5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es stand vor Arbeitsbeginn manchmal die Frage im Raum, mit welcher Laune heute im Büro gearbeitet wird.
Für die Außenwelt: viele Awards, hohe Qualität. Eigenwahrnehmung des Image größer, als die Marke an sich.
Überstunden sind teilweise unangekündigt abzuleisten. Private Pläne sind in den Hintergrund zu rücken.
Obstkorb und Wasser vorhanden.
Mbits sollen nachhaltig eingespart werden - gleichzeitig wird viel zu viel gedruckt.
Es gibt Gruppen, Einzelkämpfer und Mitläufer. Wenn man sich mit keinem der o.g definiert wird es schwierig.
Es dauert einige Zeit bis man miteinander „warm wird“. Der ein oder andere nette Plausch wurde durch Unterstellungen, teilweise wenig wertschätzenden persönlichen Umgang und widersprüchlichen Aussagen überschattet.
Das, was sonst nicht passt, wird hier getoppt: Interessante Projekte, einzigartiges Design, lehrreiche Designgrundlagen und nette Auftraggeber.
Die Designarbeit ist präzise, differenziert und von einem hohen ästhetischen Bewusstsein getragen.
Die Qualität der Arbeit steht in einem eklatanten Missverhältnis zur Qualität der Personalführung. Mitarbeitende erfuhren aus meiner Sicht weder das notwendige Vertrauen noch den durchgehenden Respekt, den ein professionelles Arbeitsverhältnis voraussetzt. Dabei handelt es sich nicht um vereinzelte Spannungen, sondern um ein Klima, das den Arbeitsalltag in diesem Unternehmen grundlegend prägte. Leistung wirkte nicht lediglich wie ein sachlicher Maßstab für Arbeit, sondern wie eine Voraussetzung für Respekt und persönliche Anerkennung. Die Art des Umgangs unterschritt dabei stellenweise elementare Maßstäbe professioneller und menschlicher Achtung. Ein solches Verständnis von Führung ist weder zeitgemäß noch eines professionellen Arbeitsumfeldes würdig.
Kein noch so überzeugendes Arbeitsergebnis rechtfertigt Bedingungen, unter denen Menschen ihre seelische Stabilität einbüßen. Wer gestalterische Exzellenz verlangt, trägt zugleich Verantwortung für diejenigen, die sie hervorbringen. Dieser Verantwortung wird der Arbeitgeber meines Erachtens nicht gerecht.
Das Arbeitsklima ist von anhaltendem Zeitdruck, fehlender Planungssicherheit und emotionaler Anspannung bestimmt. Die Projektorganisation beruht vielfach auf realitätsfernen Vorstellungen von Aufwand, Zeit und verfügbaren personellen Kapazitäten. Der Anspruch an das Ergebnis bleibt dabei uneingeschränkt hoch. Die Folgen sind spürbar: Der Umgang wird vorsichtiger, die Kommunikation knapper und die Zusammenarbeit zunehmend funktional. Es fehlt an jener Sicherheit, die Offenheit, eigenständiges Denken und kreative Entfaltung ermöglicht. Stattdessen entsteht eine Angstkultur, in der die Vermeidung von Fehlern und Kritik schwerer wiegt als der Mut zu neuen Ideen und verantwortlichem Handeln.
Die gestalterische Qualität und der Anspruch der Projekte sind glaubwürdig. Die Differenz zwischen dieser professionellen Außendarstellung und der intern erlebten Unternehmenskultur ist jedoch erheblich. Exzellentes Design begründet nicht automatisch einen exzellenten Arbeitgeber. Glaubwürdigkeit entsteht dort, wo der nach außen vertretene Qualitätsanspruch auch interner Führung und zwischenmenschlichem Verhalten gilt. Dies konnte ich hier fortwährend nicht feststellen.
Realitätsferne Vorstellungen von Aufwand, Zeit und Kapazitäten führen dazu, dass Mitarbeitende strukturelle Defizite durch zusätzlichen Einsatz auffangen müssen. Überstunden sind keine Ausnahme, sondern werden als ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitsleistung betrachtet. Eine angemessene Anerkennung dieses zusätzlichen Einsatzes bleibt aus. Eine tragfähige Work-Life-Balance ist unter diesen Bedingungen praktisch ausgeschlossen.
Eine systematische Förderung der Mitarbeitenden setzt Vertrauen, konstruktive Begleitung und einen sachlichen Umgang mit Fehlern voraus. Der konstante Leistungs- und Zeitdruck lässt kaum Raum für Fragen, Reflexion oder vertiefendes Feedback. Fachliches Lernen ergab sich allenfalls aus den Aufgaben selbst, nicht aus einer verlässlichen Entwicklungsstruktur. Wo Absicherung und Anpassung den Alltag bestimmen, bleiben nachhaltiges Lernen und persönliche Entwicklung erheblich begrenzt.
Ob ein Unternehmen soziale Verantwortung ernst nimmt, zeigt sich zuerst im Umgang mit den Menschen, die zu seinem Erfolg beitragen. Mitarbeitende sind keine bloßen Leistungsträger, sondern Personen, deren Würde und Individualität uneingeschränkte Achtung verdienen. Respekt darf weder von Leistung noch von Status oder hierarchischer Stellung abhängen. Wo dieser elementare Grundsatz missachtet wird, liegt kein bloßes Kommunikationsproblem vor, sondern ein grundlegendes Versagen der Unternehmenskultur.
Leistungsdruck, Zeitknappheit und innere Anspannung beeinträchtigen das kollegiale Miteinander erheblich. Für persönlichen Austausch, gegenseitige Aufmerksamkeit und unbelastete Zusammenarbeit bleibt wenig Raum. Das Miteinander ist von emotionaler Distanz und einer spürbar aufgeladenen Atmosphäre geprägt. Dies ist meiner Auffassung nach weniger den Menschen vor Ort zuzuschreiben als den Bedingungen, unter denen sie arbeiten. Nicht mangelnde Kollegialität, sondern ein Arbeitsumfeld, das Vorsicht und Selbstschutz begünstigt, verhindert die Entstehung von Nähe, Vertrauen und echtem Zusammenhalt.
Die Führung ist nach meiner Wahrnehmung durch Kontrolle, hierarchische Distanz und ein ausgeprägtes Machtbewusstsein gekennzeichnet. Menschen werden auf ihre Funktion und Leistung reduziert. Ihre Grenzen, Bedürfnisse und persönliche Würde treten dahinter zurück. Autorität gründet auf Hierarchie, nicht auf der menschlichen Integrität der Vorgesetzten.
Kreativität braucht Raum zum Atmen. Hier wird ihr jedoch die Luft genommen. Ständiger Zeitdruck, Kontrolle und eine spürbar angespannte Atmosphäre lassen Ideen kaum reifen. Statt Gedanken frei zu entwickeln, fließt ein großer Teil der Energie in Absicherung, Anpassung und die Vermeidung möglicher Fehler. Wer ständig mit Kontrolle und Abwertung rechnen muss, handelt irgendwann nur noch aus Vorsicht. Und wo grundsätzlich Vertrauen fehlt, gerät auch der kreative Prozess ins Stocken. Gerade für ein Unternehmen, das von Gestaltung und guten Ideen lebt, ist dies ein grundlegender, stets spürbarer Widerspruch.
Eine Unternehmenskultur, in der Offenheit als persönliches Risiko empfunden wird, kann sich kaum weiterentwickeln. Die Angst, Missstände klar zu benennen, verhindert ihre Aufarbeitung, verfestigt bestehende Probleme und lässt dysfunktionale Strukturen unangetastet.
Die Kundenprojekte, insbesondere im Kulturbereich, sind inhaltlich interessant, vielseitig und gestalterisch anspruchsvoll. Die Arbeit zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, große Sorgfalt und ein feines Verständnis von Design aus. Diese Qualität ist hervorstechende Stärke des Arbeitgebers. Sie verliert jedoch an Wert, wenn die Menschen, die sie hervorbringen, spürbar unter den Arbeitsbedingungen leiden. Kein noch so überzeugendes Arbeitsergebnis darf auf Kosten von Gesundheit, psychischem Wohlbefinden und menschlicher Würde gehen.
Vielfältige und spannende Arbeit
Unbezahlte Überstunden, kein Interesse an dem Mensch hinter der Arbeit, manchmal hatte man das Gefühl die Arbeit wird nicht Wert geschätzt. Es wird leider mehr wert auf Status und Auszeichnungen gelegt als auf die Arbeitsatmosphäre. Mit Mitarbeitenden wurde teilweise respektlos umgegangen.
Auf Mitarbeitende zugehen und ihnen und ihren Bedürfnissen ernsthaft zuhören. Ehrlich fragen wie es ihnen geht um eine Verbindung auf Augenhöhe herzustellen. Überstunden wertschätzen und Möglichkeit zum abbauen geben. Früh
Angespannt, extrem Leistungsbezogen, starke Hierarchie spürbar
Ständige unbezahlte Überstunden, der Life Part ist quasi kaum vorhanden
Ich habe viel respektloses Verhalten gegenüber Mitarbeitenden sowie mangelndes Vertrauen in sie beobachtet
Man wurde kaum eingelernt, Kapazität dafür war nicht vorhanden
Ich konnte spannende und abwechslungsreiche Dinge machen. Das war ein Mehrwert für mich.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr konzentriert, doch für Hilfestellungen oder gelegentliches abschweifen in Randthemen wie Markenphilosophie, Film, Musik, Kunst, …, ist genug Raum, um den eigenen Horizont zu erweitern.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden war sehr besonders. Ich wurde von Anfang an geschätzt und durch die Offenheit und Hilfsbereitschaft der einzelnen Mitarbeiter*innen habe ich mich sofort wohlgefühlt. Die Mittagspausen werden grundsätzlich gemeinsam verbracht: entweder auf der Dachterrasse oder bei einem Spaziergang entlang der Seepromenade.
Die Mitarbeitenden werden gleichermaßen geschätzt und das entgegengebrachte Vertrauen ist im Arbeitsalltag immer wieder spürbar.
Große und helle Büroräume, prall gefüllte Regale mit Fachliteratur (die auch gerne ausgeliehen werden darf), Dachterrasse und Seenähe: ein Träumchen.
Bei Meetings, der Zusammenarbeit an verschiedenen Projekten oder bei Feedbackgesprächen war die Kommunikation offen, ehrlich und konstruktiv. Wichtige Themen wie z. B. der Umgang mit der Corona-Pandemie werden im Team besprochen. Dabei wird auf alle Meinungen Rücksicht genommen.
Egal ob Praktikant*in oder langjährige*r Mitarbeiter*in: jede und jeder wird gleichermaßen geschätzt, kann sich einbringen und das Agenturleben mitgestalten.
Das Aufgabenspektrum war vielseitig und abwechslungsreich.
Ich habe mich in dieser Zeit im besten Sinne gefordert und gefördert gefühlt.
Die Arbeitsatmosphäre war immer sehr angenehm. Durch den hohen Designanspruch wurde immer sehr konzentriert an den Projekten gearbeitet.
Für mich hat sich bestätigt warum Jäger&Jäger mehrfach mit den unterschiedlichsten Awards ausgezeichnet. Ihre Designprojekte sprechen für sich. Es ist für mich ein toller Meilenstein ein Teil des Jäger-Teams gewesen zu sein und von Ihnen gelernt zu haben.
Durch das Praktikum hat sich meine Liebe zum Design vertieft und ich konnte meine Fähigkeiten sowohl im digitalen aber auch Printbereich vertiefen. Hinzugewonne Erkenntnisse konnte ich in meine letzten Semester an der Hochschule und in meinen Berufseinstieg einbringen.
Der war definitiv vorbildlich. Als Praktikant braucht man doch immer wieder die Unterstützung von den erfahrenen Kollegen und diese waren wirklich zu jeder Zeit mit wertvollen Tipps für einen da.
Ein Team!
Hier wird eine offene Kommunikation gelebt. Das Feedback für Designprojekte war konstruktiv und zielführend.
Die Vielfalt der Projekte war einmalig. Für mich war dies ein großer Pluspunkt in die verschiedensten Aufgabenbereiche hinein zu schnuppern.