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Zuletzt aktualisiert am 1.6.2026
IT.NRW erhält von den Bewertenden ein positives Gesamtbild. Besonders hervorgehoben wird die Work-Life-Balance: Die Möglichkeit, bis zu 80 % im Homeoffice zu arbeiten, kombiniert mit flexiblen Arbeitszeiten ohne Kernzeit, gilt den Bewertenden als klarer Vorteil gegenüber dem privaten Sektor. Auch die Arbeitsatmosphäre und der Kollegenzusammenhalt werden positiv bewertet – Kolleg:innen beschreiben ein faires, respektvolles Miteinander, das jedoch je nach Abteilung variieren kann.
Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein gemischtes Bild: Direkte Vorgesetzte werden oft gelobt, während höhere Führungsebenen kritischer beurteilt werden. Weiterbildungsmöglichkeiten gelten als stark, doch der Aufstieg stößt durch TV-L-Strukturen und formale Anforderungen wie Masterabschlüsse an Grenzen. Das Gehalt liegt tariflich fest un...
Zusammenfassung nach Kategorie
IT.NRW wird für seine Weiterbildungsangebote gelobt. Die Mehrheit der Nutzer:innen hebt hervor, dass Weiterbildungen aktiv gefördert und unterstützt werden – sowohl interne als auch externe Kurse stehen zur Verfügung, und Bildungsurlaub lässt sich problemlos einplanen. Auch die Personalentwicklungsberatung wird als kompetent wahrgenommen.
Bei den Aufstiegsmöglichkeiten zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass der TV-L-Tarifrahmen Karriereschritte einschränkt und höhere Positionen häufig einen Masterabschluss voraussetzen. Wenige berichten zudem, dass Beförderungen eher von persönlichen Netzwerken als von Qualifikationen abhängig seien, während andere die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Laufbahnen als verbesserungswürdig einstufen. Insofern scheint IT.NRW zwar ein starkes Weiterbildungsangebot zu bieten, der tatsächliche Karriereaufstieg jedoch strukturellen Grenzen zu unterliegen.
Die Vergütung bei IT.NRW richtet sich nach dem TV-L-Tarifvertrag, was Nutzer:innen mehrheitlich als solide, aber nicht herausragend bewerten. Einige Bewertungen heben hervor, dass das Gehalt tariflich geregelt ist und eine betriebliche Altersvorsorge über die VBL einschließt. Für Nicht-IT-Fachkräfte sowie Berufseinsteiger:innen wird die Bezahlung als angemessen eingestuft, während langjährige Mitarbeiter:innen die Stagnationsmöglichkeiten im Tarifsystem als frustrierend empfinden.
Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist der Vergleich mit der Privatwirtschaft sowie mit kommunalen und Bundesbehörden, wo zum Teil höhere Gehälter gezahlt werden. Einige Nutzer:innen sehen dies jedoch als akzeptablen Kompromiss angesichts besserer Arbeitsbedingungen und einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Wenige Bewertungen kritisieren, dass finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängen und das Tarifsystem höhere Eingruppierungen begrenzt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) wird von Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben den Umgang miteinander als fair, wertschätzend und kollegial, wobei professionelles Arbeiten und Humor als angenehme Kombination hervorgehoben werden. Auch die Zusammenarbeit im Homeoffice funktioniert laut einigen Bewertungen gut, da regelmäßige Team-Meetings den Kontakt aufrechterhalten. Offene Kommunikation und fachliche Kompetenz werden ebenfalls positiv erwähnt.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten von einer angespannten Atmosphäre, die durch Überlastung, schleppende Entscheidungsprozesse und mangelnde Anerkennung entstehe. Zudem schwankt die Stimmung nach Ansicht einiger Bewertenden je nach Abteilung und Vorgesetzten deutlich. Während die direkte Zusammenarbeit im Team oft gelobt wird, empfinden manche die übergeordneten Strukturen als belastend.
Die Kommunikation bei IT.NRW wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv fällt auf, dass Informationen über verschiedene Kanäle wie Jabber, Telefon und Präsenztage zugänglich sind und nicht als Herrschaftswissen behandelt werden. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als klar strukturiert und transparent, wobei sie sich bei kleineren Angelegenheiten als reibungslos erweist.
Auf der anderen Seite kritisieren Nutzer:innen, dass die Kommunikation stark von der Teamebene abhängt: Innerhalb der Teams funktioniert sie oft gut, jedoch scheitert der Austausch zwischen verschiedenen Abteilungen häufig. Wichtige Informationen gelangen dabei oft über den Flurfunk früher ans Ziel als über offizielle Wege. Zudem bemängeln einige, dass Entscheidungen von oben diktiert werden und relevante Informationen außerhalb des Intranets höheren Hierarchieebenen vorbehalten bleiben.
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