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GmbH
Bewertung

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Guter Start und viele Erfahrungen – leider eine starke Entwicklung ins Negative

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gerade zu Beginn wurde gute Leistung anerkannt und wertgeschätzt. Die Aufgaben waren über längere Zeit abwechslungsreich, ich konnte an verschiedenen Projekten mitwirken und auch der Kollegenzusammenhalt war anfangs sehr gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gegen Ende haben sich Führung, Kommunikation und Arbeitsklima aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Hohe Arbeitsbelastung, zusätzliche Arbeitszeiten, wenig Berücksichtigung von Rückmeldungen sowie nicht eingehaltene Zusagen haben meinen Gesamteindruck stark negativ beeinflusst.

Verbesserungsvorschläge

Führungspositionen sollten mit Personen besetzt werden, die entsprechende Erfahrung oder zumindest ausreichende Kenntnisse des jeweiligen Arbeitsbereichs mitbringen. Fehlende Praxiserfahrung sollte durch die Einbeziehung erfahrener Mitarbeiter ausgeglichen werden, anstatt Veränderungen gegen deren fachliche Einschätzung durchzusetzen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre generell war garnicht mal so schlecht, zur Anfangszeit sogar überragend, es war ein sehr gutes miteinander.

Image

Das Image nach außen entspricht aus meiner Sicht nicht vollständig dem, was ich intern erlebt habe. Einige Dinge werden positiver dargestellt, als sie sich im tatsächlichen Arbeitsalltag für mich gezeigt haben.

Work-Life-Balance

Eine wirkliche Work-Life-Balance war gegen Ende kaum noch gegeben. Überstunden von mehreren Stunden und zusätzliche Arbeitstage wurden erwartet – entscheidend war, dass die Arbeit erledigt wurde, unabhängig vom persönlichen Zeitaufwand.

Karriere/Weiterbildung

Zu Beginn wurde meine Leistung schnell anerkannt, wertgeschätzt und entsprechend berücksichtigt. Konkrete Möglichkeiten zur Weiterbildung oder persönlichen Weiterentwicklung wurden jedoch trotz Nachfrage kaum geschaffen.

Gehalt/Benefits

Positiv war das vorhandene Corporate-Benefits-Programm. Die Gehälter empfand ich teilweise jedoch als deutlich zu niedrig, zudem wurden Bonuszahlungen in Aussicht gestellt, die anschließend teilweise nicht ausgezahlt wurden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein bewusster Umgang mit Ressourcen war aus meiner Sicht nur teilweise gegeben, da es durchaus zu vermeidbarer Verschwendung kam. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass auf eine ordnungsgemäße und vernünftige Entsorgung geachtet wurde.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war anfangs sehr gut, wurde jedoch mit der Zeit zunehmend belastet. Auch durch das Verhalten einzelner Führungskräfte entstanden Unstimmigkeiten und Spannungen, die das Miteinander unter Kollegen negativ beeinflussten.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich leider nicht viel zu sagen.

Vorgesetztenverhalten

Zu Beginn war das Vorgesetztenverhalten sehr positiv, änderte sich jedoch mit dem Wechsel der Führung deutlich. Veränderungen wurden teilweise auf Biegen und Brechen durchgesetzt, obwohl sie Arbeitsabläufe unnötig erschwerten und sinnvollere Vorschläge aus dem Team nicht berücksichtigt wurden. Dadurch entstanden zunehmend Unruhe, Frust und Konflikte innerhalb des Teams.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insbesondere in den Hallen verbesserungswürdig, da es dort häufig sehr kalt war und langfristig keine wirkliche Lösung geschaffen wurde. Arbeitskleidung wurde zwar gestellt, allerdings mussten Themen wie Pflege oder angemessene Ausstattung teilweise von den Mitarbeitern selbst angesprochen und angestoßen werden.

Kommunikation

Die Kommunikation wirkte häufig eher pro forma als lösungsorientiert. Rückmeldungen wurden zwar eingeholt, bei Entscheidungen jedoch teilweise kaum berücksichtigt – etwa wenn trotz klar kommunizierter fehlender Lagerkapazitäten weiterhin große Mengen bestellt wurden.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich gab es in diesem Bereich wenig Negatives. Auffällig war jedoch die teilweise unterschiedliche Behandlung der Teams – während andere regelmäßig gemeinsame Events hatten, wurde unser Team lange kaum berücksichtigt und geplante Aktivitäten teilweise wieder verworfen.

Interessante Aufgaben

Über die Jahre gab es durchaus abwechslungsreiche Aufgaben und die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten mitzuwirken, was die Arbeit lange interessant gemacht hat. Gegen Ende wurden die Aufgaben jedoch zunehmend eintönig und monoton, wodurch die Abwechslung leider verloren ging.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.