Sehr schlechte Erfahrung im Einkauf
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht besteht deutlicher Verbesserungsbedarf in der Unternehmens- und Einkaufsleitung. Eine modernere, klarere und unterstützendere Führung könnte viele interne Probleme entschärfen.
Zudem wäre eine Digitalisierung des Waren- und Bestandsmanagements dringend notwendig, um den hohen manuellen Aufwand zu reduzieren und Fehlerquellen zu minimieren.
Auch die bestehenden Geschäftsprozesse sollten überarbeitet und neu gedacht werden – mit dem Ziel, Abläufe effizienter, transparenter und besser abgestimmt zwischen den Bereichen zu gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung. Kolleg:innen gingen respektvoll miteinander um, und das Klima war meist sachlich und kooperativ
Image
Das Unternehmen hat ein gutes Image, was vor allem dem Entwicklungsteam zu verdanken ist. Dieses arbeitete sehr professionell, lösungsorientiert und war jederzeit hilfsbereit.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt schlecht. Homeoffice war nur eingeschränkt möglich, obwohl die Arbeitsmenge dies oft sinnvoll gemacht hätte. Besonders im Einkauf kam es regelmäßig zu Überlastung: Der Einkäufer begann häufig sehr früh und war oft der Letzte, der das Unternehmen verließ. Trotz der Begrenzung auf maximal zehn Arbeitsstunden pro Tag wurden tatsächlich geleistete Überstunden nicht vollständig erfasst.
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der beschriebenen Arbeitsbedingungen und Strukturen kann ich das Unternehmen derzeit nicht für eine langfristige Beschäftigung empfehlen.
Gehalt/Benefits
Im Verhältnis zur sehr hohen Arbeitsbelastung war das Gehalt nicht angemessen. Die Vergütung spiegelte den tatsächlichen Aufwand nicht wiede.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
War gut
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit unter Kolleg:innen verlief größtenteils gut. Herausforderungen gab es jedoch in der Organisation des Supply-Chain-Bereichs. Die operative Arbeit lag überwiegend bei einem einzelnen Mitarbeitenden, während die leitende Position wenig im Tagesgeschäft präsent war. Dies führte zu Engpässen und erhöhtem Stress im operativen Einkauf
Umgang mit älteren Kollegen
Gut
Vorgesetztenverhalten
Die operative Last im Supply-Chain-Bereich lag nahezu vollständig bei einem einzelnen Einkäufer, was zu einer deutlichen Belastung führte.
Das Verhalten der Geschäftsführung war häufig von einem harten Ton und starkem Leistungsdruck geprägt. Anstelle konstruktiver Zusammenarbeit standen Anforderungen und Kritik im Vordergrund. Die wiederholte Androhung von Abmahnungen trug zusätzlich zu einem angespannten Arbeitsklima bei.
Arbeitsbedingungen
War ok
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Produktion und Einkauf war häufig unzureichend. Wichtige Informationen wurden nicht rechtzeitig oder nicht vollständig weitergegeben, was zu vermeidbaren Verzögerungen führte. Auf Leitungsebene im Supply-Chain-Bereich bestand erkennbar Bedarf an stärkerer Professionalität und mehr Erfahrung.
Gleichberechtigung
War ok
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst waren sehr interessant und vielfältig. Allerdings führte der hohe manuelle Aufwand in vielen Prozessen zu unnötigen Verzögerungen und erschwerte es, effizient zu arbeiten. Dies hatte spürbare negative Auswirkungen auf die Ergebnisse und den Arbeitsfluss.