2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gehalt kommt pünktlich, sicherer Arbeitsplatz
Zu hohe Arbeitserwartung, viel zu hohe Arbeitsauslastung (Massenabfertigung statt gründliches prüfen und Rechtsanwendung), kein Rückhalt, keine Entlastung, völliges Desinteresse gegenüber den Anliegen der Beschäftigten
Mehr Wertschätzung, Entlastung, Weiterbildung und Qualifizierung wieder ermöglichen
Hört den Anliegen euer Angestellten endlich zu!
200+ Akten pro Sachbearbeiter ist einfach nicht leistbar. Tendenz immer weiter steigend. Kollegen gehen, neue kommen nicht oder kaum hinterher. Aufgrund der hohen Arbeitsauslastung wird auch schnell wieder aufgegeben. Urlaubs- oder Krankheitsvertretung ist nicht mehr machbar, da bekommt man während Krankheit oder Urlaub schon Bauschmerzen vor dem nächsten Dienstbeginn. Rückstände können nicht mehr aufgearbeitet werden.
Es wird gekündigt, nur um nicht mehr bei der Stadt zu arbeiten,
Mitarbeiterparkplatz wird monatlich teuer bezahlt, ist nicht gesichert und teilweise durch fremde Autos besetzt
Mehr Work, weniger Life, anders ist die Arbeit nicht mehr zu schaffen
Weiterbildungen und Qualifizierungsangebote wurden aufgrund des defiziären Haushalts gestrichen
Pünktliche Gehaltszahlung,
Zu niedrige Beurteilung der Gehaltsklasse (9a statt 9b/c wie in anderen JC)
Digitale Akten müssen für Gerichte, RAe und Abgaben an den Landkreis ausgedruckt werden
Ohne den kollegialen Zusammenhalt nicht stemmbar.
Keine Schätzung von Erfahrung, Digitalisierung um jeden Preis, keine Entlastung
Kaum Handlungsmöglichkeiten, fehlende Führung: mach deinen Job gut, und du bekommst noch mehr Arbeit als Dank, mach deinen Job nicht und es passiert: nichts
Klimaanlage vorhanden, darf aber nicht genutzt werden, neue Software ist fehlerhaft, Schulungen kaum bis garnicht vorhanden, da die Technik es nicht möglich gemacht hat, Anleitungen für eben diese entweder nicht vorhanden oder sehr unverständlich. VPN Verbindungen sehr instabil, starke Perfomanceprobleme
Kommunikation zwischen Landkreis und Stadt ist eine Katastrophe. Fachbetreuung kaum bis garnicht erreichbar, kollegialer Ton untereinander lässt sehr zu wünschen übrig. Kommunikation zwischen den einzelnen Fachdiensten, Vorgesetzten und einfachen Angestellten sehr ausbaufähig. Wichtige Informationen werden mehrmals täglich geändert und per E-Mail kommuniziert. Welche Anweisungen gerade gelten ein Glücksspiel.
Einige sind gleicher als andere, aber nicht Geschlechterspezifisch.
Eigentlich ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Rechtsgebiet. Aufgrund der hohen Arbeitsauslastung kann aber nurnoch Massenabfertigung mit hoher Fehlerquote betrieben werden.
- pünktliche Gehaltszahlung
- Extreme Arbeitsbelastung (derzeit 200 statt 140 Fälle; Tendenz stark steigend)
- offensichtliches Desinteresse an der Verbesserung der Gesamtsituation für die Mitarbeiter in den Fachdiensten der Leistungssachbearbeitung
- kein Leitbild/kein Konzept, wo man das Unternehmen hin entwickeln möchte
- Mitarbeiteranliegen ernst nehmen
- für Aufgabenklarheit sorgen
- Anerkennen von Leistung und Engagement
Nicht getadelt ist Lob genug. Es werden keine Anreize geschaffen um überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen.
Jobcenter haben generell keinen guten Ruf trotz der herausgehobenen Bedeutung für die Absicherung derart vieler Menschen. Verbundenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen stellte sich bei mir nicht ein. Eine Vielzahl neuer Kollegen gibt auf/kapituliert, bevor ein onboarding erfolgreich hätte durchgeführt werden können.
Positiv: Gleitzeit; Möglichkeit des mobilen Arbeiten an zwei Tagen/Woche.
Negativ: aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens können einmal entstandene Rückstände nicht ohne Überstunden in einem kaum zumutbaren Umfang abgearbeitet werden. Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kaum gegeben.
Die Mittel für die Fortbildung sind gestrichen. Wenn überhaupt erfolgen in-House-Schulungen in Form von Vorträgen durch die Fachaufsicht des Landkreises Göttingen. Aufstiegschancen innerhalb der flachen Hierarchie bestehen kaum.
Unterdurchschnittliche Bezahlung für die Tätigkeit im Vergleich mit den Jobcentern in direkter Umgebung. (EG 9a statt EG 9c TVÖD). Pünktliche Zahlung zum Ende des Monats.
E-Akten werden für Versand an Rechtsbehelfsstelle, Gericht und Standorte des Landkreises ausgedruckt.
Der soziale Kit ist vorhanden und hilft mit der Gesamtsituation zurecht zu kommen.
Es gibt keine Entlastung aufgrund einer altersbedingten, verminderten Leistungsfähigkeit. Eine Bewahrung von Wissen der (Dienst)älteren Kollegen erfolgt nicht.
Keine Wertschätzung. Unklare Arbeitsaufträge. Fachdienstleiter- und bereichsleiter wirken selbst überfordert aufgrund der Arbeitslast und fehlender Möglichkeiten etwas zu bewirken. Es fehlt an einem tatsächlichen Führen und Leiten. Was miteinander erreicht werden soll, ist unklar.
EDV-Standardausstattung. Höhenverstellbare Tische. Mindestens Zweierbüros; teilweise Großraumbüro auf Flur mit 8 Sachbearbeitern.
Von Team zu Team unterschiedliche Handhabe. Geplant sind Team-Besprechungen im zwei Wochen Takt, was jedoch selten eingehalten wird. Wissen und wichtige Infos werden per Mail in die Masse gestreut. Wer neu in den Bereich kommt, hat die Infos nicht zur Hand. Eindeutige, präzise formulierte Arbeitsaufträge sind selten.
Ich habe keine Unterschiede in der Behandlung von Männern und Frauen feststellen können. Es gilt wie überall das Nasenprinzip.
Das Aufgabengebiet ist vielfältig, alltagsbezogen und aufgrund der Überschneidung mit anderen Rechtsgebieten spannend. Leider kann aufgrund der schieren Masse der Aufgaben/Anliegen kaum eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Materie als solches und dem konkreten Einzelfall erfolgen. Es ist nur eine sehr oberflächliche Sachbearbeitung möglich. Ein proaktives Steuern der Arbeitsvorgänge ist schwierig, was sich negativ auf die Verbindlichkeit gegenüber Kollegen und Kunden auswirkt.