Schützt eure psychische Gesundheit und bleibt fern! Meine Bewertung beruht auf persönlichen Erfahrungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Betriebsarzt, Wellpass, Home Office, moderne Arbeitsplätze, Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise unzumutbares Verhalten gegenüber den Arbeitskräften
Die Punkte oben sagen schon genug
Verbesserungsvorschläge
Man sollte die Vorbildfunktion wirklich ernst nehmen. Auch Führungskräfte, Manager müssen Konsequenzen bei Fehlverhalten spüren.
Sorgt für ein gutes Arbeitsklima, eine gesunde Arbeitsumgebung.
Führt Bewertungssysteme für Führungskräfte ein. Warum kann die Führungskraft nur seine Mitarbeiter bewerten aber nicht umgekehrt? Diese Machtposition wird zu oft ausgenutzt und missbraucht --> Kalibrierung der Führungskräfte muss eingeführt werden
Kein Bonus für Management bei nicht erreichen der Ziele
Mehr wahre Menschlichkeit fördern
Spielregeln für das Miteinander einführen
Arbeitsatmosphäre
Meiner Meinung nach hat die Arbeitsatmosphäre stark nachgelassen und es ist nicht auszuhalten. Man kann nur wenigen Vertrauen. In der Firma ist es meiner Meinung nach zu "politisch" und sehr toxisch geworden. Die Werte werden nur von wenigen tatsächlich gelebt. Ich habe mich nicht mehr sicher gefühlt und ich persönlich habe auch keine gute Zukunftsprognose für die Firma. Viele Floskeln, aber man packt nicht wirklich die wichtigen Sachen an. Nur sehr wenige Vorgesetzte sind meiner Meinung nach auch wirkliche Führungskräfte. Ich persönlich konnte nicht mehr ruhig schlafen und habe sehr viel Frust nach Hause mitgenommen und konnte in meiner Freizeit nicht abschalten.
Image
Ich höre mehr negatives als gutes. Das Image war vor langer Zeit deutlich besser.
Work-Life-Balance
In manchen Bereichen ist es gut. Bei mir persönlich hat die Freizeit nicht zum Ausruhen gereicht, weil ich nicht abschalten konnte. Die ganze Arbeitssituation, vorallem das "Mobbing" und Lästern der Kollegen haben mich gebrochen. Die Lebensfreude war nicht mehr vorhanden. Ich persönlich habe mich oft wie in einem negativen Strudel gefühlt, aus welchem kein Entkommen war.
Positiv ist das Home Office - bloß nicht abschaffen ! Wenn doch, dann werden viele gute Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.
Karriere/Weiterbildung
Es werden interne Schulungen (meist ohne Zertifikat) angeboten. Das gehört gelobt.
Manche Schulungen sind fragwürdig und "kritisch".
Wenige Schulungen fühlen sich meiner Meinung nach wie "Gehirnwäsche" (Beispiele: Diversity, Female Themen, LGBT) an. Man muss hier auch Respekt und Toleranz vor abweichenden Meinung zeigen.
Falls man sich privat weiterbildet, bekommt man teilweise Unterstützung, welche aber noch viel Verbessungspotential hat.
Gehalt/Benefits
Nicht wenig, eher durchschnittlich. Meiner Meinung nach wird die Logistik unterbezahlt. Die Personen arbeiten hart und bekommen meiner Ansicht nach zu wenig.
13. Gehalt ist gut, wird aber in der Gehaltsverhandlung zum negativen Effekt mitkalkuliert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sehr viel Plastikmüll produziert. Viel wird weggeworfen, zu wenig wird repariert.
Manche Personen fliegen für jede Kleinigkeit um die Weltgeschichte. Manche Führungskräfte animieren sogar dazu und verlangen es.
Kollegenzusammenhalt
Die "guten" Kollegen kann ich an einer Hand abzählen. Viele denken nur an sich selbst und sind böswillig. Gute Taten geraten schnell in Vergessenheit und die Undankbarkeit ist leider sehr verbreitet. Es wird oft über die Kollegen die gerade nicht anwesend sind gelästert. Es wird nur selten was gegönnt und ich persönlich habe sehr viel Neid und Missgunst gespürt. Ich fand es zum Schluss zu toxisch und zu belastend.
Umgang mit älteren Kollegen
Generell ist der Umgang mit älteren Kollegen korrekt.
Da es Meinung Bewertung ist, bewerte ich meine persönliche Situation.
Ich persönlich habe mich nicht geschätzt gefühlt, auch nicht nach vielen Jahren Betriebszugehörigkeit.
Vorgesetztenverhalten
Nicht gerade die besten (nett ausgedrückt) und viele sind voreingenommen (lassen sich gerne von der Meinung anderer zu stark beeinflussen). Teilweise sehr herablassend und respektlos.
Es ist auffällig, dass in diesem Unternehmen sehr viele Teilzeit Führungskräfte sind. Meiner Meinung nach sollte man damit aufhören. Die Mitarbeiter haben auch so schon Probleme mit der Erreichbarkeit dieser. Es hat einen Grund, warum diese Personen nur Teilzeit arbeiten. Führung erfordert nicht gerade wenig Zeit.
Teilweise gibt es sogar Teamleiter sowie Abteilungsleiter ohne dazugehöriges Personal.
Titel sind teilweise unverständlich.
Arbeitsbedingungen
Siehe oben unter Arbeitsatmosphäre.
Zusatz: Leider muss man in vielen Positionen zum Großteil alles auf Englisch machen. Man fühlt sich teilweise, meine persönliche Wahrnehmung, fremd. Manche im Top Management möchten teilweise alles NUR in Englisch.
Kommunikation
Die Geschäftsführung bemüht sich in Form von Veranstaltungen, was ich persönlich gut finde. Meine eventuell subjektive Meinung ist, dass ZU positiv anstatt ehrlich berichtet wird.
Unter den Mitarbeitern (betrifft vorallem auch Führungskräfte) kommt es leider noch zu oft vor, dass man ignoriert wird. Auf Anrufe oder Teams Nachrichten wird teilweise garnicht bis kaum reagiert. So war die Zusammenarbeit einfach nicht mehr möglich. Des Weiteren hat sich auch aufgrunddessen sehr viel Frust angestaut und die Beziehungen haben sich irreparabel verschlechtert.
Gleichberechtigung
Auffällig ist, dass es in manchen Abteilungen nur Frauen (viele in Teilzeit) in Führungspositionen schaffen. Ich will nichts falsches behaupten, aber mir persönlich kommt es so vor als ob man eine Quote erfüllen möchte. Manche Besetzungen sind für mich äußerst fragwürdig und sogar kritisch.
Die Firma bietet "Female Mentorship", "WOMEN of WAGNER" an. Die Männer fühlen sich hierbei teilweise wie 2. Wahl, da es für diese solche Programme nicht gibt. So funktioniert Gleichberechtigung bestimmt nicht !
Teilweise sehr große Gehaltsunterschiede, obwohl gleiche oder ähnliche Tätigkeit. Auch gibt es da Unterschiede bei den Abteilungen.
Interessante Aufgaben
Gegen Ende hat man nichts mehr hinterfragt und einfach gemacht was die von oben verlangen.


