Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.8.2026
IT.NRW erhält von Mitarbeiter:innen ein positives Gesamtbild. Besonders hervor sticht die Work-Life-Balance, die als sehr positiv bewertet wird: Bis zu 80 % Homeoffice, flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit und die Möglichkeit zur Teilzeit werden vielfach gelobt. Auch der Umgang mit älteren Kolleg:innen sowie das Gleichberechtigungsengagement werden sehr positiv hervorgehoben. Die Arbeitsatmosphäre gilt mehrheitlich als kollegial und wertschätzend, wenngleich einige Bewertungen auf Personalengpässe und ungleiche Aufgabenverteilung hinweisen.
Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein gespaltenes Bild: Direkte Führungskräfte erfahren häufig positive Rückmeldungen, während höhere Führungsebenen teils als wenig empathisch und hierarchisch geprägt beschrieben werden. Karrieremöglichkeiten und Weiterbildung werden ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei IT.NRW werden gemischt bewertet. Positiv hervorzuheben ist, dass viele Nutzer:innen das Weiterbildungsangebot als vielfältig und aktiv gefördert erleben – von gezielten Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zu Möglichkeiten wie dem Bildungsurlaub. Auch die Förderung durch den Arbeitgeber wird von einigen als selbstverständlich und willkommen beschrieben.
Beim Thema Karriereentwicklung hingegen zeigt sich ein kritischeres Bild. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass der Aufstieg in höhere Entgeltgruppen durch den TV-L sowie formale Qualifikationsanforderungen wie einen Masterabschluss erschwert wird. Zudem berichten wenige, dass Beförderungen stärker von Beziehungen als von tatsächlicher Leistung abhängen. Die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Laufbahnen wird ebenfalls als verbesserungswürdig eingestuft. Das Weiterbildungsangebot gilt zwar als gut, die konkreten Aufstiegschancen werden jedoch kritischer gesehen.
Das Gehalt bei IT.NRW richtet sich nach dem Tarifvertrag TV-L bzw. TVöD, was Nutzer:innen mehrheitlich als fair und verlässlich bewerten. Die pünktliche Auszahlung sowie eine betriebliche Altersvorsorge über die VBL werden positiv hervorgehoben. Für Nicht-IT-Fachkräfte gilt das Gehalt laut einigen Bewertungen als angemessen, besonders in Kombination mit den gebotenen Work-Life-Balance-Möglichkeiten.
Kritisch sehen einige Nutzer:innen den Vergleich mit dem Privatsektor oder kommunalen und Bundesbehörden, wo die Vergütung höher ausfalle. Auch die eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten durch fehlende höhere Eingruppierungen auf gleichem Niveau werden bemängelt. Da die Tarifbindung an TV-L extern festgelegt ist, sehen manche Bewertungen IT.NRW selbst nicht in der Verantwortung für die Gehaltshöhe. Die Gesamtbewertung dieser Kategorie fällt ausgeglichen aus.
Die Arbeitsatmosphäre bei IT.NRW wird von vielen Nutzer:innen als angenehm, kollegial und wertschätzend beschrieben. Der Umgangston gilt als respektvoll und professionell, wobei selbstständiges Arbeiten gefördert wird. Auch im Homeoffice bleibt der Teamkontakt durch regelmäßige Meetings erhalten. Einige Bewertungen heben hervor, dass trotz gelegentlich anspruchsvoller Aufgaben kein übermäßiger Druck entsteht.
Wenige Nutzer:innen berichten jedoch von einer belastenderen Seite: Personalabbau, Führungsprobleme und ungleiche Aufgabenverteilung trüben die Stimmung in einzelnen Bereichen. Zudem schwankt die Atmosphäre nach Aussage einiger Nutzer:innen je nach Abteilung und Vorgesetzten spürbar. Als positiv wird dabei erwähnt, dass Führungskräfte gezielt geschult werden und interne Wechsel möglich sind.
Die Kommunikation bei IT.NRW wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Viele heben hervor, dass Informationen klar strukturiert und transparent weitergegeben werden – sowohl innerhalb der Teams als auch über verschiedene Kanäle wie Jabber, Telefon oder Präsenztage. Einige beschreiben die Kommunikation als schnell, ehrlich und für alle zugänglich, ohne dass Wissen zurückgehalten wird.
Jedoch zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Die teaminterne Kommunikation funktioniert gut, während der Austausch zwischen Abteilungen oder über höhere Hierarchieebenen hinweg schwieriger ist. Einige Nutzer:innen berichten von informellen Kanälen, die offiziellen Ankündigungen vorausgehen, sowie von unerfüllten Zusagen seitens der Führungsebene. Auch die Unternehmensgröße erschwert nach Ansicht weniger Nutzer:innen die abteilungsübergreifende Kommunikation. Der hohe Home-Office-Anteil wird ebenfalls als Einflussfaktor auf die Kommunikationsqualität genannt.
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