Ihr Unternehmen?

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Joseph 
Dresselhaus 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Die Firma hat enormes Potenzial – mit der richtigen Geschäftsführung, doch leider teilweise mit falschen Mitarbeitern.

4,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dresselhaus International GmbH in Herford gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was ich am Arbeitgeber schätze

Ich finde es sehr positiv, dass es im Unternehmen klare Strukturen gibt, das Sortiment laufend an den Markt angepasst wird und viele Prozesse modernisiert werden. Es wird nicht einfach verwaltet, sondern aktiv gestaltet – das ist ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Man darf nie vergessen: Vor 20 Jahren war der Quelle-Katalog für viele von uns das, was heute Amazon ist. Quelle hat den Wandel verpasst

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich kritisch sehe

Was ich nicht gut finde, ist, dass viele Kolleginnen und Kollegen offenbar lieber ihr eigenes Süppchen kochen, statt wirklich zusammenzuarbeiten. Teamarbeit bleibt dabei oft auf der Strecke – und leider hinterfragt kaum jemand, ob er vielleicht selbst Teil des Problems ist.

Teilweise begegnet man hier auch einer Haltung, die schon fast arrogant wirkt – das ist weder förderlich fürs Miteinander noch für den gemeinsamen Erfolg.

Verbesserungsvorschläge

Ein paar ehrliche Worte – nicht alles der Geschäftsführung anlasten

Angesichts einiger Bewertungen hier fühle ich mich einfach dazu veranlasst, meine Sicht zu teilen. Ja, die aktuelle Situation ist ohne Frage herausfordernd – aber pauschal alles der Geschäftsführung zuzuschreiben, greift eindeutig zu kurz.

Die Voraussetzungen, die bei der Übernahme von Dresselhaus vorgefunden wurden, waren alles andere als gut – um es klar zu sagen: Sie waren katastrophal. Die Geschäftsführung musste erst einmal aufräumen und grundlegende Strukturen schaffen.

Leider haben viele Mitarbeiter die dringend notwendigen Restrukturierungen nicht aktiv mitgetragen – oft, weil sie der Meinung waren (und teilweise immer noch sind), dass diese Veränderungen „unnötig“ seien. Neue Systeme und Produkte wurden von vielen gar nicht erst ausprobiert, nach dem Motto: „Bei mir läuft’s ja.“ Doch das ist ein Trugschluss.

Gerade im Vertrieb kann man sich nicht auf früheren Erfolgen ausruhen. Wer heute nichts tut, trägt morgen zum Verlust bei – da hilft es auch nichts, wenn einzelne Kolleginnen und Kollegen mit viel Einsatz versuchen, den Schaden durch Sortimentsausbau und Kundenpflege auszugleichen. Der Vertrieb ist Teamarbeit, und ohne ein gemeinsames Ziehen an einem Strang funktioniert es einfach nicht.

Der Kurs wurde von Anfang an klar und nachvollziehbar vorgegeben – daran lag es nicht. Was man der Geschäftsführung allerdings vorwerfen kann, ist, dass sie zu lange zugesehen und sich von einzelnen Personen hat blenden lassen, anstatt frühzeitig mit dem sprichwörtlichen Stahlbesen durchzugreifen.

Rücksichtnahme ist grundsätzlich etwas Positives – aber wenn sie auf Kosten der Entwicklung und des Erfolgs des Unternehmens geht, wird sie zum Problem. Wer den Weg nicht mitgehen will, sollte ihn auch nicht blockieren dürfen.


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