Ihr Unternehmen?

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JAKALA 
Germany 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Versprechen gebrochen, Vertrauen verspielt.

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was die Firma für mich ausmacht, ist das Team, nicht das Management. Und das ist keine Floskel: In allen Bereichen arbeite ich mit Kolleginnen, Kollegen und echten Freunden zusammen, die kompetent, engagiert und verlässlich sind.

Das Miteinander funktioniert. Fragen werden schnell beantwortet, Wissen wird geteilt, niemand arbeitet an einem vorbei, und wenn es mal nicht rund läuft, wird das offen angesprochen statt gegeneinander gespielt. Diese Atmosphäre hat sich nicht mit der Office-Pflicht erledigt: Im Gegenteil. Gerade seit der Entscheidung ist das Team noch spürbar enger zusammengewachsen und der grandiose Galgenhumor tut sein übriges. :)

Auch die gelebte Kultur war jahrelang ein echter Pluspunkt! Kolleginnen und Kollegen haben sich darauf verlassen können, ihre Arbeit so zu gestalten, wie es zu ihrem Leben passt und gerade dadurch sind auch viele Freundschaften entstanden und man trifft sich gerne nach der Arbeit. Gelebte Wertschätzung eben und kein Marketing Blabla.

Kurz gesagt: Die Stimmung kippt nicht, weil die Leute aneinander scheitern. Sie kippt, weil eine Entscheidung des Managements den Boden entzogen hat, auf dem dieses Team jahrelang funktioniert hat. Genau deshalb richtet sich meine Kritik ausschließlich nach oben, während die Wertschätzung für alle anderen Kolleg*innen ungebrochen auf höchstem Niveau bleibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Einführung der 3-Tage-Office-Pflicht hat, ohne nachvollziehbare Begründung, die Glaubwürdigkeit des Managements nachhaltig untergraben. Die Stimmung in der Belegschaft hat sich seitdem spürbar verschlechtert.

Bis dahin war flexible Arbeit ein zentraler und tatsächlich gelebter Pluspunkt der Firma: Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben wurde über Jahre kommuniziert und funktionierte hervorragend. Genau dieser Vorteil wurde nun ohne Kompensation gestrichen.

Für die Mitarbeitenden bedeutet das faktisch eine Gehaltskürzung. Die durch die Office-Pflicht entstehenden Mehrkosten und Mehrbelastungen, je nach Situation schnell mehrere Tausend Euro pro Jahr, werden nicht im Geringsten ausgeglichen. Hinzu kommt der konkrete Verlust an Flexibilität und Lebensqualität.

Verbesserungsvorschläge

Die Kritik richtet sich ausschließlich an das Management. Seine Kommunikation ist widersprüchlich: Einerseits wird über den Verlust des Company Spirit geklagt, andererseits wurde über Jahre systematisch jeder Anreiz beseitigt, der Menschen ins Büro bringt. Zwang bringt die Menschen physisch ins Büro. Überzeugen oder halten wird er sie aber gerade nicht.

Die vollständige Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort war für mich der entscheidende Grund, mich damals für diese Firma zu entscheiden, und das hat jahrelang tatsächlich sehr gut funktioniert. Dass dieser USP nun ad hoc und ohne jeglichen Ausgleich gestrichen wird, verändert das Gesamtbild: Was einmal ein klarer Mehrwert war, ist jetzt der Standard, den jede andere Firma auch bietet. Nur eben ohne den Preis, den diese Entscheidung mit sich bringt.

Die Frage ist damit schlicht: Wenn Flexibilität nicht mehr der Unterschied ist und die Mehrkosten nicht ausgeglichen werden, womit sollte die Firma Mitarbeitende noch halten, wenn der Markt für vergleichbare Positionen deutlich mehr Gehalt zahlt?

Konkrete Maßnahmen:

Rücknahme und Vertrauenswiederherstellung: Flexible Arbeit war bei der Anstellung ein Versprechen und jahrelang gelebte Realität. Dieses Versprechen wurde mit der Office-Pflicht gebrochen. Logische Konsequenz: die Pflicht zurückziehen oder auf maximal einen Tag reduzieren, nicht als Zugeständnis an die Belegschaft, sondern als Korrektur eines Fehlers. Dazu gehört: vorher glaubwürdig begründen statt nachträglich rechtfertigen. Und das Management muss in der Lage sein, den Fehler auch zuzugeben, nicht nur den neuen Stand zu verkünden. Ohne dieses Eingeständnis bleibt jede Rücknahme ein Taktikspielchen; mit ihm jedoch beginnt echte Vertrauenswiederherstellung.

Kompensation, falls die 3-Tage-Office-Pflicht bleibt: Mehrkosten in voller Höhe ausgleichen (Fahrt, Betreuung, Verpflegung u. a.). Keine Symbolpauschale, sondern der reale Betrag, der den tatsächlichen Aufwand abbildet.

Gehalt: Der Markt regelt. Office-Pflicht schließt keine Gehaltslücke. Die muss intern gelöst werden. Zum Beispiel durch selbstverständlichen Inflationsausgleich jedes Jahr, ohne selbst darum bitten und hoffen zu müssen.

Beteiligung: Ohne Betriebsrat haben Mitarbeitende keine strukturelle Stimme bei solchen Entscheidungen. Die Einrichtung eines solchen, mindestens aber die Ermöglichung, wäre das konsequenteste Signal, dass hier nicht nur informiert, sondern auch beteiligt wird.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

JAKALA Germany HR Team
JAKALA Germany HR Team

Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte zu unserem Team und der Zusammenarbeit! Es freut uns sehr, dass du Kompetenz, Engagement, Verlässlichkeit und den starken Zusammenhalt so positiv hervorhebst. Ein gutes Miteinander ist ein wesentlicher Teil unserer Kultur und soll durch die gemeinsame Zeit im Office weiter gestärkt werden.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.