Auf einen euphorischen Einstieg folgte ein ernüchterndes Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
... die Team-Events mit den Kolleginnen und Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
… das Abgeben von Versprechen, die letztendlich nicht eingehalten wurden, sowie der Mangel an Kommunikation. Nach der anfänglichen Euphorie im Einstellungsprozess hätte ich mir auch einen fairen und transparenten Trennungsprozess gewünscht.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitet an der internen Kommunikation und ermöglicht den Mitarbeitenden regelmäßige Feedbackgespräche, die aktiv eingefordert werden. Dies könnte überraschende Austrittsgespräche vermeiden und stattdessen einen fairen und transparenten Trennungsprozess schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Ich fühlte mich im Unternehmen stets sehr wohl. Dazu trugen insbesondere die Kolleginnen und Kollegen sowie das moderne Büro in Leer mit Blick auf den Hafen bei.
Kommunikation
Kommunikation gehörte leider nicht zu den Stärken von journaway. Transparenz fehlte an vielen Stellen. Über wichtige Veränderungen sowie über Austritte, auch von langjährigen Kolleginnen und Kollegen, wurde häufig kaum oder gar nicht informiert. Entscheidungen, die die eigene Rolle betrafen, kamen oft überraschend und kurzfristig, und Austrittsmitteilungen wurden sehr konsequent und ohne Spielraum kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
Ich blicke aus einer privilegierten Perspektive zurück. Meine Reise im Unternehmen begann zu einer Zeit, in der sich noch alle Mitarbeitenden kannten und der Kollegenzusammenhalt weit über das eigene Team hinausreichte. Ich war stolz darauf, Teil der journaway-Familie zu sein, und freute mich immer auf gemeinsame Veranstaltungen.
Work-Life-Balance
Meine Arbeit ließ sich gut mit meinem Privatleben vereinbaren. Homeoffice-Möglichkeiten und flexible Teamleitungen trugen wesentlich dazu bei. In einigen Abteilungen galten zwar feste Erreichbarkeitszeiten, doch für mich persönlich stellte dies keine Einschränkung dar.
Vorgesetztenverhalten
Im Laufe der Jahre arbeitete ich mit verschiedenen Vorgesetzten zusammen. Diese Vielfalt brachte unterschiedliche Arbeitsbeziehungen und Führungsstile mit sich. Besonders positiv erinnere ich mich an meine erste Teamleitung, mit der die Zusammenarbeit sehr gut funktionierte. Mit der Zeit wich meine anfängliche Euphorie gegenüber Führungskräften jedoch zunehmend der Ernüchterung. Meine letzte Vorgesetzte reagierte häufig erst nach mehrfacher Erinnerung auf Nachrichten oder ignorierte Anliegen sogar vollständig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst hielten mich nicht im Unternehmen. Die Abläufe blieben weitgehend unverändert, und das ein oder andere To-do wirkte auf Dauer monoton und ermüdend.
Gleichberechtigung
Langjährige und/oder angesehene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten häufig eine bevorzugte Behandlung und damit auch bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Team bestand damals überwiegend aus jungen Menschen. Meiner Einschätzung nach spielte das Alter der Kolleginnen und Kollegen jedoch nie eine Rolle für einen besseren oder schlechteren Umgang.
Arbeitsbedingungen
Moderne Arbeitsplätze in einem ansprechenden Großraumbüro, in dem es gelegentlich auch etwas lauter werden konnte. Das Homeoffice-Equipment wurde vollständig gestellt und bei Bedarf problemlos ausgetauscht. Optimierungsbedürftig war jedoch, dass für die Anzahl der Mitarbeitenden zu wenige Schreibtische zur Verfügung standen.
Image
Nach außen und in der Branche genießt journaway ein gutes Image und versteht es, sich auf Social Media wirkungsvoll zu präsentieren. Die bereits beschriebenen Schwächen des Unternehmens trüben jedoch den persönlichen Gesamteindruck.
Karriere/Weiterbildung
Ich hatte die Möglichkeit, mich in verschiedenen Teams auszuprobieren. Mein Wunsch nach einem erneuten Teamwechsel wurde jedoch ignoriert, wodurch mir eine langfristige Zukunft im Unternehmen verwehrt blieb.