Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende !
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider gar nichts mahr, es wurde mit den Jahren immer schlechter leider.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben. Am Ende keine Wertschätzung zu erhalten, ist sehr traurig. Die Kündigung nach dem Wunsch zur Entlastung zu erhalten, ist mehr als traurig.
Verbesserungsvorschläge
Sollte sich aus dem oben geschriebenen ergeben, denke ich. Da bei JAS die allerbeste Konzernmentalität herrscht, rennt man gegen Wände, wenn man nach Entlastung fragt. So lange sich immer eine neue menschliche Ressource findet, die "verbraucht" werden kann, wird man einfach ausgewechselt. Die Kündigung zu Weihnachten trotz Familie und vielen Überstunden im hohen 2 stelligen Bereich war eine Frechheit und sowas spricht sich iwann auch rum. Da besteht dringend Änderungsbedarf beim Verhalten des Managements.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass der Druck immer weiter zunahm. Die Zahlen mussten Stimmen, ob man damit überlastet war, hat nicht interessiert. Die folgen waren Überlastung, Überstunden, Burnout. Das klassische "Hamsterrad", aus dem man nur schwer herauskommt. Das Büro war soweit ok, es gab Kaffee und Kekse, die Mittagspause hat man meist am Rechner verbracht, das Abschalten im Kopf ist mir nicht mehr gelungen.
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Wer kennt JAS ? Gute Frage, ich kannte die Firma vor 8 Jahren nicht.
Work-Life-Balance
Wurde immer schlechter. Die Zügel wurden immer enger gezogen, Homeoffice schliesslich gestrichen, die Überstunden immer mehr und die Kündigung kam dann zu Weihnachten, nachdem ein Zwischen-
zeugnis angefordert wurde, da keine neuen Mitarbeiter zur Entlastung eingestellt wurden. Das tägliche Arbeiten ging meist über die Regelarbeitszeit hinaus, Zeit und Kraft für Familie und Kinder war bei mir am Ende nicht mehr vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Einmal Operative, immer Operative
Gehalt/Benefits
Im MIttelfeld würde ich sagen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist bekannt aber meiner Ansicht nach Nebensache.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Niederlassung wurde sich gegenseitig versucht zu unterstützen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die werden meiner Ansicht nach genauso "verheizt" wie die jungen Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Vom Niederlassungsleiter war das Verhalten soweit in Ordnung, das Problem geht hier von übergeordneter Stelle aus.
Arbeitsbedingungen
Siehe weiter oben - "machen, machen machen" und nicht fragen. Wenn gefragt wurde, kam oft die Frage zurück "warum weißt du das nicht" ? Das war wenig hilfreich und ja, auch nach 15 Jahren Spedition hat man hin und wieder eine Frage, vor allem, wenn sich die Prozesse andauernd ändern.
Kommunikation
Untereinander in der Niederlassung soweit vorhanden und ok. Es gab ein wöchentliches Meeting. Ansonsten geht die Kommunikationskette einseitig von oben nach unten. Wünsche nach Entlastung wurden nicht gehört oder wollten nicht gehört werden.
Gleichberechtigung
Ist vorhanden
Interessante Aufgaben
Hohe Verantwortung und selbstständiges Arbeiten in der Operative.