Werte im Wandel: Vom Familienunternehmen zur Konzernmaschinerie
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen bietet die gewohnten Rahmenbedingungen eines Konzerns.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schwach ausgeprägte Kommunikation, fehlende Wertschätzung, unklare und unfaire Arbeitsbedingungen, intransparente Gehaltsstrukturen, restriktive Führungsmethoden, mangelnde Förderung von Karriere und Weiterbildung sowie fehlendes Umwelt- und Sozialbewusstsein prägen das Unternehmen.
Verbesserungsvorschläge
Findet zu euren alten Werten zurück.
Arbeitsatmosphäre
Gute Zusammenarbeit im Team, jedoch gravierend schlechte Atmosphäre zwischen Abteilungen, Standorten und Führung.
Image
Unternehmensname gilt am Markt als seriös, hinter den Kulissen dominieren interne Machtkämpfe.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance wird uneinheitlich gehandhabt, ohne klare Linie – auf Führungsebene fehlt jegliches Interesse.
Karriere/Weiterbildung
Förderung von Entwicklungsmöglichkeiten existiert nur auf Nachfrage, insgesamt steinig und wenig arbeitnehmerfreundlich.
Gehalt/Benefits
Sehr ungleiche Gehaltsstruktur: trotz guter wirtschaftlicher Lage des Unternehmens profitieren nicht alle, Transparenz fehlt insbesondere bei Technikern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein spielt im Unternehmen keine erkennbare Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Unter Kollegen in der Abteilung solidarisch, im restlichen Unternehmen dominieren Vorsicht und alte Netzwerke.
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen schwer zu beurteilen; das Unternehmen unternimmt wenig, um langjährige Mitarbeiter zu halten.
Vorgesetztenverhalten
Führung geprägt von Drohungen und Druck, militärisch und antiquiert, ohne Empathie – seit der Übernahme zählt nur noch das Ergebnis, Menschlichkeit ist verloren.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen variieren stark, Regeln für Vergütung, Urlaub und Homeoffice sind intransparent – klarer Rückschritt gegenüber der Familienunternehmen-Ära.
Kommunikation
Selbstverständlichkeiten wie beispielsweise Austrittsmeldungen werden aus Sorge um das Ansehen nicht mehr kommuniziert. Wertschätzung fehlt gänzlich – Kommunikation von oben herab und als reines Steuerungs- und Druckmittel genutzt.
Gleichberechtigung
Management überwiegend männlich, z. B. keine Frauen unter neuen Regionalmanagern; Thema erhält von der Führung kaum Aufmerksamkeit.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben bleiben konventionell, wirklich interessante Herausforderungen fallen nicht an.

