Ein Betrieb, der nicht zu empfehlen ist.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Am Anfang viele Baustellen in der Stadt, was sich im Nachgang geändert hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Doppelmoral der Führungsetage. Vorne immer lieb und nett und hinter verschlossenen Türen wird ganz anders geredet. Man ist nur eine Nummer im System.
Verbesserungsvorschläge
Die Leute, die Firmenautos besitzen, sollten nicht den ganzen tag von A nach B fahren und sich vor der Arbeit drücken. Fürs Lob einstreichen danach reicht’s aber immer.
Image
Auf Schickimicki tun und in Wahrheit schnell, schnell fertig. Z. B. Grundieren kann man auch mal weglassen, kostet nur Zeit.
Work-Life-Balance
Wenig bis garnicht. Auswärtige Baustellen werden frühmorgens angefahren und zu Feierabend verlassen. An- und Abfahrt natürlich unbezahlt. Kollegen, die keinen Führerschein besaßen, wurden meist ans andere Ende der Stadt geschickt. Kollegen mit Firmenwagen hingegen haben immer entspannt direkt um die Ecke gearbeitet.
Karriere/Weiterbildung
Wenig bis keine.
Gehalt/Benefits
Geltende Tarifverträge – was ist das? Jeder war sich selber der Nächste, keine einheitliche Bezahlung des Fachpersonals.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
k.a.
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt und Stimmung unter den Kollegen sind immer gut. 1–2 fallen aus der Reihe.
Umgang mit älteren Kollegen
Keinerlei Wertschätzung. Alte Gesellen, die 20, 30 oder sogar 40 Jahre im Betrieb waren, erhielten zu ihrem Jubiläum nichts. Ggf. einen Anruf oder eine Karte mit einem netten Dreizeiler. Altgesellen meist bei Wind und Wetter draußen. Keinerlei Acht auf körperliche Leiden.
Vorgesetztenverhalten
Der Chef hat seine Lieblinge. Alle anderen arbeiten nur drumherum. Wenig bis kein Lob für getane Arbeit oder Mehrarbeit.
Arbeitsbedingungen
Mehr Schein als Sein. Material wird meist aus der tollen Werkstatt zusammengekramt oder von Bauhaus geholt.
Kommunikation
Nur das Nötigste. Hauptsache, die Baustelle ist schnell fertig.
Gleichberechtigung
Wie schon oben erwähnt: Chef hatte seine Lieblinge, die besten Arbeiter der Welt waren in seinen Augen. Alle anderen waren nur drumherum.
Interessante Aufgaben
Typische Malerarbeiten.