Schnell weg da
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, man ist oft allein und kann in Ruhe arbeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die äußerst toxische Arbeitsatmosphäre
Verbesserungsvorschläge
FACHLICH
- nicht neue Forschungsstellen schaffen, ohne die benötigten Ressourcen bereitzustellen
- Führungskräfte besser schulen, dann kündigen die Projektmitarbeiter vielleicht nicht mehr reihenweise
- Verpflichtende Einarbeitung
- Bessere Betreuung sicherstellen
- bessere interne Weiterbildungsmöglichkeiten bieten
STRUKTURELL
- Mobbingbeauftragten / Mobbingstelle benennen, am besten von extern
- dringend Maßnahmen gegen das unzumutbare Arbeitsklima schaffen!
- Mitarbeiter ERNSTNEHMEN, wenn sie von Problemen berichten und zeitnah HANDELN.
- Personelle Konsequenzen bei Verstößen wie Sexismus, Rassismus und Mobbing
- das Image der Hochschule aufpolieren, dann gibt es vielleicht auch mal mehr als drei Bewerber auf eine Stelle und man muss nicht auf Personen zurückgreifen, die sozial ungeeignet sind
- Jobticket für den Hauptstandort Wilhelmshaven einführen
- Gebäude endlich modernisieren oder in ein anderes Gebäude umziehen
- günstigere Verpflegungsoptionen in der Mensa anbieten
Arbeitsatmosphäre
dauerhaft angespannt. Als Forschungsmitarbeiter sitzt man nicht selten isoliert im Büro und bekommt keinerlei Unterstützung.
Image
Außerhalb der Nordwest-Region kennt keiner diese Hochschule. Das wird spätestens dann zu einem Problem, wenn man promovieren will und dafür eine Uni sucht.
Erstaunlicherweise herrscht intern im Gegensatz dazu eine Kultur der Überheblichkeit. Man sieht sich als Elite – und in dieser Elite ist nicht jeder erwünscht.
Work-Life-Balance
Wie in der Forschung üblich, werden Überstunden und Stunden am Wochenende vorausgesetzt. Die noch aus Coronazeiten stammende Home-Office-Regelung verschärft dieses Problem nur.
Wenn man krank ist, wird dies nicht gern gesehen und das wird auch gerne mal in den Forschungsbericht hineingeschrieben. Empathie? Fehlanzeige. Man soll auch krank Zuhause am Laptop sitzen und wird unter Druck gesetzt, sich früher wieder gesund zu melden.
Karriere/Weiterbildung
Am Anfang wird viel versprochen, aber schlussendlich werden Weiterbildungen nicht oder nur selten genehmigt, obwohl diese angesichts des Tätigkeitsfelds dringend erforderlich sind. Es gibt nur wenige hauseigene Weiterbildungsmöglichkeiten. Weiterhin gibt es keine Englischkurse für das akademische Personal.
Es gibt lediglich einige Kooperationen mit der Uni Oldenburg für Promovierende. Wer (noch) nicht promoviert, ist hier außen vor. WiMi zweiter Klasse.
Die Hochschule ist mit ihren Karriereangeboten außerdem stark auf die Studenten ausgerichtet. Die Teilnahme als Mitarbeiter bedarf hier einer extra Genehmigung.
Es gibt ein hauseigenes Promotionsstipendium, welches einem wieder und wieder schmackhaft gemacht wird - damit man der Hochschule auch nach Auslaufen des Arbeitsvertrags erhalten bleibt. Ohne Sozialversicherungsbeiträge, Hochschulangehörigkeit oder Arbeitsplatz, wohlgemerkt. Für wen ist das attraktiv?
Gehalt/Benefits
nach TV-L. Für Berufseinsteiger nach dem Studium zwar ein gutes Gehalt, aber gemessen an dem Anspruch der Tätigkeit noch viel zu wenig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gebäude werden leer beleuchtet und geheizt. Gebäude insgesamt ineffizient.
Kein Jobticket.
Kollegenzusammenhalt
0 Sterne!
Mobbing und Lästereien sind an der Tagesordnung. Neue Mitarbeiter mit frischen Ideen und hohen Ambitionen werden als Gefahr gesehen. Stark ausgeprägte Neidkultur (Lehre vs Forschung). Und es geht noch schlimmer. Sensible Informationen werden im Fachbereich verbreitet und gegen einen verwendet. "Jeder-gegen-jeden"-Mentalität (außer, man gehört zur selbsternannten Elite, s. o.)
Bestehende gute kollegiale Verhältnisse werden durch fiese, grenzüberschreitende Gerüchte, Lügen und Verleumdungen belastet, offensichtlich mit dem Plan, das gute Verhältnis zu schwächen oder zu zerstören. Das geht bis ins eigene Privatleben hinein.
Selbst nach meinem Ausscheiden wurde mir berichtet, dass meine Reputation aktiv geschädigt wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt fast nur ältere Kollegen, daher ist auch alles auf diese ausgerichtet.
Vorgesetztenverhalten
Keine Führungs- oder Sozialkompetenz. Schlechte Erreichbarkeit. Keine Wertschätzung. Aneignung von Forschungsergebnissen. Unprofessionell, auch vor Projektpartnern. Rassistische und diskriminierende Aussagen. Manipulation. Ausspielen von Mitarbeitern gegeneinander. Zu guter Letzt wird noch nachgetreten.
Arbeitsbedingungen
Sehr magere Ausstattung, alles muss selber bestellt und begründet werden. Kugelschreiber müssen selbst mitgebracht werden, kein Witz...
Büroräume sind uralt und ungemütlich.
Kommunikation
nur über Rundmails, strikt getrennt nach Fachbereich und Statusgruppe.
Inoffiziell bekommt man viele - manchmal auch unerwünschte - Informationen, sofern man die "richtigen" Leute kennt.
Steht man auf der Abschussliste, wird man auch gerne mal aus dem Verteiler genommen.
Gleichberechtigung
Sexuell übergriffiges Verhalten von Männern wird geduldet und belächelt. Klassische Täter-Opfer-Umkehr. Keine Diskretion. Keine personellen Konsequenzen.
Interessante Aufgaben
Repetitiv, stupide, durch starke Abhängigkeit von Projektpartnern kommt man nicht vorwärts. Hoher Anteil an administrativen Aufgaben, dadurch bleibt vieles auf der Strecke. Durch den Mangel an studentischen Hilfskräften müssen viele einfache, monotone Aufgaben ebenfalls von den WiMis übernommen werden.