6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Umgang der Kollegen miteinander, der fehlende Schutz vor den Kunden, die fehlenden Anreize für hochwertige Arbeit... es ist egal, was man tut. Man fühlt sich als Mitarbeiter einfach sehr allein gelassen und verzweifelt. Der einzige Ausweg ist es, krank zu werden oder zu gehen.
Es wäre gut, wenn die Bedenken und Sorgen der Mitarbeiter ernst genommen werden würden. Man hat oft das Gefühl, dass Kritik einfach ignoriert wird und es ändert sich nie etwas.
Es gibt immer zu viel zu tun, aber zu wenig Mitarbeiter. Langzeitkranke werden nicht ersetzt und davon gibt es leider einige. Meistens muss man eher die Arbeit für 1,5 Stellen erledigen, weil so viele fehlen. Diejenigen, die sich wirklich bemühen, bekommen immer mehr und mehr Extraaufgaben als Belohnung, aber Anerkennung gibt es keine. Mitarbeiter, die offenkundig schlechte Arbeit verrichten und anderen dadurch Mehrarbeit machen, bleiben trotzdem für immer auf der Stelle. Es ändert sich nie etwas; alle sind frustriert und gestresst.
Das Image ist Intern und Extern furchtbar. Viele Kollegen versuchen, das Jobcenter zu verlassen.
Homeoffice gibt es und, wenn es einmal läuft, dann funktioniert auch alles. In den ersten sechs Monaten darf man gar nicht ins Homeoffice, was einem vorher anders vermittelt wurde. Man darf dann nicht einmal für ganztägige online Schulungen nachhause. Man muss dann trotzdem ins Amt fahren, nur um dann dort online die Schulung zu machen.
Die sonstige Stundenverteilung ist flexibel. Man muss nur manchmal schauen, dass man eben da ist, wenn man Kundenkontakt hat. Ansonsten ist es relativ egal, wann man arbeitet. Unfair ist es nur bei der Urlaubsplanung, da dort immer die gleichen bevorzugt werden. Leute mit Kindern bekommen immer vorrangig Urlaub. Das ist irgendwo vielleicht normal, aber das ist hier auch der Fall, wenn die Kinder fast erwachsen sind.
Schulungen werden oft sehr kurzfristig (am gleichen Tag) abgesagt. Der Aufstieg in die Teamleiter-Ebene ist nicht allzu schwer, da es niemand machen möchte.
Es gibt solche und solche Kollegen, das kann man schlecht pauschalisieren. Viele bemühen sich, anderen zu helfen. Es gibt auch sehr liebe Kollegen, die immer wieder Kuchen oder Ähnliches mitbringen, um den Rest aufzumuntern. Oftmals sind die Kollegen aber nur nett, solange man im Raum ist. Danach wird über jeden gelästert. Man muss aufpassen, was man sagt, weil es am nächsten Tag das ganze Team weiß.
Den Teamleitungen ist leider nicht zu trauen. Man muss alles schriftlich festhalten und am besten die ganze Kommunikation per Mail durchführen, da sich sonst niemand an Absprachen hält. Teamleitungen fallen einem auch oft in den Rücken, wenn sich Kunden zum Beispiel beschweren wegen einer Entscheidung, die nach Weisungslage richtig war. Hierzu kommt auch, dass die Teamleitung teilweise überhaupt nicht erreichbar sind. Es wird sich im eigenen Büro eingeschlossen oder im Homeoffice geht keiner ans Telefon. Als Mitarbeiter fragt man sich manchmal, was die Teamleitung den ganzen Tag macht.
Die Technik ist angemessen. Die Räume sind nicht immer gut, da es teilweise Doppelbüros sind. Man kann nicht wirklich gleichzeitig telefonieren, was etwas problematisch ist.
Es wird versucht, Informationen zeitnah an die Mitarbeiter weiterzugeben. Man wird aber täglich mit neuen Mails bombardiert und verliert den Überblick. Wichtige Infos stehen teilweise nur in Mails und neue Mitarbeiter wissen davon nichts, da sie die alten Mails natürlich nicht haben. Neben den Mails gibt es dann noch ein Wiki, was theoretisch ganz gut wäre (wenn es vollständig wäre). Man muss oft lange suchen, um an die Infos zu kommen, die man braucht.
Das Gehalt variiert je nach Arbeitgeber (Stadt, Kreis, Bundesagentur). Es kommt dadurch vor, das man für die gleiche Arbeit verschieden viel verdient.
Es arbeiten sehr viele Frauen im Jobcenter und es sind auch viele Frauen als Führungskräfte angesetzt. Leider hat man das Gefühl, dass dadurch manchmal die Eignung nicht im Vordergrund steht.
Die Aufgaben sind interessant und vielfältig. Manchmal ist es nur zu viel auf einmal. Die Aufgaben sind nicht immer gut aufgeteilt.
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Umgang mit Mitarbeiter:innen.
Fehlende Kompetenzen und fehlende Entscheidungsfähigkeit
Das Führungsverständnis und die entsprechende Umsetzung sollte hinterfragt und verbessert werden. Mitarbeiterzufriedenheit sollte mehr Beachtung finden. Kritik sollte ernst genommen werden.
Nur durch ein kollegiales Umfeld entsteht ein positives Umfeld
Beschäftigung ist nicht empfehlenswert
Wird von den Führungskräften nur geheuchelt
Welche Weiterbildungen?
Tarifrechtliche Regelungen werden "umgangen"
Nicht vorhanden
tolle kollegiale Atmosphäre
Mal besser, mal schlechter
Schlechteste Führung ALLER Zeiten
Geld steht über Gesundheit oder Ausstattung
Führungskommunikation nicht vorhanden
Passt nicht in das Weltbild der Führungskräfte
Durch Umstrukturierungen wird es immer uninteressanter
Nette Kollegen
die Vielfalt der verschiedenen Charaktere, Work-Life-Balance, gute Umgangsformen und Teamzusammenhalt
Die Bürokratie, welche mit unserer täglichen Arbeit verbunden ist. Wenn man einem Kunden ein Angebot zukommen lassen will, kann man sich auf 1-2 Tage mit Rechtsgrundlagen, Rückfragen, Korrekturen und verschiedenen Stellungnahmen vorbereiten.
Grundsätzlich halten die Kollegen die Stimmung hoch, ohne die ginge gar nichts! Leider wird aber auch extrem viel gelästert und der eine will dem anderen seine Arbeit erklären. Die Arbeit ist oft sehr belastend, nichts für schwache Nerven. Man könnte das Klima verbessern, indem man ein paar professionellle und vor allem neutrale Ansprechpartner schafft, bei denen sich die Mitarbeiter*innen "Luft machen" können. Personalrat und Teamleitung sind dafür definitiv nicht die richtigen. Eine Art Fallmanager oder psychosozialer Coach für die eigene Belegschaft wäre super!
Sehr schlecht. Das liegt aber nicht an dem Standort, den Mitarbeitern oder der Führung, sondern am Image des Jobcenters im Allgemeinen. Meiner Meinung zu Unrecht, wir versuchen wirklich zu helfen!
Sehr gut, Überstunden werden von niemandem erwartet. Dies geschieht meist aus eigenem Pflichtgefühl, weil man die ganze Arbeit sonst nicht schafft.
Weiterbildung wird angeboten und gern genutzt (Schulungen, Seminare). Karriere machen ist allerdings ein ganz anderes Thema. Es schlummert viel Potential in der Belegschaft, welches nicht gehoben wird. Um mehr Geld zu verdienen gibt es leider nur sehr starr definierte Wege, die sich nicht jeder für sich vorstellen kann. Zudem muss man Glück haben, dass man gemocht wird. Meine Empfehlung: schafft mehr interessante Positionen, sodass die jungen Leute nicht alle abhauen.
leider unterbezahlt, wenn man bedenkt dass viele einen akademischen Abschluss und sehr komplexe Aufgaben haben
Man fängt langsam an umzudenken. Das Jobcenter ist von einem Präsenzdenken geprägt. Das Homeoffice wurde heiß diskutiert. Und siehe da, die Mitarbeiter haben nicht nur ihre Arbeit tadellos erledigt, sondern Zuhause sogar noch mehr Aufgaben geschafft. Produktivität und Zufriedenheit sind gleichermaßen gestiegen! Der Umwelt hat's nebenbei auch ganz gut getan ;)
Meistens super, bröckelt aber gerade
ebenfalls super
Kommt auf die jeweilige Teamleitung an. Meistens sehr steif und in manchen Fällen cholerisch. Es geht nur darum, Zahlen durchzusetzen. Dass hinter diesen Zahlen echte Menschen mit einem komplizierten Leben stecken, scheint oft nicht (mehr) präsent zu sein. Fast alle Führungsaufgaben werden an die eh schon überlasteten Mitarbeiter deligiert.
nichts daran auszusetzen. Lediglich die IT streikt fast täglich, was die Arbeit oft behindert. Aber ich denke das ist ein bundesweiter Dauerzustand.
Leider ist der Flurfunk meist schneller und man muss sich die Infos gezielt zusammensuchen.
darauf wird großen Wert gelegt, weiter so!
es wird nie langweilig!
Hat zunächst sehr schnell reagiert
Zu überstürzte Rückkehr zu so weit wie möglich "normalem"
Mehr Kommunikation
Ohne die Kollegen ginge gar nichts