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15 von 43 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Froh weg zu sein

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich denke es fällt nicht leicht die Kultur zu ändern, da sie immer auch am Weltbild der Menschen hängt.

Arbeitsatmosphäre

Komische Stimmung geprägt von Missgunst.

Image

Die hohe Fluktuation und damit verbundene Themen hatten sich schon herumgesprochen.

Work-Life-Balance

Je nach Job verschieden, Zeiterfassung gibt es nicht.

Karriere/Weiterbildung

Es gab keine Schulung für die Basics wie z.B. die eingesetzte ERP Software. Herumprobieren und Behelfslösungen bauen war die Lösung.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt eher Grüppchen und es wird gelästert.

Umgang mit älteren Kollegen

Es ist egal wie alt man ist

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden nicht wirklich gefördert, der Stil ist hierarchisch und der allgemeine Umgang hat mich motiviert eine neue Stelle zu suchen (was gut war).

Arbeitsbedingungen

Räumlichkeiten sind gut

Kommunikation

Kein guter Umgang und man erfährt eher wenig, was vermutlich auch Gründe hatte.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war Fair.

Gleichberechtigung

Es ist egal wo man her kommt

Interessante Aufgaben

Gute Branche

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vor allem zwischenmenschlich nicht zu empfehlen "der Fisch stinkt vom Kopf"

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lediglich die Produkte. Und man lernt andere Arbeitgeber sehr zu schätzen!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor allem das Verhalten des Top-Managements. Arbeiten ist immer ein wenig doof, niemand arbeitet immer richtig gerne - aber wenn man sich persönlich beleidigen lassen muss, das ist dann nicht mehr in Ordnung!

Verbesserungsvorschläge

Die Situation wird sich erst dann bessern, wenn diese eine Person, die so toxisch ist, das Unternehmen verlässt. Es wäre gut, wenn man sich eingestehen würde, das hier das größte Problem liegt.

Arbeitsatmosphäre

Ich unterscheide zwischen der Basis, dem Mittleren-Management und dem Top-Management.
Die Basis arbeitet gut zusammen, es entstehen sogar Freundschaften.
Das Top-Management ist untragbar! Man muss jederzeit damit rechnen, dass man in irgendein Raum zitiert wird (auch ohne Rechner und Stift) und runtergeputzt oder sogar persönlich beleidigt zu werden. Das wird auch gerne in Meetings mit mehreren Kollegen gemacht.
Das Mittlere-Management fängt dieses unhaltbare Verhalten nicht ab, weil es vermutlich in solchen Meetings froh ist, ausnahmsweise mal nicht selbst in der Schusslinie zu stehen.
Es herrscht also eine permanente Atmosphäre die durch Unmut, Frust und teilweise sogar Angst geprägt ist.
Das führt dazu, dass die Kollegen schnell gehen. Es wird zwar gerne betont, wie viele neue Kollegen eingestellt wurden, aber nie, wie viele gegangen sind.

Image

Recruiter arbeiten nicht mehr mit dieser Firma zusammen, so schlecht ist der Ruf. Unternehmen im Umfeld kennen den Ruf und fragen teilweise kaum noch nach, warum man geht.
Die Produkte selbst haben ein gutes Image und werden gerne gekauft.

Work-Life-Balance

Es herrscht zwar theoretisch Vertrauensarbeitszeit, aber hier wird nicht vertraut! Wenn man mal früher geht, muss an damit rechnen, dass man von der Führung darauf angesprochen wird.

Karriere/Weiterbildung

Durch den häufigen Wechsel werden immer wieder Positionen im mittleren Management frei. Weiterbildungen habe ich keine erlebt.

Gehalt/Benefits

Normal für die Meditzintechnik-Branche.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man wird zwar angehalten, dass man nichts unnötig ausdrucken soll (ich durfte mich dafür mal länger rechtfertigen, statt den eigentlichen Inhalt des Meetings zu besprechen), aber einer der langjährigen Kollegen aus dem Mittleren-Management druckt täglich seinen Kalender mit den Terminen aus und trägt den Zettel mit sich herum. Die Balance stimmt hier einfach irgendwie nicht ganz.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen (Basis) sind das beste. Sie können einen zwar nicht davor schützen, dass man fertig gemacht wird, aber sie bauen einen danach wieder auf!

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen, aber man hatte nicht mehr oder weniger Respekt vor ihnen, das Top-Management halt allgemein keinen Respekt.

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch!
Man wird fertig gemacht, entweder in (teilweise spontanen) Einzelsitzungen oder auch vor Kollegen in Meetings. Wen es trifft ist vorher unklar, auch das Mittlere-Management kann es treffen. Weswegen diese sich vermutlich nicht für ihre Mitarbeitenden einsetzen, sie sind vermutlich froh, dass sie mal nicht diejenigen sind, die sich das anhören dürfen / müssen.
Am besten hält man so viel wie möglich schriftlich fest, v.a. wenn es darum geht, was man zu tun und zu lassen hat, sonst hat man gar keine Chance.
Man fragt sich nicht ob man wegen oder trotz des Verhaltens Erfolg hat.

Arbeitsbedingungen

Zwei Bildschirme und ein Notebook werden als besonders toll verkauft, weil man ja dann quasi drei Bildschirme hat. Equipment ist ansonsten ok, nicht besonders gut, aber auch nicht richtig schlecht. Die Arbeit wird einem allerdings durch das Verhalten des Top-Managements teilweise unmöglich gemacht.

Kommunikation

Die Basis kommuniziert gut.
Top-Management fehlt es leider an allem, was hier notwendig ist. Wie gesagt, man wird entweder alleine oder auch vor versammelter Mannschaft diffamiert oder auch persönlich beleidigt.
Aufgaben oder Erwartungen werden nicht kommuniziert, auch wenn man mehrfach nachfragt, mehr Details einfordert. Scheinbar weiß das Top-Management teilweise nicht was es will, Hauptsache gemotzt. Teilweise sagt es aber einem quasi, was man Schritt für Schritt zu tun hat, auch wenn das keinen Sinn ergibt. Dadurch wird irgendwie ständig an einem hin und her gerissen.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich schlecht behandelt.

Interessante Aufgaben

Theoretisch gibt es tolle und interessante Aufgaben, durch die Arbeitsbedingungen werden sie jedoch richtig schlimm. Man kann es kaum recht machen, bekommt teilweise direkt in die Arbeit eingegriffen und darf sich dann im nächsten Meeting dafür verteidigen, was man da für einen Käse gemacht hat (Zur Klärung: man hat das ja nicht selbst gemacht, sondern das was Top-Management selbst geschrieben hat 1:1 übernommen).

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber ehemaliger Kollege (m/w/d),
Feedback gerne, aber Ihr Feedback ist persönlich beleidigend und an vielen Stellen unwahr.
Es ist leider wie so häufig, Sie scheinen verärgert, unzufrieden und frustriert, dass Sie scheinbar nicht Ihre Position in unserem Unternehmen gefunden, wie Sie sich das erhofft hatten. Das ist immer schade und ärgert auch uns, aber in dieser Art „nachzutreten“ ist unschön. Denn auch uns macht ein Onboarding viel mehr Spaß als ein Offboarding.
Ob Ihren ehemaligen Kolleg:innen gefällt, dass Sie diese als „Basis“ bezeichnen und somit eine „Klasseneinteilung“ vornehmen, lasse ich so stehen. Sie lassen kein gutes Wort an Ihren Vorgesetzten und beleidigen das Top Management. Das ist nicht in Ordnung. Sie behaupten, Recruiter würden nicht mehr mit uns zusammenarbeiten wollen – das ist schlichtweg falsch. Mir war nicht bewusst, dass Sie während Ihrer Zeit bei uns auch im HR gearbeitet haben und Einblicke bekommen haben.
Wir hätten uns sehr gefreut, Ihre Themen/ Feedback während Ihrer Anstellung bei uns mit Ihnen gemeinsam zu besprechen, denn so können wir etwas bewirken und verändern.
Wir wünschen Ihnen auf Ihrem Weg alles Gute und dass Sie ein Unternehmen für sich finden, dass Ihrer Erwartungshaltung gerecht wird.
Beste Grüße
Das HR Team

Es macht Spaß, hier zu arbeiten

4,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Durch das aktuelle Wachstum ist so etwas wie eine Aufbruchstimmung zu spüren.

Work-Life-Balance

Hier wird großen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Private Termine sind auch tagsüber kein Problem, solange die Arbeitsergebnisse stimmen.

Karriere/Weiterbildung

Hier ist alles möglich.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind TOP und helfen sich untereinander. Es gibt überraschenderweise keinen Kampf um Beförderungen oder ähnliches.

Vorgesetztenverhalten

Gute Arbeit wird von den Vorgesetzten gelobt und anerkannt.

Arbeitsbedingungen

Große, klimatisierte Räume. Die Arbeitsmittel sind modern.

Kommunikation

Kommunikation ist in den meisten Fällen konstruktiv. Durch das aktuelle starke Wachstum geht die Kommunikation aber teilweise unter.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten nicht unterschiedlicher sein. Es passiert selten, dass eine Aufgabe sich wiederholt.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber Kollege (m/w/d),
vielen Dank für diese tolle Bewertung. Das hat Spaß gemacht diese zu lesen.
Lass uns weiter diese Aufbruchstimmung gemeinsam vorantreiben.
Ich freue mich auf den Austausch.
Vielen Dank und beste Grüße
das HR Team

Es ist nicht alles schlecht, aber es ist verdammt viel nicht gut

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es sind immer wieder Ansätze da, welche Hoffnung aufkommen lassen. D.h. hier werden sich Gedanken gemacht. Diese müssten zukünftig nur zu Ende gedacht werden.
Es wird mehr Geld investiert, um realitätsabbildende Bewertungen von Portalen zu löschen, als das Geld in die Mitarbeiter zu investieren und etwas am Handeln zu ändern, so dass diese Bewertungen erst gar nicht zustande kommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man sollte meinen, dass durch eine Extremsituation wie Corona sich einiges am Denken geändert hat (wie in so vielen anderen Firmen und Branchen am Markt), hier ist das leider jedoch überhaupt nicht der Fall. Während Corona gab es keinerlei Homeoffice. Die Büros wurden lediglich entzerrt, so dass nicht mehr vier Leute zusammen sitzen mussten. Hier sollte man sich stärker am Stand der Technik orientieren und eine Bereitschaft für Homeoffice entwickeln. Die Maskenregelung hat nicht für alle gleichermaßen Anwendung gefunden, hier sollte mehr auf Gleichberechtigung in solchen Dingen geachtet werden (ja, auch zwischen Kuchen und Krümel).

Verbesserungsvorschläge

Selbstreflexion und auch mal erkennen, dass man zwar vieles richtig macht, aber die grundlegenden Dinge, welche nachhaltig eine Mitarbeiterzufriedenheit und ein Unternehmenswachstum (nicht nur auf Umsatzseite) gewährleisten, schlichtweg falsch macht. Regelmäßigere Feedbackrunden, welche dann aber auch ernst genommen werden und nicht immer als persönliche Kritik an der eigenen Arbeit gesehen werden. Umgangsart und Umgangston stark anpassen. Eigene Mitarbeiter mehr fördern und mehr nach innen gerichtet und nicht nur vertriebsorientiert das Unternehmen leiten.

Arbeitsatmosphäre

Hauptsächlich wird die Arbeitsatmosphäre durch den Umgangston und die Umgangsart geprägt. Zusätzlich werden sämtliche Verbesserungsvorschläge abgeblockt und als persönlicher Angriff gewertet wird. Workshops und Versuche, welche das Arbeitsklima wieder steigern sollten, wurden zwar durchgeführt (um etwas dokumentiert zu haben), die Vorschläge, Anmerkungen und Anregungen wurden danach aber einfach ignoriert und es wurde weitergemacht wie zuvor. Es ist keine Seltenheit, dass Mitarbeiter, welche aus dem Raster fallen oder mal einen Fehler machen, 2-3h in Einzelgesprächen bearbeitet werden. Dies bekommen alle Mitarbeiter mit, da auch die Lautstärke entsprechend hoch ist und dadurch hat sich im Laufe der Zeit ein "management by fear" gebildet. Im Klartext bedeutet das, dass hier eine Fehlerkultur gelebt wird, welche nahezu in Richtung 0 geht, und jeder Angst hat, der Nächste zu sein, welcher in diesen 2-3h landet. Das blockiert Fortschritt und Innovation! Da jeder Mitarbeiter dahingehend gleich denkt, hat sich daraus ein starker kollegialer Zusammenhalt entwickelt und es macht sehr viel Spaß in so einem Team.

Image

Kein Zweifel, die Produkte sind gut und das wird auch im Markt kommuniziert und wahrgenommen. Aber wer wettet bei einem Formel 1 Rennen auf Ferrari oder Mercedes, wenn der Fahrer erblindet ist und ohne Reifen fährt.

Work-Life-Balance

Thema Work-Life-Balance ist naja... Wenn Mitarbeiter auf Workshops fahren müssen, sind meistens Arbeitszeiten von morgens 8 bis abends 11 Uhr (geschäftliches Abendessen inkl.) nicht unüblich. Zusätzlich gibt es Workshops, welche samstags stattfinden. Sämtlich Mehrarbeit, welche hier geleistet wird, wird nicht honoriert, bzw. erfasst. Es gab sogar die offizielle Anordnung (natürlich nicht schriftlich, damit es dokumentiert wäre), dass es hierfür keine Ausgleichszeit gibt. Diese muss man dann im Stillen mit seinem direkten Vorgesetzten (insofern er das akzeptiert) absprechen.
Generelles Arbeitszeitmodell ist Vertrauensarbeitszeit. D.h. es wird darauf vertraut, dass Mitarbeiter auf jeden Fall über ihre 8h arbeiten.
Kernarbeitszeit ist von 09:00-16:00 auch an Freitagen. Hier ist also keinerlei Flexibilität gegeben und das Privatleben leidet sehr darunter.
Homeoffice ist ausdrücklich nicht erwünscht. Es wird in Ausnahmefällen, wenn man z.B. Handwerker bekommt für einen Tag gewährt, aber prinzipiell müssen alle vor Ort sein.

Karriere/Weiterbildung

Führungspositionen werden (außer in extremen Ausnahmefällen) immer von außerhalb besetzt. Es wird gar nicht daran gedacht, dass die eigenen Mitarbeiter, welche das Unternehmen bereits kennen eventuell die entsprechenden Qualifikationen hierfür hätten. Das senkt die Motivation für karriereambitionierte Mitarbeiter enorm. Hierdurch wird enorm viel Geld und Zeit für neue Führungskräfte investiert, welche innerhalb des ersten Jahres verheizt werden und der Prozess von neuem beginnt. Für Weiterbildungen muss man hart kämpfen. Wenn man sich selbst nicht dafür einsetzt, erachten es auch die direkten Vorgesetzten nicht für nötig bei der Weiterbildung etwas zu tun. Dadurch hinkt man dem Stand der Technik immer hinterher (außer Mitarbeiter erwerben sich das Wissen in ihrer privaten Freizeit, wo wir wieder bei dem Thema Work-Life-Balance wären).

Gehalt/Benefits

Man darf sich nicht von dem Gehalt blenden lassen. Auf den ersten Blick wirkt es hoch, wenn man jedoch die Tatsache betrachtet, dass man kein dreizehntes Gehalt, kein Urlaubs- kein Weihnachtsgeld bekommt, kein Homeoffice existiert, man eine 40h Woche "Vertrauensarbeitszeit" mit Kernarbeitszeiten von 09.00-16.00 Uhr hat und man keine Ausgleichstage oder Ausgleichszahlungen für Überstunden erhält, so ergibt sich im Branchenschnitt eine wesentlich unterdurchschnittliche Bezahlung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es könnte viel mehr an dieser Stelle gemacht werden.

Kollegenzusammenhalt

Hier muss man unterscheiden. Es sind an Persönlichkeiten viele großartige Menschen an Bord. Wenn man aber die Effektivität und Zusammenarbeit bewertet, hat man ein anderes Thema. Es gibt Kollegen, welche nur einfordern aber nichts zurückgeben, es gibt Leute welche ständig nur am Rauchen sind, wo der normale Mitarbeiter zeittechnisch sicherlich 10h die Woche mehr arbeitet (da rauchen nicht als Pause zählt). Es gibt Kollegen, welche ständig nur am Rumlaufen sind und andere Kollegen von der Arbeit abhalten und selbst nichts arbeiten. Es gibt Grüppchenbildungen und für neue Mitarbeiter ist es schwierig sich in bestimmte Grüppchen zu integrieren. 70% der Mitarbeiter sind auf der Suche nach neuen Jobs und lassen das jeden anderen auch wissen. Dadurch sinkt die eigene Motivation. Die Fluktuation ist so hoch wie in keinem anderen bekannten Unternehmen. Es werden intern sogar Fluktuationstabellen geführt. Es kann vorkommen, dass innerhalb eines Jahres ein Viertel der Belegschaft ausgetauscht wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Einschränkung bei der Einstellung, weil man mittlerweile Probleme hat gutes neues Personal zu finden (unter anderem auch reputationsbedingt). Langjährige Mitarbeiter gibt es kaum noch. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist zwischen 2-3 Jahren.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte versuchen das meiste von oben abzufangen und abzuschirmen. Dies gelingt leider viel zu selten. Gemeinsame Beschlüsse, welche vor größeren Sitzungen im kleinen Kreis diskutiert und beschlossen wurden, werden in großer Runde schnell wieder geleugnet, weil selbst nicht der Mut besteht eine Ebene weiter oben gewisse Dinge anzusprechen. Man braucht nicht davon ausgehen, dass die direkten Vorgesetzten öffentlich für ihre Mitarbeiter eintreten und auch mal eine Grenze aufzeigen. Erst im Nachhinein wird einem gut zugeredet, um eventuell Kündigungen noch zu vermeiden.

Arbeitsbedingungen

Die Technik wird nach und nach umgestellt, so dass immer mehr Mitarbeiter Laptops haben. Der Mehrwert hieraus ist jedoch nur gering. In Meetings wird hierdurch einfach an anderen Themen gearbeitet und Homeoffice gibt es sowieso nicht.
Auf höhenverstellbare Tische musste fast 2 Jahre gewartet werden. Leute, welche körperliche Probleme haben mussten, davor ihre Monitore auf Bücher und Tastaturen auf Kartons stellen damit sie ergonomisch entsprechende arbeiten konnten. Trotz ärztlichen Attesten hat die Umsetzung so lange gedauert, dass es Mitarbeiter gab, welche aus diesem Grund gekündigt haben.

Kommunikation

Es wird zwar immer wieder betont, dass man eine offene Kommunikationspolitik verfolgt, nimmt man diese jedoch in Anspruch ist die Firmenzugehörigkeit des entsprechenden Mitarbeiters nicht mehr von langer Dauer. Budgetzahlen werden auf Mitarbeiterebene nicht der Realität entsprechend kommuniziert und abgebildet. Die Mitarbeiter werden immer mit einem dreizehnten Gehalt geködert und dass man kurz davor steht die Ziele zu erreichen. Dies wurde jedoch in den letzten 6 Jahren nie realisiert.
Meetings sind nicht zielführend und effektiv. Es werden zu Themen, welche innerhalb einer halben Stunde geklärt sein könnten, teilweise mehrfach 1-2h Termine abgehalten, da ständig über andere Themen gesprochen wird. Hauptsächlich sind die Führungskräfte hierbei die bremsende Komponente. Es gibt keine Agenda und es ist auch eher die Regel statt die Ausnahme, dass Termine nicht wahrgenommen werden, kurzfristig (1 Minute vorher) verschoben werden oder man auf Abruf über eine Stunde auf den Termin wartet. Dadurch ist eine vernünftige Tagesplanung nahezu unmöglich.

Gleichberechtigung

Es gibt Lieblinge welche gesonderte Positionen haben und die auch bevorzugt behandelt werden. Als Frau ist es enorm schwierig in Führungspositionen zu kommen und durchschnittlich wird hier auch weniger verdient.

Interessante Aufgaben

Es könnte so viel besser sein. Wenn man die Mitarbeiter mit ihren Ideen einfach selbstständig loslaufen lassen würde, kämen großartige Ideen und Ergebnisse zu Stande. Leider muss alles auf oberster Ebene abgesegnet werden und die angepriesenen flachen Hierarchien sind hier sehr mühsam zu überwinden. Allgemein gibt es keine adäquaten Stellenbeschreibungen, was darin resultiert, dass es Leute gibt, welche für alles Mögliche gefragt werden, obwohl es streng genommen nicht ihr Aufgabenfeld wäre.

5Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber ehemaliger Kollege (m/w/d),
gegenseitiges Feedback ist immer wichtig und sollte beachtet werden. Beim Lesen Ihrer Bewertung gegenüber joimax, als scheinbar langjähriger Mitarbeiter:in (zumindest beziehen Sie sich auf eine 6-jährige Erfahrung, die Sie bei uns gemacht haben) war ich sehr erstaunt – aus mehreren Gründen -.
Schauen Sie sich dieses Portal an – sieht es danach aus, dass wir willkürlich generell Bewertungen löschen?! Kennen Sie den tatsächlichen Invest in unsere Mitarbeiter:innen?! Anonyme Beleidigungen und Unwahrheiten müssen wir jedoch nicht akzeptieren und diese haben weder einen Platz bei uns noch auf einer Bewertungsplattform.
Als langjähriger Mitarbeiter:in sollten Sie diverse Events bei joimax erlebt haben. Ich rufe in Erinnerung, die regelmäßig stattfindenden Team Meetings, Weihnachtsfeiern, Sommerfeste und schriftlichen Kommunikationen über Updates an die Mitarbeiter:innen und um nicht zu vergessen, Aushänge aktueller Umsatzzahlen in diversen Büros zur absoluten Transparenz an ALLE. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt haben wir über Corona regelmäßig aufgeklärt, ein eigenes Testlabor eingerichtet und bis heute bieten wir kostenlose Tests und FFP2 Masken an. Wenn Sie davon nie Gebrauch machen wollten, ist das Ihre Entscheidung, aber bitte unterlassen Sie zur „Extremsituation wie Corona“ Behauptungen, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen.
Selbstverständlich spielt der Umsatz eines Unternehmens eine große Rolle, wie sonst bezahlen Unternehmen Gehälter und Prämien für herausragende Leistung und sind in der Lage Weiterbildungen und andere Benefits anzubieten.
Ich frage mich, weshalb Sie so lange Teil unseres Teams waren, wenn Sie sich scheinbar so gänzlich unwohl gefühlt haben. Sie rechnen mit wirklich jeder Rolle bei joimax in Ihrer Bewertung ab – sowohl die Geschäftsleitung, als auch die Vorgesetzten und auch Ihre langjährigen Kolleg:innen. Sie werden nicht nur beleidigend gegenüber der Geschäftsleitung und allen Vorgesetzten, zu behaupten, die Unternehmensführung findet im Blindflug statt, dies tatsächlich auch Ihren Kolleg:innen gegenüber.
Sie erlauben sich ein Urteil über die Arbeit anderer, wie sich jeder im Rahmen seiner Arbeitszeit seine Arbeit einteilt, wann er Pausen macht oder nicht macht. Wie würden Sie sich fühlen, wenn man anonym so konkret über Sie persönlich öffentlich Stellung nimmt?! Zu behaupten es wird eine 0 Fehlerkultur gelebt, Verbesserungsvorschläge würden abgeblockt werden oder ganz extrem, Mitarbeiter würden auf Workshops geschickt werden, aber hätten keinen Ausgleich dafür ist schlichtweg eine Lüge. Unzufriedenheit kann man äußern, das ist keine Frage. Aber nach so langer Betriebszugehörigkeit, sollte man erwarten, Ihre Aussagen basieren auch auf Fakten.
Es ist für jedes Unternehmen immer eines der tollsten Erlebnisse, wenn man Kollege:innen befördern kann. Bei joimax gibt es etliche solcher Beispiele. Warum stellen Sie dies komplett falsch dar? Haben Sie unsere Gratulationsmails/ -geschenke und Ankündigungen vergessen, die immer an alle Kolleg:innen versendet werden, um unsere Dankbarkeit und Wertschätzung auszudrücken?!
Das Thema Home-Office, Arbeitszeiten und technische Ausstattung spielt auch eine sehr zentrale Rolle in Ihrer Bewertung und wird an mehreren Stellen genannt. Die Aussagen sind schlichtweg einfach falsch. Sie zeichnen in Ihrer Bewertung ein Bild von joimax – das geprägt ist von vorsätzlichen Falschaussagen. Die Realität stellt es leider nicht dar.
Gleichberechtigung – auch hier, wir müssen uns nicht rechtfertigen, aber bitte reflektieren Sie nochmal, ob Sie wirklich eine Aussage dazu tätigen können, ob und wie viel wer verdient und ob diese Beurteilung auf Fakten basiert.
Interessenten an joimax und/oder Bewerber:innen lesen diese Bewertung und offensichtlich ist es Ihr Ziel fernab der Realität eine Bewertung abzugeben, um joimax einen Schaden zuzufügen?!
Im Namen aller, die Sie in dieser Bewertung angesprochen haben, hätten wir es sehr geschätzt direkt mit Ihnen sprechen zu können. Sie waren einmal Teil des Teams, ist es dann nicht umso schöner, wenn man sich trennt, respektvoll, empathisch und sich auf Augenhöhe begegnen zu können.
Sie haben sich viel Mühe gemacht über Ihre Zeit bei joimax zu schreiben. Allerdings drangen die bei joimax gelebten Werte leider bei Ihnen nicht durch, denn ein offener und ehrlicher Umgang wird gerade hier wirklich gelebt.
Beste Grüße
Ihr ehemaligen Kolleg:innen und das HR-Team!

Mehrfachbewertung

Man steht sich leider selbst im Weg

2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Ehrliche Selbstreflexion und Kommunikation.

Arbeitsatmosphäre

Viele Mitarbeiter/innen haben Angst, entsprechend hoch ist die Fluktuation

Image

In der Branche ist joimax leider verschrieen

Karriere/Weiterbildung

Oftmals werden Weiterbildungen bezahlt. Es gibt auch Beförderungen. Diese Personen stehen dann teils unter großem Druck zu gefallen

Gehalt/Benefits

Gute Gehälter, allerdings gibt es eine sehr ausgeprägte Präsenz-Kultur (Home Office ist nur in Ausnahmen erlaubt). Kernarbeitszeit von 9-16 Uhr.

Kollegenzusammenhalt

Eigentlich super, leider gibt es einige schwarze Schafe

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt das eigentliche Problem. Die Firma könnte schon viel weiter sein auf vielen Ebenen, wenn sich hier etwas tun würde. Es gibt aber auch viele tolle Führungskräfte.

Arbeitsbedingungen

Veraltete IT, die obendrein sehr fehleranfällig ist

Kommunikation

Oft nicht die Kommunikation, die man sich wünscht...

Interessante Aufgaben

Viele sind leider getrieben von Aktionismus, gegen den sie nichts ausrichten können. Auch haben viele Mitarbeiter/innen zu viel auf dem Tisch.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nicht zu empfehlen

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nicht zu empfehlen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie oben beschrieben. Als Rat für Bewerber: wenn ihr arbeitslos seid dann könnt ihr ein Job Angebot annehmen, ihr habt ja nichts zu verlieren aber bitte bloß nicht hierfür kündigen!!

Verbesserungsvorschläge

Kritik fähig sein.. Auch im Homeoffice kann man seinen Mitarbeitern vertrauen und auch als Führungskraft darf man seine Mitarbeiter nicht anbrüllen

Arbeitsatmosphäre

Unter Kollegen ist die Atmosphäre gut, sobald die Führungskräfte da sind und man nicht weiß, wie sie gerade gelaunt sind, eher angespannt.

Image

Als Arbeitgeber eine Katastrophe

Work-Life-Balance

Wie altertümlich.. Kernarbeitszeit von 9-16 Uhr, kein homeoffice, kein Laptop einzig gute ist die Kaffeemaschine.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden

Gehalt/Benefits

Das ist OK wenn man gut verhandelt und sich mit den vorgesetzten versteht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nichts aufgefallen was dafür sprechen würde

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich gut aber jeder ist sich selbst am nächsten..

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier in Ordnung

Vorgesetztenverhalten

Nicht in Worte zu fassen..

Arbeitsbedingungen

Keine verstellbaren Tische, keine Laptops, alles sehr umständlich

Kommunikation

Sehr einseitig.

Gleichberechtigung

Da kann ich nichts schlechtes berichten

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind interessant

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber ehemaliger Kollege (m/w/d),

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Wir bedauern sehr, dass Sie die Arbeitsbedingungen bei uns nicht gemäß Ihren Vorrstellungen wahrgenommen haben und Sie eine andere Erwartungshaltung gegenüber joimax hatten.
Sie haben einige Punkte angesprochen, die Sie noch als verbesserungswürdig erachten, die allerdings nicht wahrheitsgetreu sind bzw. nicht dem aktuellen Stand der Dinge entsprechen, die da sind:
- Es gibt höhenverstellbare Tische für alle Mitarbeiter
- Ein Großteil der Mitarbeiter wird mit Laptops ausgestattet, ebenso gibt es die Möglichkeit zum Home Office
- Es gibt und gab schon immer Vertrauensarbeitszeit, weil wir unseren Mitarbeitern Vertrauen schenken

Wir freuen uns auf Ihr konstruktives Feedback an hr@joimax.com, damit wir ggf. eine noch bessere Arbeitsatmosphäre für alle Mitarbeiter (m/w/d) schaffen können.

Beste Grüße und vielen Dank im Voraus.

Die Geschäftsführung der joimax GmbH

Wenn Joimax wüste, was Joimax alles weiß

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführung hat meist ein offenes Ohr, wenn man MAL Homeoffice benötigt. Von Zeit zu Zeit gibt es Mittagessen für die Belegschaft. Die Firmenfeiern sind sehr gut. Der Standort ist gut nahe am Bahnhof und Autobahn.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kritikpunkte sind nichts Neues. Diese existieren schon sehr lange. Dass ein Umdenken wirklich stattfindet, ist daher äußerst unwahrscheinlich.
Um einen genaueren Blick in die Firma von außen zu bekommen, sollte man sich die Fragen Sektion durchlesen. Diese sind zwar oft sehr hart geschrieben aber im Kern richtig.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte zuallererst eine aufrichtige Vertrauensbasis geschaffen werden. Sehr viele Mitarbeiter sind Experten in ihren Fachgebieten und sollten auch wie diese behandelt werden. Könnten die Mitarbeiter ihr volles Potenzial und Know-how ausleben, könnte die Joimax ein Top Arbeitgeber sein.
Es sollte, wie in den jeweiligen Rubriken erwähnt, zuerst altes aufgearbeitet werden und dann neues implementiert. Projekte sollten gut vorausgeplant werden.
Die Firma wirbt mit dem Kredo der 3R.
Resultate, Reaktionsfähigkeit und Respekt.
Diese 3R hebeln sich gegenseitig aus. Aufgrund der spontanen Entscheidungen (Reaktionsfähigkeit) sind die Resultate oft ungenügend, mit dem Verschwinden der Resultate wird der Ton härter und der Respekt geht verloren.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist aufgrund des Kollegen-Zusammenhaltes ganz gut. Das Vorgesetztenverhalten ist hier der Gegenspieler. Dies hält sich größtenteils die Waage. Ausreißer in die eine oder andere Richtung passieren hier im Stundentakt. Leider kann man hier keine 2,5 Sterne geben. Im Zweifel muss hier leider abgerundet werden. 2 Sterne

Image

Das Image ist aufgrund der immensen Fluktuation und einiger unschönen Trennungen von Mitarbeiter natürlich nicht sehr gut.

Work-Life-Balance

Aufgrund der Vertrauensarbeitszeit und des Drucks welcher durch die schlechte Kommunikation und den spontanen Ideen oder Änderungen entsteht, ist diese bei vielen Mitarbeiter sehr schlecht. Vereinzelt kommen Mitarbeiter auch am Wochenende oder arbeiten bis spät in die Nacht. Auch in Krankheitsfällen oder an freien Tagen kann man aufgrund eines "gefühlten" Notfalles von den hierarchisch höheren Mitarbeiter "gebeten" werden zur Arbeit zu kommen.

Karriere/Weiterbildung

Pro:
Es gibt die Möglichkeit, dass Mitarbeiter die Abteilungen wechseln können, um in neue Arbeitsgebiete zu gelangen. Dies hat auch in der Vergangenheit schon stattgefunden.

Fachkundige Mitarbeiter und äußerst engagierte Mitarbeiter werden leider innerhalb der Abteilung wenig gefördert. Meist werden Führungspositionen neu besetzt, anstatt langjährige Mitarbeiter nach oben zu ziehen.

#foreverrookie

Weiterbildungen gibt es nicht wirklich. Es wird beispielsweise angeblich ein Englisch-Kurs angeboten. Dieser hat zu mindesten während meiner Zeit nicht stattgefunden. Wenn man Weiterbildungen verhandeln sollte, man diese unbedingt schriftlich festhalten, sonst kann dies schon mal "vergessen" werden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind gut. Es gibt eine Unfallversicherung für jeden Mitarbeiter, welche auch privates abdeckt. Außerdem gab es eine Coronaprämie

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein
Das Umweltbewusstsein ist meiner Ansicht nach peinlich. Man wirbt beispielsweise aktiv, dass man umweltfreundliche Canon Produkte benutzt (welche heutzutage Standard sind und daher keine besondere Leistung). Man beteiligt sich an Projekte welche Bäume pflanzen, dies macht man aber nicht aufgrund des eigenen Umwelt-Gedankens, sondern zu Marketing Zwecken.
Solange hier sämtliche Rechnungen zum Unterschreiben ausgedruckt werden müssen (obwohl andere Wege technisch möglich wären) und die Geschäftswägen beispielsweise BMW x5 M oder BMW M5 heißen, findet hier offensichtlich kein aufrichtiges Umweltbewusstsein statt.

Sozialbewusstsein.
Leider sieht sich die Joimax selbst als der Nabel der Welt. Daher ist es auch völlig klar, dass man sich selbst als Systemrelevant ansieht und sich selbst zu den kritischen Infrastrukturen zählt (interessanterweise im Thema Datenschutz nicht mehr). Aufgrund von Corona gab es nur wenige Mitarbeiter, welche Homeoffice machen durften (und wenn dann im Wechsel mit anderen Mitarbeiter). Diese mussten ihre Arbeit sehr gut dokumentieren (Thema vertrauen). Dies spricht nicht für ein gesundes Sozialbewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt würde ich bis auf ein paar Ausnahmen, welche aber normal sind, als außerordentlich gut beschreiben.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen (im Sinne des Alters) ist nicht besser oder schlechter als der Umgang mit jüngeren Kollegen. Der Umgang mit älteren Kollegen im Sinne von Firmenzugehörigkeit kann man nur schlecht einschätzen, da es von diesen nur sehr wenige gibt.

Vorgesetztenverhalten

sich sogar widersprecheViele Abteitlungsvorgesetze machen ihren Job sehr gut. Leider wird dies von vereinzelten sehr hohen Gesamtvorgesetzten überschattet. Diese üben hohen Druck auf die Abteilungsvorgesetze aus, welche oft nichts anderes machen können, als diesen weiterzugeben. Die meisten Abteilungsvorgesetzten blicken auf langjährige Erfahrung in ihrem Fachgebiet zurück und sind fachlich top. Dieses Fachwissen können Sie oft nicht umsetzen, weil der Druck von oben sehr hoch ist und Befehle nicht nachvollziehbar sind bzw. sich sogar widersprechen..

Arbeitsbedingungen

Schönes Gebäude. Es gibt fast überall Klimaanlagen. Außerdem gibt es freie Getränke, kostenloser Kaffee und einen Obstkorb. Ein paar Mitarbeiter haben höhenverstellbare Tische. Die technische Ausstattung der Mitarbeiter ist durchschnittlich. Die Ausstattung im Serverraum sehr gut. Bahnhof ist Fußläufig. Einkaufs Möglichkeiten, Bäcker und Döner sind um die Ecke. Aufgrund der oben angesprochenen Homeoffice Thematik nur 3 von 5 Sterne.

Kommunikation

Die Kommunikation ist oft Unidirektional da den meisten Mitarbeiter leider nicht sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird. (In der IT hat man hier eine Sonderstellung, hier hat man sehr viel Entscheidungsfreiheit dennoch nur 2 Sterne da dies eine Ausnahme ist). Es werden fast monatlich Teammeetings abgehalten. In diesen Teammeetings wird leider oft nicht der ist Zustand dargestellt, sondern ein geschönter Zustand, um die Mitarbeiter nicht zu verunsichern. Da dies aber alle Mitarbeiter wissen ist dies eine Farce und bewirkt das Gegenteil. Die oben erwähnte Unidirektionale Kommunikation ist oft im Befehlston und sehr spontan. Aufgrund dessen gehen Projekte oder einzelne Arbeitsabläufe oft schief.

Gleichberechtigung

Es gibt keine sichtbare Ungleichbehandlung durch das Unternehmen, basierend Geschlecht, Alter, Religion, etc.
Allerdings werden meist dieselben Mitarbeiter bevorzugt und öffentlich gelobt oder gar mit Awards belohnt.

Interessante Aufgaben

Es gibt sehr viele interessante Aufgaben. Man versucht gerade, wenn es um die minimalinvasiv Wirbelsäulenchirurgie geht, oft leider auf "Teufel komm raus" ganz vorne mitzuspielen. Dies öffnet natürlich weitere interessante Arbeitsgebiete.

So viel zur Theorie und so schön könnte es sein. Hätte man früher den Mitarbeiter mehr vertrauen entgegengebracht

Leider werden und wurden aufgrund der spontanen Entscheidungen und der fehlenden Zeit und des hohen Druckes die Arbeit sehr unsauber und nur das nötigste gemacht. Dies hat natürlich die Folge, dass man auf einem sehr unsauberen Fundament aufbaut und der, böse gesagt Scherbenhaufen, nur größer wird. Um weiter neue interessante Aufgaben zu schaffen, sollte erst mal früher versäumtes aufgearbeitet werden. Hier sollte, auch wenn dies nicht das interessanteste ist, der Fokus liegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber ehemaliger Kollege (m/w/d),

vielen Dank für Ihre Bewertung.

Wir finden es bedauerlich, dass Sie so viele positive Aspekte genannt haben, die Gesamtbewertung jedoch wenig positiv ausfiel. Auch können wir nicht alle von Ihnen genannten Punkte nachvollziehen. Hier hätten wir uns über einen persönlichen Austausch sehr gefreut.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute – privat sowie beruflich.

Beste Grüße

Die Geschäftsführung der joimax GmbH

Eigene Meinung ist nicht willkommen.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die innovative Medizintechnik und die zentrale Lage der Firma.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Leugnen der offensichtlichen Probleme, stattdessen die Suche nach dem Sündenbock.

Verbesserungsvorschläge

Betriebsrat

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von akzeptabel bis hin zum Davonlaufen. Es hängt davon ab in welchem Bereich man arbeitet. Die Bedingungen können sich täglich ändern. Schlechte Umsatzzahlen übertragen sich rasend schnell auf das Arbeitsklima der ganzen Firma.

Image

Ein positives Image ist dem Unternehmen enorm wichtig und es wird viel Geld ausgegeben, um dies zu erreichen. So werden u. a. schlechte Kununu-Einträge durch professionelle Unterstützung gelöscht. Aufschlussreich sind auch die "Fragen" zu joimax bei kununu. Es wurden Kollegen auch schon aufgefordert gute Bewertungen zu posten.
Es ist nicht so einfach Kununu Bewertungen veröffentlicht zu bekommen. Mein "Verfahren" dauert seit Februar.

Work-Life-Balance

Als Angestellter ist man immer in einem Abhängigkeitsverhältnis und wer sich selbst keine Grenzen setzt oder setzten kann, bei dem geht die die Work-Seite runter.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keinen Personalentwicklungsplan bzw. er wird nicht umgesetzt.
Eine Karriere ist in dieser Firma nicht planbar.
Heute kann man der Mitarbeiter des Tages/Jahres/Monats sein – und morgen wird einem nahegelegt zu kündigen.
Wenn man eine Weiterbildung zwingend notwendig benötigt, dann bekommt man diese auch. Das betrifft allerdings nur wenige Bereiche und Kollegen.

Gehalt/Benefits

Diese sind ok, aber nicht besonders.
Wer gut verhandelt und konform ist, kann sich steigern.
Es gibt die Möglichkeit der staatlich geförderten Altersvorsorge abzuschließen, dies ist aber mit Eigenleistung verbunden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das ist mehr Schein als Sein. Obstkörbe mit Spendenbonus und gelegentliche caritative Spenden reichen da nicht aus.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt einen Zusammenhalt, aber er könnte viel besser sein. An den Menschen liegt es prinzipiell nicht.
Der Zusammenhalt wird erschwert durch die hohe Fluktuation. Kommt jemand Neues, dann werden auch häufig die Aufgaben neu verteilt, so dass auch Misstrauen gegenüber den Neuen entsteht. Letztlich ist sich jeder selbst der Nächste, auch um sich zu schützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Mitarbeiter sind überwiegend jung. Es gibt kaum ältere und langjährige Kollegen. Problem gelöst!

Vorgesetztenverhalten

Es gibt Vorgesetzte, die fähig sind und sich bemühen, andere sind unberechenbar. Letztlich sind auch Vorgesetzte nur Mitarbeiter und abhängig von ihrem Vorgesetzten.

Arbeitsbedingungen

Von den Räumlichkeiten her kann man sich nicht beschweren. Im neuen Gebäude gibt es sogar höhenverstellbare Tische.
Die Raumausstattung kann allerdings die unbefriedigenden und anstrengenden Bedingungen nicht ausgleichen. Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und Teilzeit werden nicht gerne gesehen. Spontane Besprechungen wären dann ja nicht möglich!
Selbst Vereinbarungen im Arbeitsvertrag müssen immer wieder eingefordert werden. Eine Arbeitszeiterfassung gibt es nicht, deshalb dokumentieren viele Kollegen ihre Arbeitszeit selbst, um sich ggfs. rechtfertigen zu können. Fortschrittliche Arbeitsbedingungen sehen anders aus und sind familienfreundlicher.
In Mitarbeiterjahresgesprächen wird man auch aufgefordert, die negativen Punkte positive umzuformulieren.
Viele Kollegen haben auch schon zu hören bekommen „…..da draußen stehen sie Schlange“.

Kommunikation

Der Kommunikationsprozess ist anstrengend und unbefriedigend. Viele Vorgesetzte glauben, dass es reicht, dass sie es wissen. Oft überspringt die Weitergabe von Informationen auch den direkten Vorgesetzten. Informationsweitergabe erfolgt meist nicht zeitnah, so dass man in Zeitdruck kommen kann.
Wenn man seine Aufgaben effizient erledigen möchte, dann muss man sich selbst kümmern. Häufig gehörte Sätze sind: „Es ist alles da, Du musst nur fragen“, „Frag doch mich, dann sage ich es Dir“ oder „Die Informationen sind schon lange bekannt, wieso bist Du noch nicht fertig“.

Gleichberechtigung

Es gibt keine sichtbare Ungleichbehandlung durch das Unternehmen, basierend Geschlecht, Alter, Religion, etc.
Allerdings werden meist dieselben Mitarbeiter bevorzugt und öffentlich gelobt oder gar mit Awards belohnt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr interessant und vielfältig. Deshalb fällt es vielen Kollegen auch schwer die Firma zu verlassen.
In neue Projekte und Aufgaben kann man sich nur bedingt einbringen, da von oben fast alles vorgegeben wird (Micromanagement); meist ohne realistische Überprüfung und Strategie. Klare Zielvorgaben fehlen, Prioritäten ändern sich ständig und realistische Zeitpläne gibt es kaum.
Motivation und Eigeninitiative sinken kontinuierlich. Dienst nach Vorschrift und „innere“ Kündigung sind durch diese Arbeitsumgebung vorprogrammiert.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber Kollege (m/w/d),

wir finden es schade, dass Sie so wenig Positives zu berichten hatten. Sicherlich läuft noch nicht alles perfekt bei joimax. Doch wir entwickeln uns ständig weiter und freuen uns, wenn unsere Mitarbeiter (m/w/d) sich ebenfalls für ein angenehmes Miteinander einsetzen. Wir begrüßen es daher, wenn Mitarbeiter (m/w/d) noch während ihrer aktiven Zeit bei joimax die Punkte ansprechen, die sie beschäftigen: Nur wenn Sie aktiv auf uns zukommen, können wir in den Dialog treten und die Chance nutzen um etwas zu verändern.

Um ein paar Ihrer Punkte aufzugreifen: Dass wir Ihrer Meinung nach ältere Mitarbeiter (m/w/d) diskriminieren sollen, treten wir entschieden entgegen. Wir schätzen die Arbeit eines jeden und stellen Mitarbeiter nach Qualifikation und Teamfit ein – unabhängig vom Alter.

Joimax bietet einen vergleichsweise hohen freiwilligen Zuschuss zur Betrieblichen Altersvorsorge sowie für Vermögenswirksame Leistungen an. Dass auch der Arbeitnehmer einen Teil beisteuert ist dabei Teil des gesetzlichen Vorsorge-Modells.

Wir halten regelmäßig Info-Meetings ab, damit unsere Mitarbeiter (m/w/d) umfassend über generelle Themen informiert sind. Wie Sie schreiben, hat jedoch der Informationsfluss in Ihrem Bereich teils gestockt. Das ist sehr bedauerlich und wir werden uns diesen Umstand noch einmal genauer ansehen. Natürlich ist es uns ein großes Anliegen, dass Wissen weitergegeben wird.

Ihnen auch in Zukunft alles Gute – privat sowie beruflich.

Beste Grüße

Die Geschäftsführung der joimax GmbH

Es könnte alles so schön sein...

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige positive Punkte:
- die Produkte sind spannend
- es gibt tolle, kompetente Kollegen
- freie Getränke
- jede Woche Obstkörbe
- immer mal wieder Essen für die gesamte Belegschaft
- schönes Sommerfest und schöne Weihnachtsfeier
- Büros mit Klimaanlage
- Parkplätze
- ordentliches Gehalt
- Lage fußläufig vom Bahnhof

Insgesamt kann man sagen, der Arbeitgeber ist stets bemüht, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre. Die Fluktuation ist immens. Das spricht für sich. Die erwähnten positiven Punkte können das leider nicht ausgleichen.

Ich empfinde das als wirklich sehr schade, denn mit den tollen Produkten und Mitarbeitern (wenn diese denn mal längerfristig bleiben würden) könnte joimax ein Top-Arbeitgeber sein.

Verbesserungsvorschläge

Mit mehr Effizienz daran arbeiten, dass die Mitarbeiter gerne bleiben.

Image

Produktseitig gut

Work-Life-Balance

Kommt auf den Bereich an.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung:
- Es wird ein Englischkurs angeboten
- man kann an WS teilnehmen

Kollegenzusammenhalt

Viele Kollegen sind wirklich toll. Die Erfahrung bei joimax schweißt auch zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Da kommt es stark auf den Vorgesetzen an, es gibt sehr Gute.

Arbeitsbedingungen

Schönes Gebäude mit Klimaanlage,
freie Getränke,
die technische Ausstattung würde ich als durchschnittlich einschätzen

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Teammeetings.

Gleichberechtigung

Man bekommt nicht das Gefühl, dass Frauen benachteiligt werden. Die Frauenquote ist relativ hoch.

Interessante Aufgaben

Die Produkte sind spannend.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Manager

Lieber Kollege (m/w/d),

vielen Dank für Ihre offene und ausführliche Rückmeldung. Wir freuen uns über Ihr positives Feedback und werden uns Ihren Verbesserungsvorschlag zu Herzen nehmen. Für uns ist es sehr schade und nicht zufriedenstellend, dass Sie die Fluktuation bei uns als verbesserungswürdig wahrnehmen.
Gerne können Sie auch direkt auf uns zukommen oder im Vertrauen auf unsere HR-Abteilung. So können wir die konkreten Knack-Punkte besser ermitteln und daran arbeiten. Gerne schaffen wir mit Ihnen zusammen eine noch bessere Arbeitsatmosphäre für alle Mitarbeiter (m/w/d).

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße

Die Geschäftsführung der joimax GmbH

Leider keine Empfehlung von mir

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2019 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bereitschaft, Geld für neue Mitarbeiter in die Hand zu nehmen. Bringt nur nichts, wenn diese dann innerhalb der Probezeit, bzw. nach kurzer Zeit frustriert wieder gehen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Zielorientiertheit und Konstanz, kein Vertrauen in erfahrene MA, fehlende Reflektiertheit und Kritikfähigkeit.
Leider muss ich auch kritisieren, dass viele Kununu-Einträge anwaltlich entfernt werden, anstatt die Kritikpunkte aufzugreifen und anzugehen.

Verbesserungsvorschläge

Tatsächlich kann auch ich nur einigen anderen Bewertenden zustimmen: wenn sich grundlegende Dinge nicht ändern, die leider an einigen wenigen Personen festzumachen sind, wird sich nichts ändern oder verbessern können. Nicht jeder kann Führen, Vertrauen und ein Team aufbauen. Die extreme Fluktuationsrate spricht für sich.

Arbeitsatmosphäre

Mit wenigen ausgewählten Kollegen sehr angenehm, sonst ist die Atmosphäre aber geprägt von Launenhaftigkeit, Unsicherheit und der Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit (Ziele und Aufgaben werden ad-hoc und unklar definiert, oder werden ziemlich sicher spontan und umfassend geändert), Angst vor Unberechenbarkeit (wer ist die nächste Zielscheibe oder der nächste Sündenbock?), und nicht gelebten Unternehmensphilosophien wie "fördern & fordern", offene Feedback-Kultur, Kommunikation und Team-Arbeit.

Image

Scheinbar sind die Zustände bereits regional bekannt, es finden sich wohl nicht mehr viele Headhunter... Auch findet sich immer weniger gut ausgebildetes und vor allem in der Medizintechnik erfahrenes Personal, da der Ruf vorauseilt.
Aus Sicht der Kunden und Anwender ist das Image sicher noch etwas besser.

Work-Life-Balance

Das liegt tatsächlich größtenteils in der jeweils eigenen Hand. Wer sich nicht wehrt, nicht auf sich aufpasst, und nicht an den eigenen Arbeitsschutz denkt, kann in eine ziemlich heftige Mühle geraten. Aber ich denke auch, dass viele MA keine Wahl haben, vor allem im Vertrieb.
Nicht mehr zeitgemäß sind auf jeden Fall die starren Arbeitszeiten.

Karriere/Weiterbildung

Auch das wird auf dem Papier gelebt und v.a. (potentiellen) Führungskräften angeboten; am Geld soll es nicht scheitern. Die Fortbildung bringt aber nichts, wenn man danach nicht mit dem Gelernten arbeiten darf (zu eigenständig ist) oder das Gelernte in Frage gestellt wird.

Gehalt/Benefits

Oft überdurchschnittliche Bezahlung, auch da kommt es auf den Einzelnen an; ein Pech für manche, die deshalb den Schritt zu einem neuen Arbeitgeber scheuen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf dem Papier vorhanden, leider nicht glaubwürdig, da nicht im direkten Umfeld gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf den Typ an. Die, die schnell merken, wie der Hase läuft und ehrlich zu sich und anderen Kollegen sind, tun sich zusammen und stärken sich den Rücken. Andere schützen lieber sich und fallen anderen gerne mal in den Rücken. Klar, wenn man selbst nicht an den Pranger gestellt werden will...

Umgang mit älteren Kollegen

Teils ok, teils unangemessenen. So viele Ältere gibt es nicht... Anstatt, dass Wissen und Erfahrung geschätzt wird, wird "Langsamkeit" und "Überfordertheit", und einfach das Alter an sich betont.

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf den Vorgesetzen an, hier darf man ja nicht zu detailliert schreiben. In der mittleren Management-Ebene sind einige VG sehr bemüht, aber auch hier muss man sagen, dass die, die sich dieses Gesamtkonstrukt nicht geben oder es nicht unterstützen wollen, eben schnell wieder gehen. Andere sind schnell Fähnchen im Wind und treten genauso nach unten, wie sie es von oben abbekommen.
Ich habe z.B. leider erlebt, wie gestandene MA und auch Teamleiter vor der versammelten Mannschaft heftigst bloßgestellt wurden. Das soll wohl anspornen und andere das Fürchten lehren, führt aber nur dazu, dass die Leute (hoffentlich) das Weite suchen. Die, die sich wehren, werden nach und nach rauskomplimentiert.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung ok, Räumlichkeiten ok bis gut, Versorgung mit Kaffee etc. gegeben - aber das alles wird nichtig, wenn der Rest nicht stimmt.

Kommunikation

Darauf wird viel Wert gelegt, wird aber nicht gelebt. Ist auch schwer, wenn die übergeordneten / Firmen-Ziele und Vorstellungen nicht klar sind, und Kommunikation als Ansagen- und Vorgaben-Machen verstanden wird. Es wird viel und lange geredet, aber inhaltlich bleibt es schwammig und offen, so dass bei Erfolg sowie Misserfolg ein zu lobender oder ein zu "strafender" Mitarbeiter gewählt werden kann.
Kommunikation unter den MA oft ganz gut, da man sich ja selbst zusammenreimen /-suchen muss, um was es geht...

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten sehr interessant sein, wenn man Spielraum, Rückhalt, sinnvolle und überlegt Ziele bekäme, sowie Eigeninitiative zeigen dürfte, die geschätzt und nicht geahndet würde.


Gleichberechtigung

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