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JACOB 
Elektronik 
GmbH
Bewertungen

162 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 66%
Score-Details

162 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehr Schein als Sein

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Eine Idee könnte sein, sich an Unternehmensberater zu wenden und die Unternehmensstrukturen, Politik und Kultur sowie die jeweiligen Abteilungen sukzessive zu sanieren und neu aufzustellen.
Es herrscht sehr viel Vetternwirtschaft und Ungleichheit durch alteingesessene Führungskräfte sowie der Praktiken.
Es findet kein konstruktiver Austausch statt und somit keine transparente Kommunikation auf allen Ebenen und Bereichen. Die Führung ist geprägt durch Angst, was eine Misstrauenskultur heraufbeschwört. Ein Angehen dieser Kernprobleme könnte den Stein ins Rollen bringen und Besserungen mit sich bringen. Hierbei handelt es sich um substanzielle Defizite, welche nicht kurzfristig beseitigt werden können.

Arbeitsatmosphäre

Kontrollwahn der Vorgesetzten in allen Bereichen und Sanktionen bei nicht erreichten Zielen. Mitarbeitergespräche finden nur zur Entmutigung und Demütigung des grundsätzlich überforderten Teams statt. Konstruktive Kritik wird als Angriff gewertet von den Führungskräften und man schießt sich ins Aus damit. Daraus entstehen Lügen und Intrigen gegen die eigene Person. Dementsprechend liegt eine sehr von Stille und Achtung geprägte ungesunde Atmosphäre vor.

Image

Das Unternehmen versucht nach außen dynamisch, jung, modern und frisch zu wirken. Innen ist die Jacob Elektronik in vielen Bereichen sehr marode und grundlegend sanierungsbedürftig. Vor allem im Bereich der Mitarbeiter Führung, Kommunikation und der Aufbau einer gesunden Struktur die durch Vertrauen und Motivation geprägt ist. Nicht wie Status Quo durch Misstrauen und Kontrollen.

Work-Life-Balance

Nicht gegeben. Starre Arbeitszeiten von 8-17 Uhr, Arztbesuche o. ä. Angelegenheiten können nach mehreren Gesprächen und Rechtfertigungen beim Vorgesetzten ausnahmsweise genommen werden, wenn man im Nachgang sich sehr erkenntlich und dankbar beweist. Homeoffice gibt es – jedoch gleicht das eher einem Ausgang in der JVA. Ein Protokoll über die erledigten Tätigkeiten und dafür aufgewandte Zeit muss geschrieben und mit dem Vorgesetzten besprochen und ihm erklärt werden. Unangenehme Fragen, wie zum Beispiel, wieso man für eine E-Mail 2 Minuten benötigt, wenn diese doch in 30 Sekunden erledigt ist, sind usus. Regelmäßige Kontrollanrufe sind normal, in denen man den Bildschirm teilen muss und offenlegen muss, was man gerade tut.

Karriere/Weiterbildung

Interne Schulungen ohne Mehrwert. Externe Weiterbildungen werden nicht gefördert.

Gehalt/Benefits

Weit unter dem Branchenschnitt. Erhöhungen sind sehr selten. Weitere Benefits sind Softdrinks, Parkplätze.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich kocht jeder sein eigenes Süppchen und versucht sich beim Vorgesetzten gutzustellen, um Privilegien und Anerkennung zu ergattern.
Für Mitarbeiter, die, sich unterwerfen und es mögen, nach den Gefälligkeiten des Vorgesetzten zu agieren, um den Arbeitsalltag angenehm zu gestalten, ist es geeignet. Die, die die Masche in diesem Unternehmen erkennen und dieses falsche Spiel nicht mitmachen möchten, gehen sehr früh.

Vorgesetztenverhalten

Sehr viele Vorgesetzte sind an ihre Posten gekommen, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und man so Personalengpässen vorbeugte als die Jacob noch klein war. Vor allem in meinem ehemaligen Bereich. Bemerken tut man das an der Kommunikation und dem Verhalten. Sehr engstirnige Denkweise und dominiert von impulsiven Entscheidungen. Kritik wird nicht gerne gehört. In Ungnade gerät man sofort, wenn etwas nicht den Vorstellungen des Vorgesetzten entspricht. Dies bekommt man dann täglich zu spüren. Entscheidungen werden nicht im Team besprochen. Anerkennung wird nicht weitergegeben und man wird kontrolliert kleingehalten.

Kommunikation

Die Führungsriege sieht sich selbst als elitär und lässt dies einen spüren. Informationen, auch diese, die einen direkt oder die Abteilung betreffen, werden nicht geteilt. Diese behalten Sie für sich. Damit versuchen sie sich als besonders gegenüber den „normalen" Mitarbeitern zu stellen. Mit Glück erhält man vereinzelt Informationen via Flurfunk.

Interessante Aufgaben

Arbeit nach Vorschrift. Kreativität und alternative Herangehensweise ist oft bedrohlich für die Stellung gegenüber dem Vorgesetzten, denn das gefährdet das Gedankengut sowie die Vorstellung und die Routine „das haben wir immer so gemacht". Man wird dadurch unbequem und aufwändig, die Ungnade des Vorgesetzten ist die logische Konsequenz


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

5Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Auch wenn es an vielen Stellen sehr kritisch – und in Teilen hart – ausfällt, nehmen wir es ernst und sehen darin einen wichtigen Hinweis, an dem wir arbeiten müssen. Positiv ist mir aufgefallen, dass Du trotz Deiner Kritik einen konkreten Verbesserungsvorschlag einbringst und nicht nur beschreibst, sondern auch mitdenkst, wie es besser werden könnte. Das schätze ich.

Themen wie Vertrauenskultur, Kommunikation auf Augenhöhe und ein faires Miteinander zwischen Führungskräften und Team liegen uns sehr am Herzen – und ich will nicht kleinreden, dass Du das in Deinem Bereich anders erlebt hast. Wenn Kontrolle statt Vertrauen und Stille statt offenem Austausch den Alltag prägen, ist das genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Solche strukturellen Rückmeldungen nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, auch wenn sie sich – wie Du selbst schreibst – nicht von heute auf morgen auflösen lassen.
Zu den Themen Homeoffice und Arbeitszeiten: Nachvollziehbare Regeln und ein gewisses Maß an Abstimmung sind wichtig, damit Zusammenarbeit funktioniert. Wenn das bei Dir allerdings als Misstrauen und Kontrolle statt als Unterstützung angekommen ist, ist das ein Signal, das wir uns genauer anschauen. Auch zu Gehalt und Weiterbildung sind wir immer offen für einen sachlichen Abgleich mit dem Marktumfeld.

Da Du nicht mehr bei uns bist, kann ich das persönliche Gespräch nicht mehr auf den Arbeitsalltag beziehen – trotzdem biete ich Dir gerne einen diskreten Austausch an, falls Du magst. Solches Feedback ist für uns am wertvollsten, wenn wir es auch im Detail verstehen und daraus lernen können.

Viele Grüße,
Dominik

Stellt euch den Kritiken!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Diese Mail erhielt ich vom Kununu Support:
"Das Unternehmen Jacob Elektronik GmbH hat anwaltlich angezweifelt, dass du bei ihnen tätig bist bzw. warst."
So kann man auch den Score verbessern! Mein Rat: Lasst nicht schlechte Bewertungen löschen sondern ändert das toxische Verhalten gegenüber euren Mitarbeitern!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

12Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback, auch wenn es sehr knapp, aber inhaltlich schwerwiegend ausfällt.

Der Vorwurf, wir würden versuchen, kritische Bewertungen zu unterdrücken, indem wir die Beschäftigung anzweifeln, möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen.

Sachlich richtiggestellt: Es steht uns – wie jedem Unternehmen – zu, bei anonym verfassten Kommentaren durch Kununu prüfen zu lassen, ob die verfassende Person tatsächlich bei uns beschäftigt war oder ist.
Das ist ein reguläres, von Kununu selbst vorgesehenes Verfahren und dient dem Schutz der Plattform vor Falschangaben – es hat nichts mit dem Inhalt oder der Kritik einer Bewertung zu tun und ist unser gutes Recht.
Wäre die Beschäftigung bestätigt, würde die Bewertung selbstverständlich bestehen bleiben, unabhängig davon, wie kritisch sie ausfällt -sofern sie den Regeln und der Netiquette entspricht.

Uns ist wichtig, dass ehrliches Feedback – auch kritisches – bei uns ankommt und wir uns daran messen lassen. Eine Verifizierung der Urheberschaft ändert daran nichts; sie stellt lediglich sicher, dass Bewertungen auch tatsächlich von echten Mitarbeitenden oder ehemaligen Kolleginnen oder Kollegen stammen.

Wenn Du magst, können wir das gerne im direkten, diskreten Gespräch klären – sowohl den formalen Vorgang als auch die inhaltliche Kritik an unserer Unternehmenskultur.

Viele Grüße,
Dominik

Konzernisierung

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sortiment/Portfolio.
Die Idee des Ablaufs. Theoretisch gutes System.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meinem Empfinden nach hat sich das Unternehmen negativ „konzernisiert“: Wo früher vielleicht das Miteinander im Vordergrund stand, dominieren heute in meiner Wahrnehmung starres Tracking und Micromanagement. Ich hatte das Gefühl, dass Führungskräfte zunehmend nur noch auf nackte Zahlen blicken und der Mensch dahinter unsichtbar wird. Diese Distanz zeigte sich für mich auch in einer Kommunikation, die oft von oben herab wirkte. Besonders enttäuschend war für mich die Blockade bei der beruflichen Weiterentwicklung trotz erfüllter Kriterien sowie eine Vergütung, die mit einem Gehalt knapp über Mindestlohn und einer weit unterdurchschnittlichen Gewinnbeteiligung in meiner Wahrnehmung nicht wertschätzend war.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach sollte mehr Fokus darauf gelegt werden, dass zufriedene Mitarbeiter das Grundgerüst eines stabilen Unternehmens bilden. Ich würde mir wünschen, dass die Kommunikation mit der Belegschaft verstärkt auf Augenhöhe stattfindet, statt einen von oben herab wirkenden Führungsstil zu pflegen. Ein wertschätzenderer Dialog könnte hier viel bewirken.

Arbeitsatmosphäre

Im Team herrschte nach meinem Empfinden eine sehr angenehme Stimmung; man hat sich gegenseitig stets unterstützt. Meinem Eindruck nach verschob sich die Kritikkultur jedoch zunehmend in Richtung Tracking und Micromanagement, was die Atmosphäre belastete. Während ich von meinem Teamlead und den direkten Kollegen durchaus Lob und Zuspruch erfuhr, hatte ich das Gefühl, dass vonseiten anderer Vorgesetzter keinerlei positive Rückmeldung oder Aufbauarbeit geleistet wurde.

Image

Nicht gut-nicht schlecht. Dafür was alles vertrieben wird eher unbekannt.

Work-Life-Balance

Bezüglich der Work-Life-Balance kann ich nur von meinen persönlichen Erfahrungen während meiner Betriebszugehörigkeit berichten. Homeoffice war möglich, bei insgesamt schwachen Zahlen wurde das auch reduziert. Zudem wurde ein Tag Homeoffice noch während meiner Zeit im Unternehmen gestrichen. Trotz dieser Änderungen empfand ich die grundsätzlichen Arbeitszeiten als fair und angemessen.

Karriere/Weiterbildung

In Bezug auf meine berufliche Entwicklung hatte ich leider das Gefühl, aktiv zurückgehalten zu werden. Obwohl ich alle offiziellen Anforderungen erfüllt habe, wurde mir die Beförderung abgelehnt. Auch bei Kollegen gewann ich den Eindruck, dass Aufstiegschancen nicht proaktiv angeboten wurden; so wurde ein Kollege meiner Wahrnehmung nach erst nach mehrmaligem, deutlichem Nachfassen befördert.

Gehalt/Benefits

Grundgehalt knapp über Mindestlohn. Gewinnbeteiligung, jedoch gering. Grundgehalt wurde während meiner Zeit nicht erhöht.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team haben wir uns sehr gut verstanden und uns immer unterstützt. Meinem Empfinden nach sah das abseits der direkten Kollegen jedoch anders aus; ich hatte den Eindruck, dass sich außerhalb des eigenen Teams viele aus einem gewissen Sicherheitsbedürfnis heraus eher zurückhielten.

Vorgesetztenverhalten

Mein Teamlead bekommt 5 Sterne!
Meinem Empfinden nach lag der Fokus der höheren Führungskräfte jedoch primär auf den nackten Zahlen, während die menschliche Komponente in meiner Wahrnehmung oft zu kurz kam. Dies spiegelte sich für mich auch in den entsprechenden Handlungsweisen wider. Zudem hatte ich oft den Eindruck, dass unternehmensweite Änderungen unzureichend angekündigt wurden. Gefühlt wurde man häufig erst am Tag der Umsetzung vor vollendete Tatsachen gestellt.

Arbeitsbedingungen

Die Technik hat einwandfrei funktioniert und wir wurden mit tollen Headsets ausgestattet. Bezüglich der weiteren Büroausstattung wurde uns nach meiner Erinnerung in Aussicht gestellt, dass wir irgendwann höhenverstellbare Tische erhalten würden; dies wurde jedoch bis zu meinem Ausscheiden nicht umgesetzt. In Bezug auf das Raumklima ist festzuhalten: Der Kauf einer Stand-Klimaanlage wurde uns nicht gestattet, stattdessen wurden lediglich Ventilatoren zur Verfügung gestellt. Das Office selbst empfand ich von der Größe her als angenehm und nicht zu überladen.

Kommunikation

In meiner Wahrnehmung spielte der „Flurfunk“ eine große Rolle; oft fühlten sich Gerüchte, die intern die Runde machten, im Nachhinein für mich leider als wahr bestätigt. Vertriebsinformationen wurden regelmäßig präsentiert, allerdings hatte ich den Eindruck, dass dies eher einseitig geschah. Es fühlte sich für mich oft so an, als ginge es rein um das Aufzeigen von Zahlen nach dem Motto „Hier sind die Daten, jetzt mehr leisten“, statt die Inhalte gemeinsam konstruktiv zu besprechen oder einen echten Dialog zu führen.

Gleichberechtigung

Nie etwas negatives gehört.

Interessante Aufgaben

Normaler Vertrieb, interessantes Portfolio.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein sehr differenziertes und faires Feedback. Mir gefällt besonders, wie sorgfältig Du zwischen Deiner persönlichen Wahrnehmung und Fakten unterscheidest – das macht es uns leichter, das Feedback ernst zu nehmen und einzuordnen. Schön zu lesen, dass Du Sortiment und Portfolio schätzt und dass Dein Team Lead von Dir fünf Sterne bekommt – das gebe ich sehr gerne an M. weiter - auch wenn er nicht mehr bei uns arbeitet.

Der von Dir beschriebene Eindruck einer "Konzernisierung" – mehr Tracking, mehr Fokus auf Zahlen, weniger Mensch – ist ein Signal, das wir nicht ignorieren dürfen, gerade wenn es von mehreren Kolleginnen und Kollegen ähnlich beschrieben wird. Wachstum darf nicht dazu führen, dass Kommunikation von oben herab wirkt oder unternehmensweite Änderungen erst am Umsetzungstag ankommen. Daran arbeiten wir, auch wenn ich weiß, dass sich das nicht über Nacht ändert.

Zur beruflichen Weiterentwicklung: Dass Du trotz erfüllter Kriterien keine Beförderung erhalten hast, ist ein Punkt, den ich mir gerne im Detail anschauen würde – auch wenn Du das Unternehmen bereits verlassen hast, hilft mir das, ähnliche Fälle zukünftig zu vermeiden. Gleiches gilt für das Thema Gehalt und Gewinnbeteiligung im Vertrieb, das wir uns regelmäßig im Marktvergleich anschauen.

Zur Büroausstattung: Zusagen wie höhenverstellbare Tische oder eine bessere Klimatisierung sollten eingehalten werden, wenn sie einmal in Aussicht gestellt wurden – das nehme ich mit. Es ist leider so, dass wir dein ehemaliges Vertriebsbüro geschlossen haben, somit haben wir hier keine Verbesserungsmöglichkeit mehr.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen? Gerade zu den Themen Beförderung und Kommunikation würde ich gerne genauer verstehen, was konkret vorgefallen ist.

Viele Grüße,
Dominik

Meiner Meinung nach lohnt es sich hier nicht als Arbeitnehmer

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenlose soft-Getränke

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde, dass personelle Veränderungen in Führungspositionen sinnvoll sein könnten und dass die Arbeitsbedingungen insgesamt attraktiver gestaltet werden sollten.

Verbesserungsvorschläge

Ich finde, dass personelle Veränderungen in Führungspositionen sinnvoll sein könnten und dass die Arbeitsbedingungen insgesamt attraktiver gestaltet werden sollten.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfinde die Atmosphäre als unangenehm, da sie für mich stark von ständiger Kontrolle geprägt ist.

Work-Life-Balance

Ich empfinde meine Work-Life-Balance als eingeschränkt, da mir keine Möglichkeit für Home-Office angeboten wird.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe den Eindruck, dass der Kollegenzusammenhalt eingeschränkt ist, da Personen in Führungspositionen nicht positiv dazu beitragen.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe den Eindruck, dass es im Verhalten von Vorgesetzten teilweise Aussagen gibt, die ich als unangemessen empfinde und die aus meiner Sicht nicht zu einer Führungsposition passen.

Gehalt/Benefits

Ich finde, dass mein Gehalt und die Sozialleistungen zu niedrig sind, insbesondere im Vergleich zur Größe des Unternehmens.


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback. Auch wenn es kurz gehalten ist, sind einige der angesprochenen Punkte für uns wichtig genug, um ernsthaft darauf einzugehen.

Am schwersten wiegt für mich Deine Anmerkung zum Vorgesetztenverhalten: Wenn Du Aussagen von Führungskräften als unangemessen empfunden hast, möchte ich das nicht auf sich beruhen lassen. Das passt nicht zu dem Führungsverständnis das wir bei JACOB haben wollen und ich möchte mir das gerne im Detail anschauen.

Zur Work-Life-Balance: Ob Homeoffice möglich ist, hängt bei uns von der jeweiligen Tätigkeit und Abteilung ab – wenn Du das Gefühl hattest, dass hier ohne nachvollziehbaren Grund keine Möglichkeit bestand, würde ich das gerne bewerten können.

Auch zu Gehalt und Sozialleistungen sind wir immer offen für einen Abgleich mit dem Marktumfeld, gerade im Verhältnis zur Unternehmensgröße.

Da Du das Unternehmen bereits verlassen hast, wäre mir dennoch an einem kurzen, diskreten Austausch gelegen – vor allem zu den Aussagen der (mehreren?) Vorgesetzten, damit wir wissen, wo wir konkret ansetzen müssen.

Viele Grüße,
Dominik

Mehrfachbewertung

Besser als gedacht und endlich wieder gut!

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Setz mittlerweile alles auf Sicherheit für die Belegschaft und geht den Weg der KI mit großen Schritten voraus. Ich hoffe es gibt dies wieder ein Sommerfest sowie eine Weihnachtsfeier. Die waren immer spitzenmäßig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die letzten Jahre waren sehr stressig und viel von Unsicherheit geprägt. Unterschiedliche Führungskräfte kamen und gingen. Ich hoffe jetzt kommt etwas mehr Konstanz in den Laden. Mit der jetzigen Vertriebsführungskraft bin ich voll zufrieden. Diese ist aber auch schon seit vielen Jahren da.

Verbesserungsvorschläge

Bitte mehr Events für Mitarbeiter das wär klasse.

Arbeitsatmosphäre

Seit etwa vier Monaten hat sich unsere Arbeitsatmosphäre spürbar verändert – und aus meiner Sicht sehr zum Positiven. Mit dem Wechsel in der Vertriebsführung ist wieder mehr Ruhe, Klarheit und vor allem Freude an der Arbeit eingekehrt.

Image

Hat stark gelitten, wird aber bestimmt über die Jahre besser werden.

Work-Life-Balance

Man muss halt arbeiten. Life haben ich nach der Arbeit. Sollte ich mal nen Arzttermin haben, ist das auch kein Problem den wahrzunehmen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt für Führungskräfte Schulungen. Mittlerweile ist ein kleiner Sparkurs angesetzt, sowie wahrscheinlich in fast jeder anderen Firma auch aber es gab sie unwahrscheinlich wird sie wie früher oder später wiedergeben die Fortbildungen.

Gehalt/Benefits

Ist absolut okay. Wer viel arbeitet, kann auch viel verdienen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden gerade wahrscheinlich Ladesäulen installiert. Ich glaub, das kann man grün nennen.

Kollegenzusammenhalt

Spitze!

Umgang mit älteren Kollegen

Daumen hoch.

Vorgesetztenverhalten

Freundlich, Professionell und auch fordern. Ist bei Kundentermin auch mal dabei und unterstützt.

Arbeitsbedingungen

Spitze. Es wird auch sehr viel auf KI gelegt. Somit sind wir wahrscheinlich eines der ersten Unternehmen die so arbeiten, wie wir arbeiten. Es wird mittlerweile darauf festgelegt, dass Vertrieb auch Vertrieb machen kann und alles andere wird mittlerweile von Systemen erledigt.

Kommunikation

Die Kommunikation empfinde ich insgesamt als positiv und solide. Sie ist vorhanden, funktioniert im Alltag gut und bildet eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Natürlich kann Kommunikation immer noch besser werden, aber sie kann auch deutlich schlechter sein – insofern ist aus meiner Sicht alles in Ordnung.

Gleichberechtigung

Es gibt nicht die 55-60 Jährigen. Eine Firma im mittleren bis jungen Alter.

Interessante Aufgaben

Absolut.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein ausführliches und sehr positives Feedback – das freut mich wirklich sehr, gerade weil Du auch die schwierigeren Jahre offen ansprichst.

Schön zu lesen, dass sich die Arbeitsatmosphäre seit dem Wechsel in der Vertriebsführung spürbar zum Positiven verändert hat und wieder mehr Ruhe und Freude an der Arbeit eingekehrt ist.
Auch dass Du Kollegenzusammenhalt, Vorgesetztenverhalten und die Arbeitsbedingungen so hoch bewertest, gibt uns Rückenwind.

Du sprichst die Unsicherheit und den häufigen Wechsel in Führungspossitionen der letzten Jahre an – das war für viele Kolleginnen und Kollegen tatsächlich eine herausfordernde Zeit, und ich verstehe den Wunsch nach mehr Konstanz sehr gut; genau daran arbeiten wir.

Den Wunsch nach mehr Events wie Sommerfest und Weihnachtsfeier nehme ich sehr gerne mit – solche Formate sind wichtig für den Zusammenhalt und sollen wieder fester Bestandteil werden. Es wird bald ein Wine & Dine auf unserer Dachterrasse im TPK stattfinden und das Sommerfest ist am 04.09.2026 an einer sehr schönen Location.

Dass Du das Image als angeschlagen, aber auf einem guten Weg beschreibst, deckt sich mit unserer eigenen Einschätzung – daran arbeiten wir kontinuierlich, unter anderem mit dem Weg in Richtung KI und moderner Arbeitsweise, den Du positiv hervorhebst.

Vielen Dank für Dein Vertrauen und Dein Engagement!

Viele Grüße,
Dominik

In den letzten Jahren stark abgebaut

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannt mittlerweile

Image

In den letzten Jahren stark gesunken

Work-Life-Balance

Schwierig. Home Office wurde reduziert ohne erkennbaren Grund. Angebliche Gleitzeit existiert nicht wirklich.

Karriere/Weiterbildung

Keine Chance

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Naja.....

Kollegenzusammenhalt

In meiner Abteilung ist der Zusammenhalt sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Mal gut mal ausbaufähig. Eher werden jüngere schlechter behandelt als ältere.

Vorgesetztenverhalten

Das Thema macht mich sehr sauer daher lass ich es einfach mal Kommentarlos stehen. Wenn es ginge 0 Sterne

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros machen das Arbeiten und konzentrieren sehr schwer.

Kommunikation

Nicht vorhanden. Änderungen, wichtige Informationen etc werden nicht kommuniziert. Man erfährt es oft über flurfunk oder muss es mühsam selber versuchen raus zu finden.

Gleichberechtigung

Weder gut noch schlecht

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr vielfältig und interessant. Leider wurde man hierbei jedoch leicht eingeschränkt.

3Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback.

Auch wenn es an vielen Stellen sehr kritisch ausfällt, nehme ich es ernst – gerade weil Du in Deiner eigenen Abteilung den Zusammenhalt positiv erlebst und die Aufgaben als vielfältig und interessant beschreibst. Das zeigt, dass es im Kleinen gut funktioniert, auch wenn im Großen offensichtlich einiges nicht rundläuft.

Am meisten Sorge bereitet mir Dein Kommentar zum Vorgesetztenverhalten. Dass Du das Thema bewusst kommentarlos lässt, weil es Dich so sehr aufregt, ist ein deutliches Signal – und genau deshalb möchte ich das nicht unkommentiert lassen. Mir ist wichtig zu verstehen, was konkret vorgefallen ist.

Auch bei der Kommunikation, dem reduzierten Homeoffice ohne erkennbaren Grund und der Gleitzeit, die aus Deiner Sicht nicht wirklich existiert, sehe ich Handlungsbedarf – das sind Themen, die sich lösen lassen, wenn wir wissen, wo genau es hakt. Erlaube mir jedoch, dass diese Themen nie willkürlich durh JACOB negativ umgesetzt werden. Diese Dinge haben alle ihren Grund und es kann sein, dass dies einzelne betrifft.

Da Du weiterhin bei uns bist, biete ich Dir gerne ein diskretes und vertrauliches Gespräch an – vor allem zum Vorgesetztenverhalten würde ich wirklich gerne mehr erfahren, um handeln zu können. Komm gerne auf mich zu.

Viele Grüße,
Dominik

Gutes Unternehmen mit falscher Führungskraft, man achtet mehr auf das Image nach Außen anstatt intern zu fördern.

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

An dem Standort wo ich war, bevor er geschlossen wurde, war die Atmosphäre sehr gut durch das Team

Image

Nicht existent, will nach außen perfekt wirken aber intern wird das Gegenteil gesagt. Hauptsache der Kunde denkt man könnte alles machen.

Work-Life-Balance

Sehr gut, da Home-Office bis zu 3 Tagen möglich war aktuell unbekannt

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Unteres Drittel so wenig wie möglich, keine wirklichen Chancen auf Gehaltsverhandlungen mit der Begründung wenn man viel macht kriegt man auch viel

Kollegenzusammenhalt

Wie im ersten Punkt beschrieben

Vorgesetztenverhalten

Keine direkte Kommunikation und meist nur durch dritte

Kommunikation

Es wurde quasi nichts kommuniziert bis auf die Standard Zahlen und Änderungen hat man nur per Online-Post der GF erfahren

Interessante Aufgaben

Standard-Vertrieb nichts nennenwertes


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback.

Schön zu lesen, dass die Atmosphäre am Standort durch das Team sehr gut war und dass Homeoffice bis zu drei Tage möglich war – das zeigt, dass es dort viel Positives gab, auch wenn der Standort inzwischen geschlossen wurde.

Der Titel Deiner Bewertung trifft einen wichtigen Punkt: Wenn Kommunikation nur über offizielle Kennzahlen und Online-Posts der Geschäftsführung läuft und wichtige Änderungen nicht direkt, sondern über Dritte weitergegeben werden, ist das genau das Gegenteil von dem, was wir wollen. Das nehme ich ernst, gerade weil es sich bei Dir offenbar durch mehrere Kategorien zieht.

Auch beim Thema Gehalt und fehlenden Verhandlungsspielräumen sowie bei Karriere und Weiterbildung sehe ich Handlungsbedarf, den wir uns anschauen.

Dass Du einen Unterschied zwischen Außendarstellung und interner Realität wahrnimmst, ist ein Punkt, den ich nicht auf die leichte Schulter nehme – Image sollte nach innen wie außen ehrlich sein.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zu den Umständen der Standortschließung und zur Kommunikation? Das würde mir helfen, das Bild vollständig zu verstehen.

Viele Grüße,
Dominik

Früher familiär und sozial, heute auf dem absteigenden Ast

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- moderne Ausstattung
- Möglichkeit als Mitarbeiter rabattiert zu bestellen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Einschränkung von Freiheit und kaum Vertrauen mehr
- Arbeitszeiten mit kaum Flexibilität
- Kommunikation der GF
- Gleichbleibendes unterdurchschnittliches Gehalt, bei schlechteren Konditionen

Verbesserungsvorschläge

- Personalengpässe beheben (wird wahrscheinlich nicht passieren, da die firmeninterne KI angeblich alles verbessern soll)
- Mehr auf die Angestellten hören. Nicht nur die Führungskräfte

Arbeitsatmosphäre

Besonders seit 2025 sehr schlecht. Es wurden sehr viele Entscheidungen „von oben herab" getroffen, die jegliche Motivation und Gemeinschaftsgefühl für die meisten Mitarbeitenden eliminiert haben. In den Pausen wird über das eigene Unternehmen gelästert, da sich ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit festgesetzt hat.

Image

Im Vergleich zur Konkurrenz eher unbekannt. Bei Privatverbrauchern hat das Image in letzter Zeit auch sehr gelitten, da der Service chronisch unterbesetzt ist (siehe Bewertungen online).

Work-Life-Balance

Früher gab es Regelarbeitszeiten von 9-16 Uhr, freitags sogar nur bis 15 Uhr.

Seit Anfang 2025 gilt: 8–17 Uhr. Keine Flexibilität mehr. Homeoffice wurde von 3 Tagen auf 2 Tage die Woche gekürzt und an erreichte finanzielle Ziele gekoppelt. Sind diese nicht erfüllt, entfällt das Homeoffice komplett.

8–17 Uhr heißt auch, dass man dazu gedrängt wird, täglich 1 Stunde Pause zu machen. Wenn man wie ich immer nur 30 Minuten Pause nimmt, entstehen auch 0,5 Überstunden, die sich auf dem Stundenkonto summieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich sehr digital und wenig Papier. Die Geschäftsführung fährt aber teure SUV's mit leistungsstarken Motoren, was bei der aktuellen Unternehmenslage auch demotivierend wirkt.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team zumindest sehr gut. Das hat mich auch länger beim Unternehmen gehalten, als ich rational gesehen hätte bleiben sollen.

Vorgesetztenverhalten

Hiermit meine ich nicht meinen Teamleiter. Dieser war kompetent und nett. Von anderen Abteilungen hört man aber regelmäßig Horrorgeschichten. Verbunden mit der vorher erwähnten Geschäftsführung muss ich bestätigen, dass fast alle Vorgesetzten nicht für ihre Führungspositionen qualifiziert sind.

Arbeitsbedingungen

Der Umzug in den Technologiepark brachte ein neues, modernes Bürogebäude mit sich. Bei Kundenbesuchen ist das im Vergleich zum alten Standort sehr viel angemessener.

Allerdings wurde am neuen Standort primär auf Großraumbüros gesetzt. Wenn 10 Personen im gleichen Raum telefonieren, ist konzentrierte Arbeit unmöglich.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen werden willkürlich von der Geschäftsführung getroffen. Um die Kommunikation davon wird sich kaum gekümmert. Im Flurfunk erfährt man die Entscheidung meist ca. eine Woche früher, bevor es einen offiziellen Termin durch einen Abteilungsleiter gibt. Das wirkt besonders in einer für das Unternehmen schwierigen Phase sehr unprofessionell.

Gehalt/Benefits

Grundgehalt ist ein Witz in vertrieblichen Positionen. Knapp über Mindestlohn. Dafür kann man mit seiner Provision das Gehalt aufbessern.
Besonders am Anfang ist das allerdings sehr schwer. Außerdem können die Provisionsgrenzen, bei denen man prozentual mehr verdient, 1 × im Jahr erhöht werden. Dies ist auch zum Jahreswechsel 24/25 passiert.

Um branchendurchschnittlich zu verdienen, muss man zu den besten 20% gehören. Wirklich gut verdienen sehr wenige. Einem ehemaligen Kollegen, der sehr gut verdient hatte, wurde sein bester Kunde genommen, den er über Jahre hinweg aufgebaut hatte. Das senkt die Motivation für andere natürlich sehr, da nun die Gefahr besteht, seine besten Kunden zu verlieren.

Gleichberechtigung

Es ist wahrscheinlich der Branche geschuldet, dass überwiegend Männer im Unternehmen vertreten sind. Allerdings gibt es dennoch fast gar keine Frauen in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit war durch die verschiedenen Kunden sehr interessant. Auch die Artikel, die verkauft werden, haben mein Interesse manchmal geweckt


Karriere/Weiterbildung

9Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein sehr ausführliches und differenziertes Feedback.

Es freut mich, dass Du die moderne Ausstattung, die Mitarbeiterrabatte und vor allem Deinen Team Lead positiv hervorhebst – und dass der Zusammenhalt in Deinem Team so gut war, dass er Dich sogar länger gehalten hat, als Du es rational für richtig gehalten hättest. Das zeigt, dass es im Kleinen viel gibt, worauf wir aufbauen können.

Zu den Arbeitszeiten und dem Flex-Office: Die Umstellung auf 8–17 Uhr im Vertrieb ist korrekt und bewusst so entschieden worden. Diese Regelung betrifft ausschließlich den Vertriebsbereich und hängt direkt mit unseren gemeinsamen Wachstumszielen zusammen – Vertrieb lebt von Einsatzwille und zeitlichem Invest, auch am Nachmittag. Viele Kolleginnen und Kollegen leben das bereits seit Langem vor, jetzt gilt es für alle. Dass Flex-Office an das Erreichen finanzieller Ziele gekoppelt ist, ist ebenfalls beabsichtigt: Leistung und Erfolg sollen sich lohnen und wieder mehr Flexibilität ermöglichen.

Den von Dir beschriebenen Effekkt bei der Pausenregelung, der zu ungewollten Minus- bzw. Plusstunden führt, nehme ich mir dennoch gerne an – das sollte nicht zulasten der Mitarbeitenden gehen.

Deine Kritik an der Kommunikation der Geschäftsführung und am Vorgesetztenverhalten in anderen Abteilungen nehme ich ernst. Wenn wichtige Entscheidungen über den Flurfunk früher bekannt werden als über den offiziellen Weg, ist das nicht der Anspruch, den wir haben, gerade in einer für das Unternehmen fordernden Phase.

Auch der Punkt zu Frauen in Führungspositionen ist berechtigt und ein Thema, an dem wir arbeiten müssen, unabhängig davon, wie die Branche insgesamt aufgestellt ist.

Zum Gehalt: Das Provisionsmodell im Vertrieb ist bewusst leistungsorientiert aufgebaut, gerade damit sich besonderer Einsatz auch finanziell auszahlt. Den von Dir geschilderten Fall, dass einem Kollegen ein langjährig aufgebauter Kunde entzogen wurde, kenne ich in dieser Form nicht und würde ihn gerne im Detail verstehen, da so etwas tatsächlich demotivierend wirken kann, wenn es ohne nachvollziehbaren Grund geschieht. Falls jedoch das Schweizer Unternehmen angesprochen ist: Dafür gibt es triftige Gründe, die wir allerdings nicht hier in der Öffentlichkeit erläutern. Nur soviel: Jede Medaille hat zwei Seiten. Es lohnt sich beide Seiten zu betrachten.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zum genannten Kundenfall und zur Kommunikation der Geschäftsführung? Das würde mir helfen, hier genauer hinzuschauen.

Viele Grüße,
Dominik

Leider kann man den negativen Bewertungen nur zustimmen ...

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jacob Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Homeoffice Möglichkeit
- je nach Standort gute Betreuung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider sind es zu viele Punkte, die man hier schreiben könnte. Daher kann man alles an den oben genannten Punkten entnehmen.

Verbesserungsvorschläge

- Verbesserung der Arbeitsmodalitäten, als auch das Gehalt
- Viel, viel mehr kommunizieren und auch ggf. unwichtigere Themen weitergeben
- vertraut den Mitarbeitern

Arbeitsatmosphäre

Leider leidet die Arbeitsatmosphäre seit Jahren. Fairness und Vertrauen ist nicht mehr so gegeben wie vor einigen Jahren. Auch ist die Stimmung toxisch geworden.

Image

Das Image des Unternehmen sinkt immer mehr. Nach außen hin ist das Unternehmen (obwohl mehr als 20 Jahren auf dem Markt) oftmals unbekannter als sein Mitbewerber. Das wurde verschlafen bzw. keine wirkliche Priorität darauf gelegt.

Work-Life-Balance

Es herrscht keine Flexibilität mehr. Früher war es besser, jedoch sind nun Regelarbeitszeiten wieder zurückgekommen. Urlaub lässt sich allerdings problemlos nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere als auch Weiterbildung erfolgt meist nur durch gute Umsätze.

Gehalt/Benefits

Leider werden die Mitarbeiter im Vorstellungsgespräch mit diversen Möglichkeiten (13tes Gehalt, Provision) gelockt. Das Fixum ist absolut nicht marktgerecht. Provision zu erreichen ist wirklich sehr schwer aufgrund der Mitbewerber. Sollte man sein Ziel jedoch erreichen, ist es auch nicht sonderlich viel. Andere Unternehmen werden gute Mitarbeiter mehr schätzen in Form von Gehalt.
Sozialleistungen werden leider weniger, da eingespart wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles digital und Umweltkonform

Kollegenzusammenhalt

Dieser Punkt kann positiv oder negativ sein. Es kommt auf den Standort an.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte agieren nur nach Auftrag. Generell sollten Vorgesetze mehr geschult werden, oder auch mal einige Punkte annehmen. Respekt ist nicht mehr so vorhanden und vor allem Vertrauen nicht. Die Ziele sind leider viel zu hoch gesetzt bzw. nicht mehr zeitgemäß.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial bekommt man gestellt. Sowohl im Büro, als auch für sein Homeoffice. Jedoch scheint es so, als wäre sogar das Headset B - Ware. Auch einige Sachen funktionieren oftmals nicht. Gerade ein solches Unternehmen müsste in der Lage sein, 1++ Ware anzubieten. (sind ja in der Branche)

Kommunikation

Meeting und Kommunikation finden statt. Jedoch werden nur die nötigsten Informationen weitergegeben, sodass sich jeden Tag etwas ändern kann. Das Wichtigste jedoch erfährt man nur über den Flurfunk.

Interessante Aufgaben

Ist in Ordnung, jedoch sehr komplex. Andere Unternehmen sind hierbei besser aufgestellt.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback. Auch wenn es kritisch ausfällt, sind eine Reihe der angesprochenen Punkte für uns wichtig.

Positiv nehme ich mit, dass Du die Flex-Office-Möglichkeit und je nach Standort die gute Betreuung hervorhebst, ebenso wie die unproblematische Urlaubsplanung und den digitalen, umweltbewussten Arbeitsstil. Ja, wir sind zu sehr großen Teilen paperless.

Zur Arbeitsatmosphäre und zum Vertrauen: Wenn Du das Gefühl hast, dass Fairness und Vertrauen im Vergleich zu früher abgenommen haben und die Stimmung teilweise toxisch geworden ist, ist das ein Signal, das wir sehr ernst nehmen. Das gilt auch für Deine Anmerkung zum Vorgesetztenverhalten – wenn Führungskräfte nur "nach Auftrag" handeln, statt eigenständig zu führen und Rückmeldungen anzunehmen, ist das nicht der Anspruch, den wir an unsere Führung haben.

Zu den Arbeitszeiten: Die Rückkehr zu klareren Regelarbeitszeiten im Vertrieb ist bewusst so entschieden worden und hängt mit unseren gemeinsamen Wachstumszielen zusammen – auch wenn ich verstehe, dass das nach der vorherigen Flexibilität als Einschränkung empfunden wird.

Ein Punkt, der mich besonders nachdenklich macht, ist Deine Anmerkung zur Arbeitsmaterial-Qualität. Gerade als Unternehmen aus der Branche sollten wir hier hochwertige Ausstattung bieten, und wenn Headsets als B-Ware wahrgenommen werden, ist das berechtigte Kritik, die wir uns anschauen. Ich kenne keine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter mit unzureichender Ausstattung - im Gegenteil. Sogar für das Flex-Office stehen mind. 2 Bildschirme, eine Docking, Tastatur, Maus und Headset zur Verfügung. Nicht selbstverständlich bei Unternehmen.

Beim Thema Gehalt verstehe ich den Frust, wenn im Bewerbungsprozess mit Provision und 13. Gehalt geworben wird, die Zielerreichung im Alltag aber schwer realistisch ist. Das ist ein wichtiger Hinweis für uns, Erwartungen im Einstellungsprozess ehrlicher zu kommunizieren.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zum Vorgesetztenverhalten und zur Arbeitsmaterial-Qualität? Das würde mir helfen, konkret nachzuhaken und hier Verbesserungen zu erzielen, von denen alle profitieren könnten.

Viele Grüße,
Dominik

Fake-Image

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei JACOB Elektronik GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die damalige Home Office Regelung und Flexibilität die mittlerweile eingeschränkt wurde

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fake-Image und wie man mit dem Mitarbeitern umgeht gerade von den höheren Führungskräften

Verbesserungsvorschläge

Vlt Mal auf ältere Mitarbeiter hören oder Vorschläge umsetzen und nicht nur so tun. Das Image was man will auch verfolgen und nicht nur Vorzutäuschen. Als Vorgesetzte und Geschäftsführer wirklich mitarbeiten und auf Augenhöhe mitwirken

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war stark negativ. Viele ältere Kollegen die auch schon einiges gesehen haben waren von der Entwicklung im Unternehmen enttäuscht

Image

Das Fake-Image macht hier besonders viel kaputt. Man gibt sich als global Player mit Umweltbewusstsein welches nicht verfolgt wird und versucht sich über Kununu z.B. eine positive Reputation zu verschaffen. Mitarbeiter werden regelrecht in den ersten Wochen gedrängt eine positive Bewertung abzugeben damit man sich die eigne Bewertung schön machen kann und die negative überspielen kann.

Work-Life-Balance

Durch die damalige Home Office Regelung sehr gut, wobei ich erfahren habe das man dies auch ins negative geändert hat und Home Office reduziert hat was man auch hier nachlesen kann

Karriere/Weiterbildung

Nicht gegeben

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unterer Standard

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man gibt sich Umweltbewusst aber ist es nicht, man lässt für Firmen Veranstaltungen etc die Mitarbeiter hunderte Kilometer mit dem Dienstwagen anreisen anstatt die Bahn zu nutzen. E Autos sind auch selten im Fuhrpark. Meiner Meinung wird hier 0 bewusst darauf geachtet und etwas dafür getan allerdings werbt man mit besonderen Umweltbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war Super was allerdings nicht mit der Firma zutun hat sondern eher mit den Leuten, wenn man halt zusammen schwere Zeiten durchlebt, schweizt das zusammen

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang war vorsichtig und respektvoll, wobei man auch nicht wirklich viel getan hat um diese zu halten

Vorgesetztenverhalten

Der direkt Vorgesetzt war top allerdings über der Teamleitung lief alles schlecht

Arbeitsbedingungen

Die Technische Ausstattung war top aber die negative Atmosphäre und die planlose Geschäftsführung die permanent auf Urlaub ist mache. Es schwer dort zu bleiben

Kommunikation

Die Kommunikation von der höheren Vorgesetzten gab es quasi nicht.

Gleichberechtigung

Mir ist negatives oder positives hierzu aufgefallen

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren monoton und Fließbandaufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Dominik Schmidt, Director People, Development & Organisation
Dominik SchmidtDirector People, Development & Organisation

Vielen Dank für Dein Feedback.

Positiv nehme ich mit, dass Du die damalige Flex-Office-Regelung, den Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen, Deinen direkten Vorgesetzten sowie die technische Ausstattung lobend erwähnst.

Der Titel Deiner Bewertung – "Fake-Image" – ist ein harter Vorwurf, den ich ernst nehmen möchte.

Zum Thema Umweltbewusstsein: Wenn Mitarbeitende für Firmenveranstaltungen weite Strecken mit dem Dienstwagen statt mit der Bahn zurücklegen und E-Autos im Fuhrpark selten sind, während wir gleichzeitig mit Umweltbewusstsein werben, ist das ein berechtigter Widerspruch, den wir uns anschauen sollten. Allerdings gehört zur Wahrheit, dass wir Mitarbeitende aus den Standorten bitte, zu viert in ein Firmenfahrzeug zu nutzen, um damit zu Firmenveranstaltungen zu fahren. Das ist ökologisch (und auch ökonomisch) sicherlich die bessere Variante, als mit der Bahn zu kommen.

Zum Thema kununu-Bewertungen: Bei JACOB wird niemand gedrängt Bewertungen abzugeben. Es besteht lediglich in den ersten Tagen der Beschäftigung die Bitte per Mail, den Bewerbungsprozess zu bewerten. Das ist legitim und ich sehe das als nicht verwerflich an. Sollte jemand nichts bewerten, so ist das jederzeit das gute Recht und wird nicht nachverfolgt.

Zur Kommunikation von höheren Führungsebenen und zur fehlenden Weiterentwicklung von Karriere und Weiterbildung: Das deckt sich leider mit ähnlichen Rückmeldungen, die wir auch von anderen Kolleginnen und Kollegen erhalten, und ist ein Bereich, an dem wir arbeiten müssen.

Magst Du Dich bei Gelegenheit direkt und diskret mit mir austauschen, insbesondere zur Geschäftsführung und den Umständen, die Du beschreibst?

Viele Grüße,
Dominik

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 215 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird JACOB Elektronik durchschnittlich mit 4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Elektro/Elektronik (3,6 Punkte). 41% der Bewertenden würden JACOB Elektronik als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 215 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 215 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich JACOB Elektronik als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.