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Jugendbildung 
Hamburg 
gGmbH
Bewertung

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Glänzende Außendarstellung – ernüchternde Realität

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit – junge Menschen zu unterstützen, zu qualifizieren und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen ist grundsätzlich sehr sinnvoll und motivierend. Die Aufgaben selbst sind abwechslungsreich und bieten viel Potenzial für pädagogisches Arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden.
Zudem gibt es engagierte Kolleginnen und Kollegen, die trotz schwieriger Strukturen versuchen, das Beste für die Teilnehmenden herauszuholen und auch immer ein offenes Ohr für Fragen neuer MA haben. Die Zusammenarbeit im Team war oft der positivste Aspekt des Arbeitsalltags.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele der nach außen kommunizierten Versprechen entsprechen leider nicht der Realität. Die Arbeitsatmosphäre ist durch fehlende Wertschätzung, unklare Kommunikation und eine nicht vorhandene Fehlerkultur stark belastet. Pädagogische Arbeit bleibt häufig auf der Strecke, weil Kostendruck, organisatorische Zwänge und ineffiziente Strukturen den Alltag bestimmen.
Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind intransparent: Während einige wenige hochwertige Fortbildungen erhalten, bekommt die Mehrheit nur kurze, wenig hilfreiche Schulungen beim Koop Partner. Die Bezahlung orientiert sich am Mindestlohn und liegt deutlich unter dem branchenüblichen Niveau. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Einsparungen wichtiger sind als Qualität.

Verbesserungsvorschläge

Um die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu verbessern, wären mehrere Schritte notwendig. Zunächst braucht es eine transparente und respektvolle Kommunikation auf allen Ebenen. Führungskräfte sollten Mitarbeitende ernst nehmen, konstruktiv einbinden und eine echte Fehlerkultur etablieren, statt Druck und Unsicherheit zu erzeugen.
Darüber hinaus sollte der Fokus wieder stärker auf guter Arbeit liegen – dafür braucht es ausreichend Zeit, Ressourcen und realistische Rahmenbedingungen, statt reiner Kosteneffizienz.
Auch im Bereich Weiterbildung wäre mehr Transparenz wichtig: klare Kriterien, wer welche Fortbildungen erhält, sowie qualitativ hochwertige Angebote für alle Mitarbeitenden, nicht nur kurze Schulungen.
Nicht zuletzt sollte die Vergütung an das branchenübliche Niveau angepasst werden. Mindestlohn (BBB) für anspruchsvolle pädagogische Arbeit ist weder zeitgemäß noch motivierend.
Insgesamt würde ein wertschätzenderer Umgang, mehr Professionalität in der Führung und ein echtes Interesse an Qualität – sowohl für Mitarbeitende als auch für Teilnehmende – das Unternehmen deutlich voranbringen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war durchweg belastend. Trotz großer Versprechen sind Kosteneinsparungen wichtiger als ein gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld.“

Image

Das Gleiche wie beim Umweltschutz und dem Sozialbewusstsein

Work-Life-Balance

Es wird mit "viel Gestaltungsspielraum" geworben. Letztendlich rennt man seinen Aufgaben die ganze Zeit hinterhier, weil man gar nicht dazu kommt alles zu schaffen - im Privaten ist man dann nur noch fertig und ausgelaugt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten wirken insgesamt wenig transparent. Während einzelne Mitarbeitende hochwertige Fortbildungen erhalten, bleibt oft unklar, nach welchen Kriterien diese vergeben werden. Für die breite Masse stehen hauptsächlich kurze, wenig tiefgehende Schulungen bei der unternehmenseigenen Weiterbildungseinrichtung zur Verfügung. Diese Angebote sind zwar kostengünstig, aber fachlich kaum ausreichend, um langfristig echte berufliche Entwicklung zu ermöglichen.

Gehalt/Benefits

schließe mich den anderen Kommentaren an - Mindestlohn in der Weiterbildung (BBB Tarif) - und Tschüss!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ist den Unternehmen sehr wichtig, speziell wenn es um die Aussenwahrnehmung geht.

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige was es erträglich macht - wobei stark bereichsabhängig.

Umgang mit älteren Kollegen

auch ältere Kollegen werden hier durchaus gleich behandelt - wie gut oder schlecht das ist, muss jede/r selbst wissen.

Vorgesetztenverhalten

Würde auch 0 Punkte verteilen, fehlende Wertschätzung, respektlose Ansprache durch Vorgesetzte. Bei Kritik am Arbeitsaufkommen und den Prozessen, wird durch die Blume immer der Eindruck vermittelt, die Mitarbeiterin sei selbst Schuld.

Arbeitsbedingungen

aufgrund der Arbeitsbelastung - schwierig

Kommunikation

unklare Kommunikation und einer sehr schwachen Fehlerkultur geprägt war

Gleichberechtigung

Frauen und Männer werden hier durchaus gleich behandelt - wie gut oder schlecht das ist, muss jede/r selbst wissen.

Interessante Aufgaben

„Die Arbeit mit jungen Menschen und ihre Qualifizierung wäre an sich äußerst spannend und sinnstiftend. Leider bleibt für eine wirklich gute pädagogische Arbeit kaum Raum. Strukturelle Probleme, hoher Kostendruck und fehlende Unterstützung führen dazu, dass man mehr mit organisatorischen Zwängen beschäftigt ist als mit der eigentlichen pädagogischen Aufgabe. Dadurch wird das Potenzial der Arbeit – und auch das der Teilnehmenden – unnötig ausgebremst.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.