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Bewertung

Katastrophale Zustände, Gegeneinander arbeiten, Insolvenz, keine Kommunikation

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Beschaffung / Einkauf bei KaDeWe GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt ein paar wenige Kollegen, die wirklich ans Unternehmen glaubten und nur das Beste für einen wollen. An denen muss die Führung festhalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, Ansprüche, Erwartungen. Es sind Leute auf Reisekosten sitzen geblieben, die nun Insolvenzmasse sind. Es wurden jahrelang Fehler von der Führung gemacht, die Belegschaft musste dafür teils büßen und wurde gekündigt. Ich hoffe für alle Kollegen, dass es sich bessert!

Arbeitsatmosphäre

Teamübergreifend Konkurrenzdenken und Ellbogengesellschaft, alle arbeiteten gegeneinander und es wurde sich ins Meetings und Schulungen teilweise angeschrien.

Image

Nach außen hui, nach innen pfui

Work-Life-Balance

War wie zu erwarten für die Modeindustrie, es gab immerhin die Möglichkeit sich die Überstunden aufschreiben zu lassen.

Gehalt/Benefits

Gehalt leicht unter Branchenschnitt, über Boni musste man gar nicht erst nachdenken

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fürs Image wurde ein Bienenstock aufs Dach gesetzt, mehr gab es nicht.

Kollegenzusammenhalt

Dank meinem kleinen Team konnte ich die Zeit durchstehen,weil wir im gleichen Boot saßen. Leider haben Führungspositionen sich oft noch selbst 'retten' können, während man auf der Strecke blieb

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden kurz vor der Rente entlassen, ein Unding.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Vorgesetzte handelte immer in meinem Interesse. Jedoch gab es einige Positionen darüber, die teils abschätzig mit einem umgingen. Im Rahmen der Insolvenz verloren einige Personen Unmengen an Reisekosten, einige derjenigen die 'ganz oben' in der Hierarchie waren bekamen diese mutmaßlich (laut Flurfunk) zurück.

Arbeitsbedingungen

Teilweise gab es kein Wasser, kein Kaffee, kaputte Infrastruktur.

Kommunikation

Unternehmenskommunikation war katastrophal, erst recht während der Insolvenz 2024. Keiner wurde informiert, es wurden falsche Tatsachen vorgespielt und die 'kleinsten' in der Hierachie leideten am meisten darunter.

Gleichberechtigung

Zwischen M/F ja, zwischen Chef/Sachbearbeiter nein

Interessante Aufgaben

Aufgrund der Krise wechselten Aufgaben häufig hin und her und es wurde auch erwartet in anderen Bereichen mit denen man nichts zu tun hatte auszuhelfen.


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Employer Branding Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Besonders die geschilderten Eindrücke zur Kommunikation und zum Umgang mit der Belegschaft in einer herausfordernden Phase bedauern wir sehr. Es entspricht nicht unserem Anspruch, dass Mitarbeitende unzureichend informiert werden oder bei Themen wie Reisekosten Unklarheiten entstehen.

Es freut uns gleichzeitig zu hören, dass du innerhalb deines Teams Unterstützung erfahren hast und Kolleg:innen erlebt hast, die sich engagiert für das Unternehmen einsetzen. Das zeigt, dass viele Mitarbeitende mit Überzeugung und Verantwortungsbewusstsein handeln.

Deine Hinweise zu Führungsverhalten, Arbeitsatmosphäre sowie unterschiedlichen Standards zwischen Hierarchieebenen nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Prozesse und Rahmenbedingungen zu verbessern – gerade dort, wo sie dem Anspruch eines respektvollen und transparenten Miteinanders nicht gerecht werden. Solche Erfahrungen sollen sich nicht wiederholen.

Vielen Dank nochmals für dein ehrliches Feedback.

Falls du Lust hast, deine Erfahrungen noch detaillierter zu teilen, würden wir uns über einen direkten Austausch freuen.

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