Herausfordernde Zeit. Fachlich spannend, jedoch hohe Fluktuation im Management.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr solide und technisch hochwertige Produkte im Bereich der Maschinensicherheit.
Internationale Präsenz und eine starke Marke im Markt.
Kolleginnen und Kollegen auf operativer Ebene waren hilfsbereit und engagiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Während meiner Zeit gab es eine auffällig hohe Fluktuation, insbesondere im Bereich Führungskräfte.
Entscheidungswege wirkten teils unklar, Prioritäten wechselten häufig.
Erwartungshaltungen an neue Führungskräfte waren wenig konsistent und haben sich während der Einarbeitung mehrfach geändert.
Für meinen Arbeitsstil waren die Strukturen zu wenig stabil und zu stark von kurzfristigen Richtungswechseln geprägt.
Verbesserungsvorschläge
Erwartungshaltungen an neue Führungskräfte früh definieren und verbindlich machen.
Interne Abstimmungsprozesse und Verantwortlichkeiten transparenter gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war teilweise angespannt, weil mehrere Führungskräfte innerhalb kurzer Zeit das Unternehmen verlassen haben. Diese hohe Fluktuation führte zu Unsicherheiten, wechselnden Zuständigkeiten und einem eher zurückhaltenden Miteinander.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war anspruchsvoll, da viel verlangt wurde und Hintergründe nicht immer erklärt wurden. Gleichzeitig gab es aber auch Ausgleich durch flexible Handhabung und Freiräume, sodass die Belastung kompensiert wurde.
Kollegenzusammenhalt
Trotz der turbulenten Situation im Management war der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen überwiegend positiv. Man hat sich gegenseitig unterstützt, so gut es die Rahmenbedingungen zuließen.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter war fachlich sehr kompetent, erfolgreich und jederzeit ansprechbar. Die eigentliche Herausforderung lag im Zusammenspiel mit der Geschäftsführung: Es gab viele parallele Themen, häufig wechselnde Prioritäten und Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar waren. Ein Geschäftsführer sagte mir einmal im Gespräch auf dem Flur, man müsse lernen, „die Klaviatur der Geschäftsführung sofort zu deuten“, um langfristig bestehen zu können. Diese Aussage beschreibt die Situation sehr treffend.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren herausfordernd, da leitende Funktionen in sehr begrenzten Räumlichkeiten zusammengearbeitet haben. Das führte zu erheblichen Störungen und machte konzentriertes Arbeiten schwierig.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war einer der herausfordernden Punkte: Zuständigkeiten und Prioritäten änderten sich häufig, doch diese Veränderungen wurden nur unzureichend oder verspätet mitgeteilt. Dadurch entstand ein Gefühl von mangelnder Orientierung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich waren spannend und boten viel Potenzial, gerade im Bereich Business Development und Vertrieb.

