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JULABO 
GmbH
Bewertung

Schlechter Nachgeschmack

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2023 eine Ausbildung zum/zur Elektromechatroniker im Bereich Produktion bei JULABO GmbH in Seelbach abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wird eine Wohnung für Azubis für die Berufsschule gestellt. Zu dem wird auch eine Ausbildungswerkstatt im Betrieb gestellt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die überproportionale Anzahl an Überstunden - besonders für einen Azubi nicht annehmbar. Oftmalige nicht Einhaltung von Sicherheitsregelungen.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte die Kompetenz der Ausbilder überprüfen. Nicht einfach nur auf eine "Schulung" schicken und die Sache hat sich. Pädagogisch ist da einiges nachzuholen - vielleicht auch einfach durch kompetentere Ausbilder austauschen. Man sollte außerdem noch mehr auf die Sicherheit der Arbeiter achten; oftmals werden die Sicherheitsregelungen nicht eingehalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war sehr sehr unangenehm. Es verhing keine Woche, in welcher ich mich nicht weiter entfremdet gefühlt habe.

Karrierechancen

Aus meiner Sicht kam mir das ganze nicht ganz koscher vor. Personen wurden, unabhängig ihrer Leistungen, bevorzugt. Gefühlte Ähnlichkeiten zu einer Vetternwirtschaft.

Arbeitszeiten

Als Person, die auf den öffentlichen Verkehrsdienst angewiesen war, muss ich sagen, dass die Arbeitszeiten nicht schlechter hätten sein können. Es gab keine Möglichkeit diese anzupassen - da Schichtarbeit. Ganz am Anfang hieß es noch, dass es nicht zu Schichtarbeit kommen würde (was dann mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln kein Problem mehr dargestellt hätte).

Ausbildungsvergütung

Das Minimum wurde erfüllt und das wenigstens ohne Verspätung.

Die Ausbilder

Die Arbeitsmoral, die der Ausbilder sich selbst gegenüber stellte und seinen Azubis gegenüber forderte könnten kaum unterschiedlicher sein. Während er seine eine Hand (im übertragenden Sinne) nutzte, um es den Azubis so schwer wie möglich zu machen; nutzte er die andere Hand, um es sich so leicht wie möglich zu machen. Wo er ein Vorteil für sich sah, ergriff er diesen: anstatt wirklich mit den Azubis zu arbeiten, wurde gegen sie gearbeitet.

Spaßfaktor

An sich bietet der gedeckte Aufgabenbereich durchaus Spaß. Das hat allerdings nichts mit dem Betrieb an sich zu tun.

Aufgaben/Tätigkeiten

Aus meiner Sicht hat man genug Zeit zur Bearbeitung vom Berichtsheft bekommen - ebenso zum Lernen. Der Aufgabenbereich war angemessen gelegt, auf der anderen Seite jedoch auch etwas zu viel in zu wenig Zeit auf einmal.

Variation

Es gab regelmäßig Abteilungsdurchläufe; aus meiner Sicht jedoch wirkten diese oftmals erzwungen.

Respekt

Der Umgang mit den Azubis und teilweise auch den Gesellen, war die unterste Schublade. Teilweise habe ich mich persönlich nicht mal wertgeschätzt gefühlt, trotz stetiger Leistungssteigung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Denise LarocqueAusbildungsleiterin

Lieber Ex-Auszubildender, liebe Ex-Auszubildende,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Ausbildungserfahrungen bei uns zu teilen. Es freut uns, dass Sie die Bereitstellung einer Wohnung für die Berufsschule sowie unsere Ausbildungswerkstatt positiv hervorheben.

Wir als Unternehmen nehmen das Feedback unserer Auszubildenden sehr ernst, da uns eine hochwertige und faire Ausbildung am Herzen liegt. Wir möchten daher auf einige der genannten Punkte eingehen.

Es ist nicht korrekt, dass Auszubildende in unserem Unternehmen Überstunden leisten oder in Schichtarbeit eingesetzt werden. Wir achten strikt darauf, dass unsere Azubis reguläre Arbeitszeiten haben, die ihrer Ausbildung entsprechen, und legen großen Wert auf die Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes sowie der Ausbildungsrichtlinien.

Die Qualität unserer Ausbildung zeigt sich unter anderem in den Erfolgen unserer Auszubildenden. Wir können stolz darauf verweisen, dass einige unserer Azubis bereits als Kammersieger ausgezeichnet wurden. Dies ist ein klares Zeichen für die hohe Qualität unserer Ausbildung und das Engagement unserer Ausbilder.

Ein wertschätzender Umgang ist uns wichtig, und wir bedauern, wenn ein anderer Eindruck entstanden ist. Ein respektvolles Miteinander und eine wertschätzende Unternehmenskultur sind für uns essenziell. Diskriminierung hat in unserem Unternehmen keinen Platz. Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Ausbildung stetig zu verbessern und unseren Auszubildenden die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute. Sollte noch Bedarf an einem Austausch bestehen, dann stehen wir gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
Denise Larocque
Ausbildungsleiterin

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