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Zuletzt aktualisiert am 22.8.2026
Jungheinrich AG erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene gilt als verlässliche Stärke: Kolleg:innen beschreiben die direkte Zusammenarbeit als hilfsbereit und familiär. Die Work-Life-Balance wird ebenfalls positiv bewertet – die 35-Stunden-Woche nach dem IG-Metall-Tarifvertrag, Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeiten heben Bewertende hervor. Gehalt und Sozialleistungen zählen für viele sogar zum entscheidenden Grund, dem Unternehmen trotz schwieriger Umstände treu zu bleiben.
Demgegenüber fallen das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation deutlich negativ auf. Bewertende kritisieren inkonsistente Führung, mangelnde Transparenz bei Entscheidungen und eine als unzureichend empfundene Informationsweitergabe – besonders im Kontext laufender Restrukturierungsmaßnahmen. Die Arbeitsatmos...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Jungheinrich AG wird gemischt bewertet. Einerseits beschreiben viele Nutzer:innen die Stimmung als freundlich, kollegial und respektvoll, wobei der Zusammenhalt im direkten Team oft positiv hervorgehoben wird. Einige sehen die Atmosphäre als professionell, auch in angespannten Situationen, und schätzen eine Unternehmenskultur, in der Hierarchie keine dominante Rolle spielt.
Andererseits belasten laufende Umstrukturierungen und Stellenabbau die Stimmung erheblich. Viele Nutzer:innen berichten von wachsender Unsicherheit, Angst vor Jobverlust und einem spürbaren Vertrauensverlust gegenüber der Führungsebene. Kritisiert werden zudem unklare strategische Entscheidungen, mangelnde Verantwortungsbereitschaft im mittleren Management sowie ein zunehmendes Kontrollklima. Was einst als offene Atmosphäre galt, wird inzwischen von einigen als angespannt und wenig wertschätzend empfunden. Der wirtschaftliche Druck ist für viele Mitarbeiter:innen deutlich spürbar.
Das Vorgesetztenverhalten bei Jungheinrich AG wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist die wahrgenommene Inkonsistenz im Management: Während direkte Vorgesetzte von einigen als unterstützend erlebt werden, gelten Entscheidungen auf höheren Ebenen häufig als unklar oder widersprüchlich. Einige Nutzer:innen beschreiben die Unternehmenskultur als stark hierarchisch und wenig wertschätzend, wobei Druck von oben an Mitarbeiter:innen weitergegeben wird.
Auch die Führungsqualität selbst steht in der Kritik. Mehrere Bewertungen bemängeln fehlende Transparenz, unklare Zielorientierung und mangelnde Entscheidungskompetenz. Einige Nutzer:innen sehen die Führungsqualität als stark personenabhängig – wenige berichten von guten direkten Vorgesetzten, während die Kritik an höheren Führungsebenen deutlich überwiegt. Zusätzlich empfinden Mitarbeiter:innen den Umgang mit Stress als problematisch, da Vorgesetzte diesen häufig auf ihre Teams übertragen.
Die Kommunikation bei Jungheinrich AG wird von Mitarbeiter:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Qualität der internen Kommunikation: Entscheidungen werden häufig zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben, Hintergründe bleiben unklar, und Neuigkeiten verbreiten sich eher über informelle Kanäle. Mehrere Bewertungen bemängeln, dass die Kommunikation rund um den laufenden Transformationsprozess und damit verbundene Stellenabbau-Maßnahmen besonders mangelhaft ist – Informationen kommen oft nachträglich oder scheibchenweise an, während Mitarbeiter:innen gleichzeitig über Aufhebungsverträge informiert werden.
Der Informationsfluss seitens des Managements wird ebenfalls kritisch gesehen und als verbesserungswürdig beschrieben. Wenige Stimmen heben hervor, dass die Kommunikation innerhalb einzelner Abteilungen funktioniert oder offener als bei anderen Arbeitgebern ist. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die eine fehlende Transparenz und mangelnde Orientierung durch Führungskräfte bemängeln.
Der Kollegenzusammenhalt bei Jungheinrich AG wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders auf Teamebene beschreiben Bewertungen eine unterstützende, kollegiale Atmosphäre, in der Kolleg:innen füreinander eintreten und sich gegenseitig helfen. Vor allem in der Produktion sowie innerhalb einzelner Abteilungen wird der Zusammenhalt als stark empfunden, und neuere Mitarbeiter:innen gelten als engagiert und offen.
Jedoch zeigen einige Bewertungen, dass die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit verbesserungswürdig ist. Jobabbau und Werksschließungen schüren Unsicherheit, was das Vertrauen zwischen Kolleg:innen belastet und dazu führt, dass Einzelne Eigeninteressen in den Vordergrund stellen. Was früher als familiäre Unternehmenskultur beschrieben wurde, hat nach Meinung einiger Nutzer:innen gelitten. Der direkte Zusammenhalt im Team bleibt dennoch für viele eine Stärke des Unternehmens.
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