5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Mitarbeiterrabatt
Kommunikation, Onboarding, Anbindung, Gehalt, Diversität, etc.
Wie wärs mal Diversität?? Hier spricht fast niemand Deutsch.
Onboarding ist eine absolute Katastrophe, Helfen tut dir kaum jemand, Hauptsache man sitzt seine Zeit ab
Sobald man 8:31 Uhr erscheint, heißt es man ist zu spät. Arbeitsort ist in Ludwigsfelde, wo die Bahn jede Stunde kommt oder auch mal Ausfällt
Angeblich möglich
Gehalt ist sehr schlecht
Hier wird Diversität klein geschrieben, außer man kommt aus einem ganz bestimmten Land
Ist in Ordnung aber geht viel besser
Sehr schlechte Kommunikation,
Absolut gar nichts
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr belastend und politisch erlebt. Es gab aus meiner Sicht viel Druck, Misstrauen und interne Machtspiele. Statt einer offenen und unterstützenden Arbeitskultur hatte ich häufig den Eindruck, dass Mitarbeitende sich absichern mussten, um nicht für Probleme verantwortlich gemacht zu werden.
Das externe Image des Unternehmens wirkt deutlich besser als meine persönliche Erfahrung im Arbeitsalltag. Nach außen erscheint das Unternehmen international, dynamisch und wachstumsorientiert. Intern habe ich jedoch eine deutlich belastendere Realität erlebt, geprägt von Druck, unklarer Kommunikation, politischen Dynamiken und mangelnder Unterstützung für Mitarbeitende.
Die Work-Life-Balance habe ich als schlecht erlebt. Es gab aus meiner Sicht eine Erwartung, auch nach Feierabend erreichbar zu sein und operative Themen kurzfristig zu bearbeiten. Dadurch entstand der Eindruck von unbezahlter Mehrarbeit. Eine klare und verlässliche Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit war für mich kaum vorhanden.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich als wenig strukturiert erlebt. Es gab aus meiner Sicht keine klare, faire und transparente Entwicklungsperspektive. Besonders in der Probezeit hätte ich mir eine systematische Einarbeitung, konstruktives Feedback und konkrete Unterstützung gewünscht. Statt Entwicklung stand meiner Wahrnehmung nach eher kurzfristige Leistungserwartung und Kritik im Vordergrund.
Das Gehalt war aus meiner Sicht nicht ausreichend attraktiv im Verhältnis zur Arbeitsbelastung, zum Druck und zur erwarteten Flexibilität. Benefits waren für mich ebenfalls nicht überzeugend. Besonders kritisch sehe ich, dass zusätzliche Erreichbarkeit und kurzfristige operative Anforderungen nicht angemessen durch klare Regelungen, Ausgleich oder Anerkennung abgebildet wurden.
Das Sozialbewusstsein habe ich als schwach wahrgenommen. In meiner Erfahrung standen operative Anforderungen und kurzfristige Ergebnisse deutlich stärker im Vordergrund als ein respektvoller und nachhaltiger Umgang mit Mitarbeitenden. Themen wie faire Arbeitsbelastung, psychologische Sicherheit, respektvolle Kommunikation und Schutz der Freizeit wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht schwach. Zwischen deutschen und chinesischen Kolleginnen und Kollegen gab es spürbare Spannungen und wenig echtes Miteinander. Ich hatte den Eindruck, dass kulturelle Unterschiede nicht aktiv überbrückt wurden, sondern eher zu Missverständnissen, Distanz und Lagerbildung führten.
Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. Allgemein hatte ich jedoch den Eindruck, dass Respekt gegenüber Mitarbeitenden stark von Hierarchie, persönlicher Nähe zur Führung und interner Position abhing. Eine konsequent respektvolle Behandlung aller Mitarbeitenden habe ich nicht erlebt.
Das Verhalten einzelner Vorgesetzter habe ich als sehr problematisch erlebt. Ich hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende unter Druck gesetzt, wenig respektvoll behandelt und bei Problemen schnell verantwortlich gemacht wurden. Statt Unterstützung und klarer Führung gab es aus meiner Sicht eher Schuldzuweisungen, Einschüchterung und mangelnde Wertschätzung gegenüber Untergebenen.
Die Arbeitsbedingungen habe ich als unzureichend erlebt. Zu Beginn gab es aus meiner Sicht organisatorische Probleme bei der Ausstattung und Einarbeitung, wodurch ein professioneller Start erschwert wurde. Auch die Regelungen zu Arbeitsort, Homeoffice und Erreichbarkeit waren für mich nicht immer klar oder verlässlich. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass von Mitarbeitenden hohe Flexibilität erwartet wurde, während die praktischen Rahmenbedingungen nicht immer ausreichend unterstützt wurden.
Die Kommunikation war oft unklar, kurzfristig und wenig respektvoll. Erwartungen wurden teilweise nicht transparent erklärt, änderten sich aber schnell. Nach meiner Erfahrung wurde Kritik häufig nicht konstruktiv geäußert, sondern eher mit Druck verbunden. Auch außerhalb der regulären Arbeitszeit gab es immer wieder Kontaktaufnahmen, wodurch die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwamm.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass alle Mitarbeitenden gleich fair behandelt wurden. Entscheidungen und Bewertungen wirkten auf mich teilweise subjektiv und wenig transparent. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass kulturelle Herkunft, Sprache und Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen den Umgang miteinander beeinflussen konnten.
Die Aufgaben hatten grundsätzlich Bezug zu Logistik und operativen Prozessen, wurden aber häufig durch unklare Prioritäten, kurzfristige Änderungen und politische Dynamiken erschwert. Statt selbstständig und strukturiert arbeiten zu können, musste man oft auf akute Probleme reagieren und sich gleichzeitig gegen Schuldzuweisungen absichern.
Wenn du keine andere Wahl hast, dann mach hier mit. Ansonsten auf keinen Fall. Ruinier nicht deine Karriere mit denen. Das ist ein Paradebeispiel für schlechtes Management.