Schlechter Nachgeschmack
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird eine Wohnung für Azubis für die Berufsschule gestellt. Zu dem wird auch eine Ausbildungswerkstatt im Betrieb gestellt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die überproportionale Anzahl an Überstunden - besonders für einen Azubi nicht annehmbar. Oftmalige nicht Einhaltung von Sicherheitsregelungen.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte die Kompetenz der Ausbilder überprüfen. Nicht einfach nur auf eine "Schulung" schicken und die Sache hat sich. Pädagogisch ist da einiges nachzuholen - vielleicht auch einfach durch kompetentere Ausbilder austauschen. Man sollte außerdem noch mehr auf die Sicherheit der Arbeiter achten; oftmals werden die Sicherheitsregelungen nicht eingehalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war sehr sehr unangenehm. Es verhing keine Woche, in welcher ich mich nicht weiter entfremdet gefühlt habe.
Karrierechancen
Aus meiner Sicht kam mir das ganze nicht ganz koscher vor. Personen wurden, unabhängig ihrer Leistungen, bevorzugt. Gefühlte Ähnlichkeiten zu einer Vetternwirtschaft.
Arbeitszeiten
Als Person, die auf den öffentlichen Verkehrsdienst angewiesen war, muss ich sagen, dass die Arbeitszeiten nicht schlechter hätten sein können. Es gab keine Möglichkeit diese anzupassen - da Schichtarbeit. Ganz am Anfang hieß es noch, dass es nicht zu Schichtarbeit kommen würde (was dann mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln kein Problem mehr dargestellt hätte).
Ausbildungsvergütung
Das Minimum wurde erfüllt und das wenigstens ohne Verspätung.
Die Ausbilder
Die Arbeitsmoral, die der Ausbilder sich selbst gegenüber stellte und seinen Azubis gegenüber forderte könnten kaum unterschiedlicher sein. Während er seine eine Hand (im übertragenden Sinne) nutzte, um es den Azubis so schwer wie möglich zu machen; nutzte er die andere Hand, um es sich so leicht wie möglich zu machen. Wo er ein Vorteil für sich sah, ergriff er diesen: anstatt wirklich mit den Azubis zu arbeiten, wurde gegen sie gearbeitet.
Spaßfaktor
An sich bietet der gedeckte Aufgabenbereich durchaus Spaß. Das hat allerdings nichts mit dem Betrieb an sich zu tun.
Aufgaben/Tätigkeiten
Aus meiner Sicht hat man genug Zeit zur Bearbeitung vom Berichtsheft bekommen - ebenso zum Lernen. Der Aufgabenbereich war angemessen gelegt, auf der anderen Seite jedoch auch etwas zu viel in zu wenig Zeit auf einmal.
Variation
Es gab regelmäßig Abteilungsdurchläufe; aus meiner Sicht jedoch wirkten diese oftmals erzwungen.
Respekt
Der Umgang mit den Azubis und teilweise auch den Gesellen, war die unterste Schublade. Teilweise habe ich mich persönlich nicht mal wertgeschätzt gefühlt, trotz stetiger Leistungssteigung.

