19 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Seit der Finanzierung wird der Investorendruck aus meiner Sicht ungefiltert an das Sales-Team weitergegeben. Es gibt unrealistische Ziele und zeigt kaum Wertschätzung. Das Ergebnis ist ständige Unsicherheit.
Realistische Ziele, die zur Einarbeitungszeit passen. Eine Sales-Führung, die den Druck der Investoren abfedert, statt ihn eins zu eins weiterzugeben. Wertschätzung im Umgang mit dem Team.
Angespannt und hektisch. Der Druck durch die Investoren war jeden Tag spürbar, und der Head of Sales hat ihn aus meiner Sicht direkt nach unten durchgereicht. Statt Orientierung gab es vor allem die Erwartung, schneller und mehr zu liefern. Es herrschte ständig Unsicherheit darüber, wo man steht und ob die Probezeit überstanden wird.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass ehemalige Sales-Mitarbeitende das Unternehmen nach einigen Monaten unter diesem Druck weiterempfehlen.
Überstunden wurden aus meiner Sicht stillschweigend erwartet, um die hohen Ziele überhaupt erreichen zu können. Meetings lagen teilweise in der Mittagspause. Abschalten war schwer, weil die Zahlen immer im Raum standen.
Eine verlässliche Perspektive war für mich nicht erkennbar.
Soweit okay.
Der einzige echte Lichtblick. Das Team hat sich trotz des hohen Drucks gegenseitig getragen.
Die Belegschaft ist insgesamt sehr jung, daher ist das kaum zu beurteilen.
Beim Head of Sales habe ich Empathie und Wertschätzung vermisst. Ich hatte oft das Gefühl, dass es nur um Zahlen für die Investoren ging und nicht um die Menschen, die sie erarbeiten sollen. Konstruktives Feedback oder echte Unterstützung beim Pipeline-Aufbau habe ich vom Head of Sales kaum erhalten. Wer die unrealistischen Ziele nicht sofort erreichte, bekam den Druck deutlich zu spüren.
Die Tools und Arbeitsmittel waren vorhanden und in Ordnung. Das Headset könnte besser sein.
Viel Rhetorik, wenig Transparenz. Ziele und Erwartungen änderten sich, ohne dass dies nachvollziehbar erklärt wurde. Auf motivierende Worte folgten teils Aussagen, die zuvor getroffene Absprachen infrage stellten. Einige Führungsansätze wirkten auf mich eher manipulativ als motivierend.
Das Umfeld wird deutlich von Männern zwischen 25 und 35 Jahren dominiert.
Das Produkt und die Gespräche mit Kanzleien waren fachlich spannend. Unter diesem Druck konnte man das aber kaum genießen. Neue AEs mussten Akquise und Deal-Führung komplett allein stemmen, während Teile des bestehenden Teams von SDRs unterstützt wurden.
- Die Kollegen im Sales-Team, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ein starkes und vor allem soziales Team, wie ich es von Vertrieblern mir vorgestellt habe (sofern diese noch im Team geblieben sind, siehe andere Bewertungen).
- Das Produkt adressiert einen realen Bedarf und der Legal Tech Markt bietet grundsätzlich viel Potenzial.
- Das Vergütungsmodell kann finanziell attraktiv sein, insbesondere für Mitarbeiter, die ihre Ziele deutlich übertreffen.
- Den sehr starken Fokus auf quantitative Aktivitätskennzahlen und das daraus entstehende Micromanagement
- Die aus meiner Sicht teilweise unrealistischen beziehungsweise sehr aggressiven Aktivitätsziele
- Den hohen Leistungsdruck und die dadurch für mich schlechte Work Life Balance
- Die fehlende Konstanz hinsichtlich meiner ursprünglichen Rolle und meiner tatsächlichen Aufgaben
- Außerdem empfand ich die hohe Fluktuation innerhalb des Sales Teams als deutliches Warnsignal
Weniger Micromanagement und weniger Führung über reine Aktivitätskennzahlen!
Sales Mitarbeiter sollten stärker anhand sinnvoller Ergebnisse und qualitativer Entwicklung geführt werden, statt immer neue Call und Meetingziele in den Mittelpunkt zu stellen.
Außerdem würde ich empfehlen, stärker auf Mitarbeiterbindung zu achten. Eine hohe Fluktuation ist irgendwann kein individuelles Mitarbeiterproblem mehr, sondern sollte Anlass sein, Prozesse, Zielsetzungen und Führungsstil grundsätzlich zu hinterfragen.
Rollen und Erwartungen sollten bereits vor beziehungsweise zu Beginn einer Einstellung klar definiert sein und nicht innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändert werden. (Wie am Anfang eines Monats, was schon DEUTLICH zu spät ist)
Auch administrative Prozesse wie Gehaltsunterlagen und Mitarbeiterzugänge sollten zuverlässig funktionieren.
Stark leistungs-und kennzahlengetrieben. Hohe Callanzahl und permanenter Fokus darauf haben bei mir auf Dauer eher Druck als Motivation erzeugt. Gerade gegen Monatsende wurde dieser Druck deutlich spürbar.
JUPUS tritt als junges, schnell wachsendes Legal Tech Unternehmen auf und das Produkt adressiert ein reales Problem im Kanzleimarkt. Intern und externes Image können allerdings auseinandergehen. Besonders hohe Fluktuation und permanenter Performance Druck im Vertrieb können langfristig auch das Markenimage beschädigen.
Für mich: größter Kritikpunkt.
Sehr hohe Aktivitätsziele, Monatsenddruck und die starke Orientierung an täglichen Kennzahlen haben dazu geführt, dass man dauerhaft das Gefühl hatte, überlastet zu sein.
Urlaubssperren wurden für mehrere Monate verhängt, Urlaub aufgrund von nicht erreichten Zahlen (obwohl man kaum welches über das Jahr genommen hatte) wurde gestrichen. Überhaupt nicht nachhaltig.
Gewünschtes (bzw. versprochenes) Coaching in Verbindung zum Onboarding hat hier meiner Meinung nach gefehlt. Es gab vereinzelt Workshops, die viel zu schnell durchgerungen wurden, wo Wissensaufnahme sehr relativ war und man sich nicht auf die Tätigkeit gut vorbereiten konnte.
Die Kollegen waren nicht das Kernproblem, die waren super. Gleichzeitig habe ich während meiner Zeit eine hohe Unruhe und Fluktuation innerhalb des Sales Teams wahrgenommen, was verständlich ist. Das wirkt sich zwangsläufig irgendwann auch auf ein Team aus.
Micromanagement wird gern als "Motivationskanal" umfirmiert. Statt primär Ergebnisse zu betrachten, wurde teilweise sehr stark auf einzelne Aktivitätskennzahlen wie Anrufzahlen, Termine und die Geschwindigkeit der Aktivitäten geschaut.
Vorgaben wie eine sehr hohe Zahl täglicher Calls oder Meetings erzeugen Aktivität, sind aus meiner Sicht aber kein Ersatz für nachhaltiges Sales Management, Coaching und individuelle Entwicklung.
Die eigentlichen Voraussetzungen zum Arbeiten waren vorhanden. Problematisch waren für mich weniger die technischen Bedingungen als die Arbeitsorganisation innerhalb des Sales Teams und der starke Fokus auf Aktivitätskennzahlen. Auch administrative Prozesse könnten professioneller laufen.
Kommunikation fand regelmäßig zwar statt, allerdings lag der Schwerpunkt aus meiner Wahrnehmung sehr stark auf KPIs, Zielerreichung und kurzfristiger Performance. Bei grundlegenderen Themen wie Rollenentwicklung, Erwartungen und langfristiger Perspektive hätte ich mir mehr Klarheit und Verbindlichkeit gewünscht.
Innerhalb des Offices war aufgrund der Arbeitsauslastung der Führungskräfte ein kurzfristiger Austausch auch kaum möglich.
- Die Vergütungsstruktur lässt aus meiner Sicht deutlich zu wünschen übrig. Zwischen den unterschiedlichen Vertriebspositionen und den damit verbundenen Verantwortlichkeiten waren für mich teilweise kaum nachvollziehbare Gehaltsunterschiede erkennbar.
- Besonders kritisch sehe ich, dass Mitarbeiter mit deutlich unterschiedlichen Aufgabenbereichen und Verantwortlichkeiten teilweise auf einem vergleichbaren Gehaltsniveau lagen.
Das Produkt und der Markt, den es anspricht, können grundsätzlich spannend sein. Gerade die Digitalisierung von Kanzleien bietet viele interessante Gesprächsthemen.
Meine Tätigkeit war allerdings FAST NUR in Richtung Neukundenakquise per Telefon. Dadurch wurde die Arbeit für mich mit der Zeit deutlich repetitiver.
Onboarding, Tech-Stack sowie Kollegenzusammenhalt sind gut.
Die Software selber ist zwar als ein Add-On zur eigentlichen Kanzlei Software zu betrachten, schafft aber durchaus einen Kunden Mehrwert, zumindest so lange der use case wirklich passt.
Wenn es die bekannte Phrase vom "hire & fire" noch nicht geben würde, müsste man es für diese Firma extra erfinden!
Ein großer Teil der Kollegen welche mit einem gestartet sind, wurde bereits nach sehr wenigen Monaten wieder entlassen, ein anderer Teil hat selber wieder gekündigt. Gefühlt ist der Mitarbeiter Exit bereits schon von Anfang an fest eingeplant und nur für eine kleine Minderheit, die Möglichkeit überhaupt in Betracht gezogen, die Probezeit zu bestehen.
So wurde bereits nach dem ersten richtigen Vertriebsmonat (der erste Monat im Unternehmen ist dem Onboarding und Pipeline Aufbau vorbehalten), die Ansage gemacht, dass der nächste Monat über den weiteren Verbleib entscheidet und das bei einer Zielerwartung, die jeglicher realistischer Einschätzung entspricht.
Eine überschätztes Marktpotential im Hinblick auf die reale Situation und die bereits zum großen Teil ausgereizte Prospect und Kontakt Basis im CRM runden hier das Bild eines Arbeitgebers ab, bei dem sich jeder zweimal überlegen sollte ob man seine Unterschrift unter ein Angebot setzt!
Kein blindes hire und fire sondern mal überlegen wie man zumindest etwas mehr Nachhaltigkeit beim Aufbau des Sales Team hinbekommt.
Ist geprägt von extrem hoher Unsicherheit und ständig wechselnden Gegebenheiten. In vielerlei Hinsicht toxisch.
Einziger wirklicher Pluspunkt. Kollegen helfen sich gegenseitig und der Zusammenhalt ist durchweg positiv zu bewerten.
Das Produkt hat Zukunft und löst viele Probleme im administrativen Bereich bei den Kanzleien.
Geduld für die neuen Mitarbeiter mitbringen, wenn man nachhaltig wachsen will. Bei den fehlenden Strukturen ist dringend eine Verbesserung notwendig damit Newbies ins Rollen kommen. Training für Sales neu definieren und nicht nach Lust und Laune durchführen.
Bei JUPUS war der Druck nach der Series-A-Finanzierung im Juni 2026 im Arbeitsalltag deutlich spürbar. In einem skalierenden Start-up ist das grundsätzlich nachvollziehbar. Allerdings fehlten aus meiner Sicht klare Strukturen, realistische Erwartungen und ein ausreichendes Onboarding, um damit gut umgehen zu können.
Neue Account Executives sollten sehr schnell liefern, obwohl Verantwortlichkeiten und Vertriebsprozesse noch nicht entsprechend aufgesetzt waren. Auch beim Pipeline-Aufbau bestanden unterschiedliche Voraussetzungen: Teile des bestehenden Teams wurden durch SDRs unterstützt, während neue AEs Akquise und Deal-Führung selbst stemmen mussten. Das sorgte für eine eher hektische Atmosphäre und das Gefühl, dass strukturelle Lücken auf dem Rücken neuer Mitarbeitender ausgetragen wurden.
Ich bezweifle, dass ehemalige Mitglieder des Sales-Teams nach wenigen Monaten unter hohem Druck in der Probezeit ein durchweg positives Bild vom Unternehmen mitnehmen.
Grundsätzlich fair. Allerdings sollten nicht dringende Meetings nicht in die gesetzliche bzw. übliche Pausenzeit gelegt werden, was vereinzelt vorkam.
Aus meiner Sicht hat die Station meiner beruflichen Entwicklung weder monetär noch fachlich geholfen. Aufgrund der kurzen Dauer und der fehlenden, verlässlichen Perspektive sehe ich sie rückblickend als Stolperstein.
Im Bewerbungsprozess wurde ein Junior-Pfad mit angepasstem Gehalt besprochen. In der tatsächlichen Umsetzung wurde ich jedoch anders eingeordnet. Bei den vollen Erwartungen an die Rolle lag die Vergütung deutlich unter der vergleichbarer Account Executives. Diese Abweichung vom besprochenen Rahmen war der zentrale Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit.
Als Benefit wurde Urban Sports Club angeboten.
Soweit okay
Super KollegInnen, die trotz des hohen Drucks im Team füreinander da waren und gemeinsam für eine unterstützende Atmosphäre gesorgt haben.
Die Belegschaft war bzw. ist insgesamt sehr jung.
Aus meiner Sicht fehlte es im Führungsverhalten an Empathie. Fachliche Expertise und ambitionierte Ziele lassen sich aufbauen; ein wertschätzender und verständnisvoller Umgang mit Mitarbeitenden sollte jedoch selbstverständlich sein.
Die notwendigen Arbeitsmittel und Tools waren vorhanden, sodass man die eigene Arbeit gut erledigen konnte.
Innerhalb der Sales Unit empfand ich die Kommunikation als deutlich unter dem Anspruch eines ambitionierten AI-First Legal-Tech-Start-ups. Auf starke Bestätigung und motivierende Worte folgten teils Aussagen, die eigene Wahrnehmungen oder zuvor getroffene Absprachen infrage stellten. Statt klarer und sachlicher Kommunikation entstand dadurch der Eindruck von viel Rhetorik bei wenig Transparenz. Einige Motivations- und Führungsansätze wirkten auf mich eher manipulativ als unterstützend und waren letztlich leicht zu durchschauen.
Das Umfeld wird deutlich von den Männern im Alter von 25-35 Jahren dominiert
Sales ist naturgemäß in Teilen repetitiv. Cold Calling bleibt Cold Calling und muss einem liegen. Wer keine Freude an direkter Ansprache, vielen Gesprächen und wiederkehrender Ablehnung hat, sollte sich eher für einen anderen Vertriebsweg entscheiden.
Gleichzeitig waren Produkt und Zielgruppe durchaus interessant: KI-gestützte Lösungen für Kanzleien zu vermitteln und mit AnwältInnen über ihre täglichen Prozesse zu sprechen, bot fachlich spannende Einblicke.
Das Thema KI im anwaltlichen Tagesablauf ist definitiv interessant und bietet den Kunden vielfältige Mehrwerte.
- Unstrukturierte/mangelnde Einarbeitung
- Regelmäßige Führungswechsel
- Unklares Zielbild im Vertrieb
- Nicht-Einhaltung von Versprechungen, Absprachen oder Aussagen aus dem Bewerbungsprozess
- Vertriebsziele aufgrund von nicht ausgereiften Prozessen nur mit Glück erreichbar
- Schlechte Abstimmung innerhalb der Führung führt zu Micro-Management, Misstrauen und ständigem Zwischen-den-Fronten-stehen
- Toxisch maskulines Arbeitsumfeld
Die Führungsstrukturen in diesem Unternehmen sollten dringend überdacht werden.
Positiv hervorzuheben sind vor allem der starke Zusammenhalt im Team und die grundsätzlich gute Ausstattung. Trotz des hohen Wachstums wird versucht, die Strukturen entsprechend weiterzuentwickeln. Außerdem bietet das Unternehmen durch die dynamische Entwicklung grundsätzlich viele Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
Negativ fallen vor allem die hohe Unsicherheit und die starke Fluktuation auf. Gerade im Sales-Team entsteht dadurch wenig Planungssicherheit. Hinzu kommen ausbaufähige Kommunikation und ein Umgang mit kritischem Feedback, der nicht immer offen wirkt. Auch die häufig wechselnden Erwartungen und Zielsetzungen erschweren eine langfristige Entwicklung.
Mehr Stabilität und klare, langfristige Strukturen würden dem Unternehmen aus meiner Sicht sehr helfen. Erwartungen, Ziele und Prozesse sollten verlässlicher und transparenter kommuniziert werden, damit Mitarbeiter wissen, woran sie sind und sich auch langfristig entwickeln können.
Auch beim Thema Führung besteht Verbesserungspotenzial. Ehrliches und insbesondere kritisches Feedback sollte tatsächlich erwünscht und akzeptiert werden. Aktuell haben Mitarbeiter teilweise Angst, offen ihre Meinung zu äußern, da kritisches Feedback insbesondere vom Head of Sales aus meiner Erfahrung nicht ausreichend akzeptiert oder toleriert wird.
Zur Motivation sollte zudem stärker auf konkrete Maßnahmen und die tatsächlichen Bedürfnisse des Teams gesetzt werden. Englische Motivationsfloskeln oder einzelne motivierende Aussagen ersetzen keine klare Kommunikation, Wertschätzung und nachvollziehbare Perspektiven für die Mitarbeiter.
Die Arbeitsatmosphäre ist insbesondere im Sales-Team durch die hohe Unsicherheit spürbar angespannt und gedrückt. Der Kollegenzusammenhalt ist bzw. war dagegen sehr stark, wird allerdings durch die hohe Fluktuation und die zahlreichen Kündigungen während der Probezeit belastet.
Bei den Arbeitsbedingungen gibt es aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf: keine flexiblen Arbeitszeiten, starke Einschränkungen beim Urlaub und Meetings teilweise außerhalb der Kernarbeitszeit von 9–18 Uhr. Auch eingetragene Pausen können durch Meetings überschrieben werden. Homeoffice ist montags und freitags möglich, weitere Tage sind kaum vorgesehen.
Beim Vorgesetztenverhalten ist mein Eindruck grundsätzlich positiv, mit einer deutlichen Ausnahme: dem Head of Sales. Die Kommunikation ist aus meiner Erfahrung schwierig. Obwohl regelmäßig nach Feedback gefragt wird, wird kritisches Feedback häufig direkt mit Einwandbehandlungen beantwortet, statt einen offenen Austausch zu ermöglichen.
Das Gehalt ist bei guter Verhandlung absolut in Ordnung. Gleichzeitig gibt es aus meiner Sicht deutliche Unterschiede, sodass einige Mitarbeiter im Verhältnis zu ihrer Leistung bzw. Verantwortung eher unterbezahlt sind.
Karriere und Weiterbildung sind aktuell schwer zu bewerten, da sich Erwartungen, Zielsetzungen und Pläne sehr häufig verändern. Man weiß grundsätzlich, was erwartet wird, aber nicht unbedingt, ob dieselben Erwartungen im nächsten Monat noch gelten. Zudem verlassen viele Mitarbeiter das Unternehmen bereits während der Probezeit, bevor sie überhaupt die Möglichkeit haben, sich langfristig weiterzuentwickeln.
Das Image innerhalb des Teams ist entsprechend eher durchwachsen. Die genannten Punkte werden unter den Kollegen offen besprochen und sorgen für ein einheitliches Bild über die aktuellen Herausforderungen.
Die Arbeitsbedingungen sind gut. Man wird ausreichend ausgestattet und hat alles, was man für die Arbeit benötigt. Aufgrund des starken Wachstums ist es räumlich teilweise etwas knapp, hier soll jedoch entsprechend nachgebessert werden.
Das Team besteht überwiegend aus Männern zwischen 25 und 35 Jahren. Es gibt nur wenige Ausnahmen, sodass die Vielfalt hinsichtlich Alter und Geschlecht eher gering ausfällt.
Der Druck in der Vertriebsmannschaft entsteht aus meiner Sicht vor allem auf der Head-of-Ebene und wird anschließend auf das gesamte Team übertragen. Das Ergebnis: Unsicherheit, wenig Vertrauen und das Gefühl, dass sich hier kaum jemand wirklich sicher fühlt.
Viele Entscheidungen wirken eher aus dem Bauch heraus getroffen als strategisch durchdacht. Gleichzeitig scheint die Führungsebene mit der aktuellen Größe und Geschwindigkeit der Expansion überfordert zu sein. Die Strukturen wirken nicht so, als wären sie mit dem Unternehmen mitgewachsen.
Besonders interessant ist der Verweis auf angeblich zahlenbasierte Entscheidungen: Wenn gleichzeitig auffällig viele neue Mitarbeiter die Probezeit nicht überstehen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wo das eigentliche Problem liegt – beim Hiring, bei der Vorqualifizierung, beim Onboarding oder bei den Rahmenbedingungen?
Und liebe neue Bewerber im Vertrieb: Auf die versprochene Provision würde ich mich nicht verlassen, bevor ich mir die tatsächlichen Bedingungen sehr genau angesehen habe.
Kurz gesagt: Viel Expansionsdruck, wenig Sicherheit und eine Führung, die aktuell offenbar noch ihren Weg sucht.
Die Auswahl der Kollegen. Es wurde ein wirklich gutes und harmonisches Team zusammengestellt, in dem die Zusammenarbeit und der persönliche Umgang untereinander sehr gut funktioniert haben. Umso bedauerlicher, dass es für einen Großteil der Kollegen bereits während der Probezeit nicht weiterging.
Der enorme Druck und die daraus resultierende Unsicherheit. Nach meiner Wahrnehmung wurden rund 70 % der Kollegen bereits während der Probezeit gekündigt. Dadurch entsteht eine permanente Angst, bei einer kurzen Phase ohne Abschlüsse direkt der Nächste zu sein.
Besonders fragwürdig fand ich die Führungskultur. Mir wurde zu Beginn meines letzten Monats unmissverständlich vermittelt, dass ich jetzt liefern müsse - ansonsten sei ich raus. Einen Tag später wurde mir dann mitgeteilt, dass die Entscheidung ohnehin bereits gefallen sei. Viel deutlicher kann man wohl kaum zeigen, wie wenig die eigene Führungsebene miteinander abgestimmt ist.
Dabei lag mein Umsatz auf einem vergleichbaren Niveau wie bei den Kollegen, die mit mir gestartet waren. Der Unterschied war offenbar nicht die Leistung, sondern das Vertrauen, das man bereit war, mir entgegenzubringen. Statt Mitarbeiter aufzubauen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich langfristig zu entwickeln, hatte ich den Eindruck, dass kurzfristige Ergebnisse über allem standen.
Das Ganze fühlte sich für mich teilweise wie eine toxische Beziehung an: Liefert man einen Deal, ist man der Held. Läuft es eine Woche schlechter, wird einem gefühlt schon die Kündigung vor die Nase gehalten. Führung durch Angst mag kurzfristig Druck erzeugen - langfristig schafft sie vor allem Unsicherheit, Misstrauen und Fluktuation.
Mehr Zeit und Struktur bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sowie realistische Erwartungen an die ersten Monate. Mitarbeiter sollten die Möglichkeit bekommen, sich einzuarbeiten und zu entwickeln, anstatt bereits früh massiv unter Druck gesetzt zu werden. Weniger kurzfristiger Druck und mehr nachhaltige Unterstützung würden aus meiner Sicht deutlich mehr zur Motivation und langfristigen Leistung beitragen.
Meine beste berufliche Entscheidung aus 2026 entpuppte sich als Totalausfall
Die Unternehmenskultur habe ich als extrem intransparent und wenig wertschätzend erlebt. Entscheidungen und Veränderungen wurden häufig ohne Einbindung der Mitarbeiter getroffen und teilweise schlecht oder gar nicht kommuniziert. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeiter auf vergleichbarer Ebene unterschiedlich behandelt wurden und einzelne Kollegen deutlich mehr Unterstützung erhielten. Im Zuge dessen wurde teilweise gelogen, dass alle Mitarbeiter aus der jeweiligen Starterserie (Monat) den gleichen Support (durch SDRs) kriegen würden - das war nach Nachfrage bei den Kollegen nicht der Fall. Insgesamt fehlten mir klare Kommunikation, Gleichbehandlung und ein echtes Gefühl von Wertschätzung.
Gute Gehaltsmöglichkeiten bei Zielerreichung. Fixum bei guter Verhandlung auch ok.
schönes Büro! Alles da, was man braucht. Es könnte ein wenig größer sein, aber das ist dem enormen Wachstum geschuldet.
Sehr wenig Vielfalt. Salesteam bestand zu 90% aus 20-35 Jahre alten Männern.
die Kollegen sind super engagiert hier- Mission ist klar und inspirierend. Sehr transparente Kommunikation von der Führungsschaft hilft sicher dabei. Alle sind hilfreich, freundlich und total offen. Ab und zu gibt es Crunch-Zeiten, aber das wird fair behandelt ohne zu viel Drück.
Prozessen läufen super schnell, besonders in Hiring. Ingesamt ist Paperkrieg absolut minimal hier, wenn jemand eine neue Idee hat und gute Argumente dafür gibt, ist alles sehr offen.
Aufgrund des Remote-Policys ist das Team schon ziemlich divers in Tech.
Nichts besonderes. Als Startup fehlt Struktur natürlich etwas, aber das kommt im Laufe der Zeit. Skillvbesserungsmöglichkeiten sind auch nicht sehr klar hier, ein Learning-Budget würde damit helfen.
PR und Employer Branding gibt es soweit kaum- kommt noch
Sehr gutes Gehalt generalerweise aber sonst sind Benefits minimal
Sehr positiv, jeder im gesamten GTM Team hat Lust etwas zu bewegen und ist jederzeit motiviert!
Ein ambitioniertes Start-UP, bei dem jeder etwas erreichen möchte. Ergebnisorientiert - daher kein klassisches "Stunden absitzen". Feste Teamevents sind ebenfalls Bestandteil der Kultur bei JUPUS.
Eine sehr gute Möglichkeit, seine Karriere voran zu bringen. Ein ambitioniertes Team mit der Möglichkeit, sich dauerhaft weiterzubilden und weiterzuentwickeln. Genau das macht den Reiz der Reise bei JUPUS aus!
Sehr guter Zusammenhalt im gesamten GTM - woraus auch das ein oder andere spontane Teamevent entsteht.
Ich schätze die offene und konstruktive Kommunikation sehr. Das Vertrauen (beidseitig) ist sehr groß und Absprachen werden jederzeit eingehalten. Man kann über alles sprechen.
Sehr cooles Office, direkt in der Innenstadt von Köln. Gute Essenmöglichkeiten im direkten Umfeld. Ausstattung Apple und co.
Sehr offene Kommunikation, keine Politics oÄ. - sehr transparent und respektvoll, immer auf Lösungen und Entwicklung fokussiert!
Durch das fast-pace environment gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Aufgaben und eine gute Struktur. Das bietet immer wieder neues und entwickelt die Mitarbeiter weiter.
So verdient kununu Geld.