JACOB Elektronik GmbH Logo

JACOB 
Elektronik 
GmbH
Bewertung

Leider kann man den negativen Bewertungen nur zustimmen ...

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Homeoffice Möglichkeit
- je nach Standort gute Betreuung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider sind es zu viele Punkte, die man hier schreiben könnte. Daher kann man alles an den oben genannten Punkten entnehmen.

Verbesserungsvorschläge

- Verbesserung der Arbeitsmodalitäten, als auch das Gehalt
- Viel, viel mehr kommunizieren und auch ggf. unwichtigere Themen weitergeben
- vertraut den Mitarbeitern

Arbeitsatmosphäre

Leider leidet die Arbeitsatmosphäre seit Jahren. Fairness und Vertrauen ist nicht mehr so gegeben wie vor einigen Jahren. Auch ist die Stimmung toxisch geworden.

Image

Das Image des Unternehmen sinkt immer mehr. Nach außen hin ist das Unternehmen (obwohl mehr als 20 Jahren auf dem Markt) oftmals unbekannter als sein Mitbewerber. Das wurde verschlafen bzw. keine wirkliche Priorität darauf gelegt.

Work-Life-Balance

Es herrscht keine Flexibilität mehr. Früher war es besser, jedoch sind nun Regelarbeitszeiten wieder zurückgekommen. Urlaub lässt sich allerdings problemlos nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere als auch Weiterbildung erfolgt meist nur durch gute Umsätze.

Gehalt/Benefits

Leider werden die Mitarbeiter im Vorstellungsgespräch mit diversen Möglichkeiten (13tes Gehalt, Provision) gelockt. Das Fixum ist absolut nicht marktgerecht. Provision zu erreichen ist wirklich sehr schwer aufgrund der Mitbewerber. Sollte man sein Ziel jedoch erreichen, ist es auch nicht sonderlich viel. Andere Unternehmen werden gute Mitarbeiter mehr schätzen in Form von Gehalt.
Sozialleistungen werden leider weniger, da eingespart wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles digital und Umweltkonform

Kollegenzusammenhalt

Dieser Punkt kann positiv oder negativ sein. Es kommt auf den Standort an.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte agieren nur nach Auftrag. Generell sollten Vorgesetze mehr geschult werden, oder auch mal einige Punkte annehmen. Respekt ist nicht mehr so vorhanden und vor allem Vertrauen nicht. Die Ziele sind leider viel zu hoch gesetzt bzw. nicht mehr zeitgemäß.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial bekommt man gestellt. Sowohl im Büro, als auch für sein Homeoffice. Jedoch scheint es so, als wäre sogar das Headset B - Ware. Auch einige Sachen funktionieren oftmals nicht. Gerade ein solches Unternehmen müsste in der Lage sein, 1++ Ware anzubieten. (sind ja in der Branche)

Kommunikation

Meeting und Kommunikation finden statt. Jedoch werden nur die nötigsten Informationen weitergegeben, sodass sich jeden Tag etwas ändern kann. Das Wichtigste jedoch erfährt man nur über den Flurfunk.

Interessante Aufgaben

Ist in Ordnung, jedoch sehr komplex. Andere Unternehmen sind hierbei besser aufgestellt.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

9Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback. Auch wenn es kritisch ausfällt, sind eine Reihe der angesprochenen Punkte für uns wichtig.

Positiv nehme ich mit, dass Du die Flex-Office-Möglichkeit und je nach Standort die gute Betreuung hervorhebst, ebenso wie die unproblematische Urlaubsplanung und den digitalen, umweltbewussten Arbeitsstil. Ja, wir sind zu sehr großen Teilen paperless.

Zur Arbeitsatmosphäre und zum Vertrauen: Wenn Du das Gefühl hast, dass Fairness und Vertrauen im Vergleich zu früher abgenommen haben und die Stimmung teilweise toxisch geworden ist, ist das ein Signal, das wir sehr ernst nehmen. Das gilt auch für Deine Anmerkung zum Vorgesetztenverhalten – wenn Führungskräfte nur "nach Auftrag" handeln, statt eigenständig zu führen und Rückmeldungen anzunehmen, ist das nicht der Anspruch, den wir an unsere Führung haben.

Zu den Arbeitszeiten: Die Rückkehr zu klareren Regelarbeitszeiten im Vertrieb ist bewusst so entschieden worden und hängt mit unseren gemeinsamen Wachstumszielen zusammen – auch wenn ich verstehe, dass das nach der vorherigen Flexibilität als Einschränkung empfunden wird.

Ein Punkt, der mich besonders nachdenklich macht, ist Deine Anmerkung zur Arbeitsmaterial-Qualität. Gerade als Unternehmen aus der Branche sollten wir hier hochwertige Ausstattung bieten, und wenn Headsets als B-Ware wahrgenommen werden, ist das berechtigte Kritik, die wir uns anschauen. Ich kenne keine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter mit unzureichender Ausstattung - im Gegenteil. Sogar für das Flex-Office stehen mind. 2 Bildschirme, eine Docking, Tastatur, Maus und Headset zur Verfügung. Nicht selbstverständlich bei Unternehmen.

Beim Thema Gehalt verstehe ich den Frust, wenn im Bewerbungsprozess mit Provision und 13. Gehalt geworben wird, die Zielerreichung im Alltag aber schwer realistisch ist. Das ist ein wichtiger Hinweis für uns, Erwartungen im Einstellungsprozess ehrlicher zu kommunizieren.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zum Vorgesetztenverhalten und zur Arbeitsmaterial-Qualität? Das würde mir helfen, konkret nachzuhaken und hier Verbesserungen zu erzielen, von denen alle profitieren könnten.

Viele Grüße,
Dominik

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.