Aufgaben, Verantwortung, Wertschätzung oder Gehalt ändert sich häufig nichts.

