Joos - einer der besseren Arbeitgeber in der hart umkämpften Tiefbaubranche (Region Freiburg)
Verbesserungsvorschläge
die digitale Medien für Marketing/HR noch mehr nutzen, ergonomische Arbeitsbedingungen (Höhenverstellbare Schreibtische) für jeden schaffen, Home-Office und flexiblere Urlaubsgestaltung ermöglichen, weitere Benefits (HanseFit) anbieten
Arbeitsatmosphäre
für eine Baufirma, herrscht eine sehr entspannte Arbeitsatmosphäre mit relativ flacher Hierarchie.
Image
Alles in allem hat die Fa. Joos ein positives Image, welches ich auch guten Gewissens vertreten kann. Bei knapp 400 Mitarbeitern kann man es natürlich auch nicht jedem recht machen, so gibt es stets eine gewisse Mitarbeiterfluktuation, was aber auch dem mittlerweile sehr dynamischen Arbeitsmarkt geschuldet ist.
Work-Life-Balance
es gibt mehr als genug Arbeit, wer zu viel auf der Platte hat, sollte mit seinem Vorgesetzten/Teamleiter oder der Geschäftsführung Lösungen erarbeiten, wie sich Privates und Arbeit besser vereinbaren lässt. Home-Office können bei einer Baufirma theoretisch nur Büro-Mitarbeiter in Anspruch nehmen, was aber in diesem Bereich leider "noch" nicht möglich ist. Flexible Arbeitszeiten/Teilzeit sind mit der digitalen Stundenerfassung aber durchaus verhandel- und umsetzbar, wenn erforderlich. Bzgl. Urlaub sind vor allem die tarifgebundenen Angestellten an entsprechende Bauferien gebunden.
Karriere/Weiterbildung
Wer gewisse Fortbildungen/Zertifikate für seine Stelle benötigt, wird auch direkt auf die entsprechenden Lehrgänge geschickt. Sonstige Weiterbildungen, die in erster Linie nur dem Arbeitnehmer zu Gute kommen, müssen diskutiert werden. Grundsätzlich wird man in seinem Tätigkeitsbereich gefördert und auch gefordert. Wer entsprechend Leistung zeigt, bekommt auch mehr Verantwortung, wer mehr Verantwortung hat, kann ein entsprechendes Gehalt einfordern. Wer länger dabei bleibt, hat auch entsprechende Karrierechancen...
Gehalt/Benefits
das Gehalt ist angemessen und pünktlich zum Monatsende auf dem Konto. Löhne und Gehälter sind Bau-Tarif-gebunden, somit gibt es je nach beschlossenem Tarifvertrag auch einen entsprechenden Inflations-Ausgleich. Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie eine EdenRed-Karte mit einem monatlichen steuerfreien Bezug von bis zu 50€ (je nach Firmenzugehörigkeitsdauer). Es wird eine betriebliche Altersvorsorge angeboten. Gesonderte Gehaltserhöhungen müssen mit dem Vorgesetzten/ Geschäftsleitung verhandelt werden. Für zusätzliche branchenübliche Leistungen, wie z.B. HanseFit, wären hier noch Luft nach oben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
aktuell wird massiv in eine batteriebetriebene Firmenflotte (Geschäftswagen/LKW) und große PV-Analgen investiert. Auch mit Investitionen in energie-effizientere neue Baumaschinen wird eine CO2-Einsparung erreicht. Vor kurzem wurde die Fa. Joos Agrar GmbH gegründet, welche Landwirtschaft und Stromerzeugung (große Agri-PV-Anlage) vereint. So wird in Zukunft auch Obst und Gemüse für die Mitarbeiter und den regionalen Einzelhandel produziert. Es wird auch in erschwinglichen Wohnraum speziell für Mitarbeiter investiert. Durch Spenden und Werbung werden regionale Vereine unterstützt.
Kollegenzusammenhalt
wer sich integrieren möchte, wird auch entsprechend durch die Kollegen "aufgenommen"
Umgang mit älteren Kollegen
siehe Punkt davor
Vorgesetztenverhalten
Ich finde es gut, dass es kein Micro-Management gibt, Selbstständiges Arbeiten wird hier gefördert und gefordert. Wer Hilfe/Input benötigt, muss sich von sich aus an Kollegen oder Vorgesetzte wenden. Je nach Position im Unternehmen ist somit auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein erforderlich. Damit kann nicht jeder umgehen. Die "Fehlertoleranz" der Vorgesetzten ist m.E. nach riesig!...man muss aber natürlich auch aus den gemachten Fehlern lernen.
Arbeitsbedingungen
der ein oder andere Schreibtisch + Stuhl müsste noch getauscht werden, damit diese höhenverstellbar bzw. ergonomischer sind, ansonsten ist die Ausstattung in den Büros (Bildschirme/Laptop/Handy/Tablet) immer auf dem neusten Stand. Von den Werkzeugen und Baumaschinen habe ich nicht gegenteiliges gehört. Es wird in neue Techniken und digitale Lösungen investiert. Wenn etwas fehlt, was gebraucht wird, wird es auf kurzem Dienstweg direkt beschafft.
Kommunikation
je größer das Unternehmen, desto schwieriger die Kommunikation auf allen Ebenen...das ist hier auch der Fall. Projektbezogene Infos sind den direkt beteiligten Mitarbeitern vorbehalten, was nicht immer positiv ist. Essenzielle Bekanntmachungen/Pläne/Neuerungen werden aber immer direkt firmenweit publik gemacht, sobald diese "spruchreif" sind.
Gleichberechtigung
wer kompetent ist und Leistung bringt, hat hier auch die Möglichkeit aufzusteigen, dabei ist Alter und Geschlecht egal! Der Frauenanteil im Büro/Verwaltung/Einkauf ist logischerweise mit bis zu 50-60% (geschätzt) deutlich höher, als auf dem Bau (ca. 5-10%). Ich finde den Frauenanteil für eine Tiefbaufirma recht hoch.
Interessante Aufgaben
die Projekte sind spannend und sehr abwechslungsreich. Die Projekt-Größenordnungen liegen dabei üblicherweise zwischen 50K bis 50 Mio. Auftragsvolumen.