Der Fisch stinkt immer vom Kopf her….
Arbeitsatmosphäre
Ein Produktionsstandort, welcher seitens der Geschäftsführung nicht weiterentwickelt wurde. Unerträgliche Zustände im Sommer mit Temperaturen in der Halle über 30 Grad, ohne Klimatisierung.
Reiner Fokus auf den seit 1,5 Jahren existierenden neuen Produktionsstandort bei Leipzig (billigere Lohnkosten etc.), welcher jedoch seit Bestehen hinsichtlich der Produktivität nicht ansatzweise mit dem Standort Dachau mithalten kann. Dennoch wurde die Entscheidung getroffen Dachau zu schließen….
Image
Das Image nach außen bedeutet der Firma Alles. Die innerbetriebliche Realität sieht ganz anders aus, wie bereits ausgeführt….
Work-Life-Balance
Durch den frühen Arbeitsbeginn (meist zwischen 6:00 und 7:00) hatte man nach Feierabend noch viel vom Tag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man gibt sich nach außen hin als junges, dynamisches, wokes und weltoffenes Unternehmen. Realität: Kritische Stimmen werden gegangen, Unfähigkeit (nicht fachliche Eignung für bestimmte Positionen etc.) wird mit immer neuen Posten und Kompetenzbereichen belohnt solange man nach oben kriecht (Ja-Sagerei) und nach unten tritt. Management-Style nach Art des Hauses BMW…..
Karriere/Weiterbildung
Wenn man mit der Führungsriege auf Kuschelkurs geht stehe Einem stets neue lukrative Wege für den eigenen Karriereweg und den Lebenslauf offen. Man muss halt nur Alles abnicken, keinerlei kritische Fragen stellen und v.a. nicht selbstständig denken. Die Liste derer, die diesen Weg nicht gegangen sind und nicht mehr Teil der Firma sind ist lang. Die Liste Derer, die rein opportunistisch agieren leider ebenso…..
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt und das freundschaftliche Miteinander unter den Kollegen war immer ein Hauptgrund jeden Tag in die Arbeit zu kommen.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte (Team-Lead, Shop-Floor Manager) waren stets fair und hatten immer ein offenes Ohr und waren auch fachlich sehr gut. Über die nächsthöhere Führungsebene kann man das definitiv nicht behaupten!
Arbeitsbedingungen
Wie bereits erwähnt: Total vernachlässigter Standort ohne Klimatisierung. Wenigstens waren Getränke umsonst. Seit Antritt der neuen Führungsriege aus wohl ausrangierten BMW-Führungspersonal war man sich stets bewusst, dass man als Mitarbeiter am Standort Dachau nur noch ein zeitliches Problem ist (Werksschließung). Bis dahin hat man aber immer gern von der wahren Expertise des Personals und der sehr guten Produktivität profitiert. Man hat sich zu jeder Sekunde nur ausgenutzt und auch benutzt gefühlt.
Kommunikation
Die Firmenleitung und Ihre Entourage gibt sich bewusst verschwiegen und verkauft das eigene Versagen und die chaotische, intransparente und oft planlos wirkende Führung in monatlich stattfinden Meetings als unglaubliche Erfolgsstory. Jede noch so kleine betriebliche Selbstverständlichkeit wird als große Leistung präsentiert. Die wahren großen Defizite werden kleingeredet oder erst gar nicht erwähnt. Ein Werksleiter ohne jegliche Fachliche Qualifikation im Breich Fahrrad geschweige denn in Produktionsprozessen,der es als vorrangige Aufgabe sah nur zu delegieren und so gut wie nie vor Ort war. Ganz zu schweigen von der Artoganz bei seinen „Besuchen“ in der Produktion. Auch sah er es als nicht nötig an den Standort in den monatlichen Meetings zu präsentieren. War wohl für ihn nur ein weiterer gern angenommener Schritt auf seiner „Karriereleiter“. Positionen machen sich halt gut im Lebenslauf…..
Gehalt/Benefits
Durchschnittlicher Verdienst. Nicht mehr, nicht weniger….
Interessante Aufgaben
Nein. Produktion (Fahrradaufbereitung) mit sich kaum ändernden Aufgaben. Monotonie….