27 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Ich würde niemandem empfehlen, hier eine Bewerbung einzureichen! Es ist reine Zeitverschwendung!
Das sind tatsächlich sogenannte Fake-Ausschreibungen, die regelmäßig verlängert bzw. neu eingestellt werden. Ich habe mich vor mehr als zwei Wochen auf eine Stelle beworben. In der automatischen E-Mail stand, dass man sich innerhalb von sieben Tagen bei mir melden würde. Stattdessen wurde die Stellenanzeige erneut veröffentlicht, und ich habe bis heute keinerlei Rückmeldung erhalten - trotz meiner passenden Qualifikation!
Beworben an einem Feiertag und am ersten Arbeitstag danach bereits nach 4 Stunden eine Absage. Fachkräftemangel in Deutschland? Eine Farce. Der Hinweis auf die diakonischen Werte über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in der Stellenausschreibung "...unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion...." finde ich besonders toll. Habe ich die Absage aus altersrassistischen Gründen bekommen?
Es wäre wünschenswert, wenn die Auswahlentscheidungen – gerade bei erfahrenen Bewerbern, die das Profil voll erfüllen – transparenter kommuniziert würden. Ein echtes "Diversity-Management" sollte auch die Erfahrung älterer Bewerber wertschätzen und objektiv prüfen.
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Da kommen einem schon Zweifel ob nicht politische Strippenzieher, z.b. heimliche Betriebsräte mit Sonderfunktionen, in politisch und AGG-widriger Weise Einfluss nehmen. Denn wenn die Stelle zur Ausbildung zum Pflegefachmann wirklich existiert, dann hätte zumindest ein Bewerbergespräch erfolgen müssen. Kurze Email mit schmalzig abgefratztem Bedauern kam knapp 10 Tage nach Online Bewerbung. Offenbar werden ausgezeichnete und zuverlässige Kandidaten nicht wirklich eilig gesucht...
Bessere Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche!
Als erstes fragt man mich ob ich deutsch kann, obwohl mein Lebenslauf auf dem Tisch liegt. Eine genaue wöchentliche Stundenanzahl kann man mir nicht nennen. Arbeitszeit ab 9:00 bis Ende offen! Gehalt kann man auch nicht nennen. Völlig nervöse Refentin, die selbst überfordert wirkte.
Bitte vorher über den Bewerber informieren. Die wichtigsten Eckdaten: Arbeitszeiten, Stundenanzahl, Gehalt sollte bereits bekannt sein! Bewerber bereiten sich auch vor und nehmen sich Zeit für dieses Gespräch. Ich habe z.B. einen Urlaustag genommen!
Dauerausschreibungen werden als aktuelles Stellenangebot gelabelt. Regelmäßig wird die Bewerbungsfrist um 2 Monate verlängert. Gesagt wird das natürlich nicht. Imagepflege und schnelles Lückenstopfen? Kann mir keiner erzählen, dass man über Monate in Berlin diese Stelle nicht besetzt kriegt.Das Vorstellungsgespräch ist somit eine Farce, aber auch da hat man noch gedacht, dass es diese Stelle wirklich gibt.
Kommunikation mit den Bewerbern ist wichtig. Dass der Bewerber ständig hinterherlaufen muß und Termine seitens des AG nicht eingehalten werden,zeugt nicht von Professionalität .
Ich möchte hier über meine Erfahrungen während des Bewerbungsprozesses bei der Johannesstift Diakonie Services berichten. Seit über 18 Jahren bin ich als Sachbearbeiter in der Medizintechnik tätig und wurde im Juni 2023 auf eine entsprechende Stellenausschreibung aufmerksam. Am 13.06.23 bewarb ich mich auf die Position, und bereits am 23.06.23 fand das erste Vorstellungsgespräch statt. Dabei waren der Leiter der Abteilung, eine Sachbearbeiterin und eine Recruiterin anwesend. (Zur späteren Information: Die Sachbearbeiterin, die beim Vorstellungsgespräch dabei war, war dieselbe, die mich am 19.08.24 eingearbeitet hat). Leider erhielt ich am 19.07.23 eine Absage.
Da ich weiterhin aktiv auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung war, habe ich die im Juli 2024 erneut ausgeschriebene Stelle entdeckt und mich erneut beworben, unter Bezugnahme auf meine Bewerbung aus dem Jahr 2023 sowie die erhaltene Absage. Am 23.07.24 fand dann das zweite Bewerbungsgespräch statt, diesmal mit dem Abteilungsleiter und einem weiteren Vorgesetzten. Das Gespräch verlief grundsätzlich positiv, doch war ich überrascht, dass man mir keine Auskunft über die Vergütungsgruppe geben konnte. Zudem fragte ich nach den Gründen für die erneute Ausschreibung der Stelle, ob es sich um eine zusätzliche Position handele oder um andere Gründe. Die Antwort lautete, dass der/die Kollege/in von 2023 gekündigt habe.
Am 12.08.24 erhielt ich dann einen Anruf vom Abteilungsleiter, der mir mitteilte, dass man mit mir einen weiteren Schritt gehen wolle, und mich zu einem Hospitationstag einlud. Im Anschluss an das Gespräch erhielt ich folgende E-Mail:
"Sehr geehrter Herr XXX, wie besprochen, anbei die Kontaktdaten von Frau XXX. Gern können Sie direkt mit ihr einen Termin für eine Vorstellung des Arbeitsumfeldes / der Arbeitsinhalte vereinbaren. Zeitfenster wäre die nächste bzw. übernächste Woche. Im Zuge der Hospitation würde sich dann auch unsere Personalabteilung noch einmal mit Ihnen verständigen wollen. Mit freundlichen Grüßen, XXX."
Ich vereinbarte dann einen Hospitationstermin für den 19.08.24 und nahm dafür einen Urlaubstag. Während der Hospitation zeigte sich, dass ich die geforderten Tätigkeiten bereits seit über 18 Jahren bzw. seit 11 Jahren bei meinem derzeitigen Arbeitgeber 1:1 ausübe. Daher war ich bereits während der Hospitation überzeugt, dass ich gut für die Position geeignet bin. Im Gespräch erfuhr ich, dass die Sachbearbeiterin, die mich eingewiesen hatte, das Unternehmen zum 31.09.2024 verlassen würde. Nach der Einweisung und Verabschiedung fragte sie mich, ob ich den Weg hinaus finden würde. Ich erinnerte daran, dass laut der E-Mail des Abteilungsleiters auch die Personalabteilung noch mit mir sprechen wollte. Ihre Antwort war überraschend: Laut der Recruiterin sei dies nicht notwendig. Etwas frustriert und enttäuscht ging ich schließlich.
Am 05.09.24 erhielt ich eine Standardabsage. Da ich diese nicht nachvollziehen konnte und weiterhin überzeugt bin, ohne überheblich wirken zu wollen, die ideale Besetzung für die Stelle zu sein, schrieb ich folgende E-Mail:
"Sehr geehrte Damen und Herren, heute habe ich leider die Absage für die ausgeschriebene Stelle als Sachbearbeiter in der Medizintechnik erhalten. Da ich mich bereits zum zweiten Mal für diese Position beworben habe, bin ich über die erneute Absage besonders erstaunt. Letztes Jahr habe ich die Absage nach dem Vorstellungsgespräch erhalten, und dieses Jahr nach dem Hospitationstag, der am 19.08.2024 stattfand. Besonders verwundert mich die Entscheidung, da die Stelle auch für Quereinsteiger angeboten wurde und sich während des Hospitationstages zeigte, dass ich die geforderten Tätigkeiten bereits seit über 18 Jahren bzw. seit 11 Jahren bei meinem aktuellen Arbeitgeber ausführe. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die genauen Gründe für die Absage mitteilen könnten, da mir das für meine berufliche Weiterentwicklung sehr weiterhelfen würde. Mit freundlichen Grüßen"
Zu meiner Überraschung erhielt ich daraufhin eine Antwort:
"Sehr geehrter Herr XXX, die ausgeschriebene Vakanz wurde durch den Austritt der aktuellen Mitarbeiterin ausgeschrieben. Hierzu gab es kurzfristig eine Umentscheidung, d.h. die Mitarbeiterin blieb uns nun doch wider Erwarten erhalten. Entsprechend ist niemand aus der Bewerberrunde hier zum Zuge gekommen. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Entwicklung alles erdenklich Gute."
Diese Antwort fällt mir jedoch schwer zu glauben, da ich die Stellenausschreibung den gesamten Bewerbungsprozess über beobachtet habe. Kurz vor Erhalt meiner Absage wurde die Bewerbungsfrist um zwei Monate bis zum 31.10.24 verlängert, was Zweifel an der dargestellten Situation aufkommen lässt.
So verdient kununu Geld.