Hohe Belastung, unfaire Bezahlung und verbesserungswürdige Kommunikation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den teilweise unangemessenen Ton und die unfaire Kommunikation bei der Disposition.
Die Nichteinhaltung von Absprachen aus dem Einstellungsgespräch, insbesondere zum Einsatzumkreis
Die hohen Arbeitsbelastungen, wie das Abdecken von zwei Wohnbereichen, ohne angemessene Vergütung.
Die mangelnde Anpassung des Stundenlohns an die Inflation und gestiegene Lebenshaltungskosten.
Unklare und kurzfristige Dienstplanung, die die Work-Life-Balance stark erschwert.
Dass die Verantwortung der Leasingfirmen oft fehlt und die Belastung des Personals zugunsten des Profits der Einrichtungen hoch bleibt.
Dass sich Jobs in Time bei der Lohnabrechnung nicht immer an den Tarifvertrag hält, insbesondere bei Krankheitszeiten.
Verbesserungsvorschläge
Die Arbeitsbelastung reduzieren, zum Beispiel durch klare Vorgaben, wie viele Wohnbereiche ein Mitarbeiter maximal abdecken sollte, oder alternativ einen angemessenen Zusatz für das Abdecken von zwei Wohnbereichen zahlen.
Den Stundenlohn an die aktuelle Inflation und die gestiegenen Lebenshaltungskosten anpassen.
Absprachen aus dem Einstellungsgespräch konsequent einhalten, insbesondere bezüglich Einsatzumkreis und Arbeitszeiten.
Den Ton und die Kommunikation in der Disposition verbessern, damit Mitarbeiter respektvoll behandelt werden.
Eine verlässlichere und transparente Dienstplanung einführen, die es ermöglicht, die Work-Life-Balance tatsächlich zu wahren.
Leasingfirmen stärker in die Verantwortung nehmen, um faire Arbeitsbedingungen in den Häusern sicherzustellen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist gemischt. Im Team selbst ist der Umgang meist kollegial und viele unterstützen sich gegenseitig. Problematisch ist jedoch teilweise der Umgangston der Disponenten bei Telefonaten. Wenn Einsätze abgesagt werden, weil sie sehr weit entfernt sind, wird teilweise in einem unangemessenen Ton reagiert. Statt Verständnis zu zeigen, wird schnell damit gedroht, dass der Dienst als abgelehnt gewertet wird und man für den Tag keinen Lohn erhält.
Zudem werden Absprachen aus dem Einstellungsgespräch, insbesondere in Bezug auf den vereinbarten Einsatzumkreis, nicht immer eingehalten. Es kommt vor, dass Einsätze deutlich außerhalb des besprochenen Bereichs angeboten werden. Wenn man diese aufgrund der Entfernung ablehnt, führt das leider häufig zu Diskussionen. Ein respektvollerer Umgang sowie eine konsequentere Einhaltung der ursprünglich vereinbarten Rahmenbedingungen wären wünschenswert.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hat sich in letzter Zeit deutlich verschlechtert. Besonders problematisch ist, dass man für die Dienstplanung immer 2 Tage zusätzlich einreichen muss. Das führt dazu, dass man sehr viel arbeiten muss, da man ständig damit konfrontiert wird, dass man sonst keine Firmenstunden erhält und am Ende des Monats nicht auf die vereinbarten Arbeitsstunden kommt. Hinzu kommt, dass man auch in der Freizeit sofort auf Dienstanfragen reagieren muss. Dadurch ist es kaum möglich, die Freizeit gezielt zu planen und wirklich zu genießen. Insgesamt macht das die Balance zwischen Arbeit und Privatleben sehr schwer.
Gehalt/Benefits
Der Stundenlohn von 27 € ist angesichts der aktuellen Inflation zu niedrig geworden. Die Lebenshaltungskosten steigen, doch Jobs in Time hat es bisher versäumt, den Lohn entsprechend anzupassen. Besonders problematisch ist, dass Mitarbeiter häufig zwei Wohnbereiche abdecken müssen und damit die Arbeit von zwei Personen erledigen sollen. Im Vergleich zu anderen Anbietern gehört das Unternehmen damit zu den wenigen, die noch einen so niedrigen Stundenlohn zahlen, obwohl Jobs in Time laut den Einrichtungen selbst zu den teuersten gehört. Eine Anpassung des Lohns sowie eine Berücksichtigung der tatsächlichen Arbeitsbelastung wären dringend notwendig.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr gut, besonders wenn man sich bei Einsätzen trifft. Viele Kollegen sind hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig, gerade wenn es im Arbeitsalltag stressiger wird. Man kann sich unkompliziert austauschen und erhält oft Unterstützung bei Fragen oder Problemen. Insgesamt funktioniert die Zusammenarbeit im Team reibungslos, und alle begegnen sich freundlich und respektvoll.
Vorgesetztenverhalten
Wie oben beschrieben
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen haben sich in allen Häusern stark verschlechtert. Es ist zur Gewohnheit geworden, dass ein Mitarbeiter zwei Wohnbereiche abdecken muss, was die Häuser finanziell entlastet, aber auf Kosten des Personals geht. Die Leasingfirmen scheinen dies zu akzeptieren und legen wenig Wert auf die tatsächlichen Arbeitsbedingungen, solange Geld verdient wird. Dabei könnten die Leasingfirmen durchaus etwas ändern, wenn die Politik schon nicht reagiert.
In dieser Situation wäre es wünschenswert, dass Jobs in Time bei den Einsätzen klare Regeln vorgibt und eine maximale Anzahl von Bewohnern pro Mitarbeiter festlegt. Es kann nicht sein, dass das Leasingpersonal überlastet wird und das Stammpersonal ebenfalls stark belastet wird, nur damit die Häuser ihren Profit maximieren. Eine bessere Organisation und Rücksichtnahme auf die Belastung des Personals wären dringend notwendig.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt leider zu wünschen übrig. Besonders bei Telefonaten mit der Disposition kommt es immer wieder zu einem unangemessenen Tonfall. Erschwerend kommt hinzu, dass Absprachen aus dem Einstellungsgespräch zum Einsatzumkreis nicht immer berücksichtigt werden. Es werden regelmäßig Einsätze angeboten, die deutlich weiter entfernt sind als ursprünglich vereinbart. Wenn man diese aufgrund der Entfernung ablehnt, stößt das teilweise auf wenig Verständnis und führt zu unnötigen Diskussionen. Ein respektvollerer Umgangston und eine bessere Einhaltung der getroffenen Absprachen wären wünschenswert.